Test: Citroën C3 Aircross PureTech 130 EAT6 SHINE

30. Dezember 2021
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Citroën
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:130 PS
Testverbrauch:7,2 l/100km
Modelljahr:2021
Grundpreis:26.330 Euro

Seit fast vier Jahren ist die hochgestellte „Aircross“-Variante des C3 schon am Markt, bislang konnten mehr als 330.000 Stück verkauft werden. Prinzipiell passt der kleine Citroën-SUV nach wie vor sehr gut in unsere Zeit und Welt, dennoch erhielt er neuerdings ein Facelift. Und das ist wörtlich zu nehmen, die größten Änderungen zeigen sich nämlich am Gesicht, das jetzt mit schmaleren Zusatzleuchten, selbstbewussterem Grill und wuchtigeren Stoßfängern maskuliner wirkt.

Die Motoren-Palette wurde bloß um den Basis-Benziner erleichtert, Elektrifizierung oder eine moderne Automatik wie beim Peugeot-Bruder 2008 sucht man vergeblich. Geblieben ist der generelle Charakter des C3 Aircross: nämlich der des wohnlichen und gemütlichen Stadt-Begleiters. Dazu passt der getestete Top-Benziner wunderbar, zumal er nur in der besten der vier Ausstattungsstufen geliefert wird. Hektik oder Sportlichkeit kommt hier nie auf, was in Zeiten immer dynamischer werdender Autos durchaus von Vorteil sein kann, zumal in der Stadt. Unruhe bringt allein der hypernervöse Kollisionswarner ins Spiel, er blendet schon bei normal dichtem Auffahren permanent den Warnhinweis „Hindernis in der Nähe des Fahrzeugs“ ein.

Motor & Getriebe – Der Dreizylinder ist durchaus kultiviert und annehmbar bullig, die obligatorische Automatik (mit nur sechs Gängen) operiert eher auf der ­gemütlichen Seite und hält niedrige Gänge teils zu lang.

Fahrwerk & Traktion – Sehr ordentlicher Fahrkomfort, dabei nicht schwammig oder schaukelig in flotten Kurven. Lenkung: recht feinfühlig, direkt genug. Tadellose Bremsen, keine Traktions-Probleme. Gegen Aufpreis Bergabfahrhilfe plus ausgeklügeltere Traktionskontrolle.

Bedienung & Multimedia – Gute Sitzposition auf bequemem Gestühl. Grundsätzlich einfache Bedienung, die Klima-Steuerung funktioniert aber komplett über ein eigenes Touchscreen-Menü. Gelungen: separate Regler und Schalter, etwa für Sitzheizung oder ­Lautstärke. Induktives Handyladen und Smartphone-Integration serienmäßig. Genug Ablagen. 

Innen- & Kofferraum – Vorne ausreichend Platz, im Fond enger als der Klassenschnitt, immerhin akzeptable Kniefreiheit durch 15 Zentimeter verschiebbare 2:1-Fondbank – legt man deren (neigungsverstellbare) Lehnen um, bleibt die Ladefläche dank verstellbarem Boden eben. Praktische Features beim „SHINE“: Beifahrersitz-Lehne klappbar, Ski-Durchreiche.  

Dran & Drin – In der beim stärkeren der beiden Benziner obligatorischen Top-Ausstattung schon ziemlich gut bestückt, unter anderem mit Navi, Sitzheizung, Rundumkamera und schlüssellosem Zugang. Günstige Extras. Bis auf den massiven Hartplastik-Einsatz an den Türverkleidungen angenehme Materialien. Nicht ganz klapperfrei verarbeitet.

Schutz & Sicherheit – Keine Highlights beim Airbag-Aufkommen, auch an (serienmäßigen) Assistenzsystemen bietet mancher Mitbewerber mehr. Gegen Aufpreis: Toterwinkel-Warner und Fernlicht-Assistent.

Preis & Kosten – Preislich im mittleren Bereich seines Segments positioniert, Bruder Peugeot 2008 kostet noch mehr, gleiches gilt für den Ford Puma und den Renault Captur. Verbrauch kein Renommee. Fein: lange Service-Intervalle. Die zweijährige Garantie kann man gegen Aufpreis auf bis zu fünf Jahre oder 80.000
Kilometer verlängern.

Das Cockpit des C3 Aircross blieb nahezu unverändert, es gibt nun einen größeren, wenn auch nach wie vor etwas zu tief sitzenden Touchscreen. 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Seit fast vier Jahren ist die hochgestellte „Aircross“-Variante des C3 schon am Markt, bislang konnten mehr als 330.000 Stück verkauft werden. Prinzipiell passt der kleine Citroën-SUV nach wie vor sehr gut in unsere Zeit und Welt, dennoch erhielt er neuerdings ein Facelift. Und das ist wörtlich zu nehmen, die größten Änderungen zeigen sich nämlich am Gesicht, das jetzt mit schmaleren Zusatzleuchten, selbstbewussterem Grill und wuchtigeren Stoßfängern maskuliner wirkt. Die Motoren-Palette wurde bloß um den Basis-Benziner erleichtert, Elektrifizierung oder eine moderne Automatik wie beim Peugeot-Bruder 2008 sucht man vergeblich. Geblieben ist der generelle Charakter des C3 Aircross: nämlich der des wohnlichen und gemütlichen Stadt-Begleiters. Dazu passt der getestete Top-Benziner wunderbar, zumal er nur in der besten der vier Ausstattungsstufen geliefert wird. Hektik oder Sportlichkeit kommt hier nie auf, was in Zeiten immer dynamischer werdender Autos durchaus von Vorteil sein kann, zumal in der Stadt. Unruhe bringt allein der hypernervöse Kollisionswarner ins Spiel, er blendet schon bei normal dichtem Auffahren permanent den Warnhinweis „Hindernis in der Nähe des Fahrzeugs“ ein.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der Dreizylinder ist durchaus kultiviert und annehmbar bullig, die obligatorische Automatik (mit nur sechs Gängen) operiert eher auf der ­gemütlichen Seite und hält niedrige Gänge teils zu lang. Fahrwerk & Traktion - Sehr ordentlicher Fahrkomfort, dabei nicht schwammig oder schaukelig in flotten Kurven. Lenkung: recht feinfühlig, direkt genug. Tadellose Bremsen, keine Traktions-Probleme. Gegen Aufpreis Bergabfahrhilfe plus ausgeklügeltere Traktionskontrolle. Bedienung & Multimedia - Gute Sitzposition auf bequemem Gestühl. Grundsätzlich einfache Bedienung, die Klima-Steuerung funktioniert aber komplett über ein eigenes Touchscreen-Menü. Gelungen: separate Regler und Schalter, etwa für Sitzheizung oder ­Lautstärke. Induktives Handyladen und Smartphone-Integration serienmäßig. Genug Ablagen.  Innen- & Kofferraum - Vorne ausreichend Platz, im Fond enger als der Klassenschnitt, immerhin akzeptable Kniefreiheit durch 15 Zentimeter verschiebbare 2:1-Fondbank – legt man deren (neigungsverstellbare) Lehnen um, bleibt die Ladefläche dank verstellbarem Boden eben. Praktische Features beim „SHINE“: Beifahrersitz-Lehne klappbar, Ski-Durchreiche.   Dran & Drin - In der beim stärkeren der beiden Benziner obligatorischen Top-Ausstattung schon ziemlich gut bestückt, unter anderem mit Navi, Sitzheizung, Rundumkamera und schlüssellosem Zugang. Günstige Extras. Bis auf den massiven Hartplastik-Einsatz an den Türverkleidungen angenehme Materialien. Nicht ganz klapperfrei verarbeitet. Schutz & Sicherheit - Keine Highlights beim Airbag-Aufkommen, auch an (serienmäßigen) Assistenzsystemen bietet mancher Mitbewerber mehr. Gegen Aufpreis: Toterwinkel-Warner und Fernlicht-Assistent. Preis & Kosten - Preislich im mittleren Bereich seines Segments positioniert, Bruder Peugeot 2008 kostet noch mehr, gleiches gilt für den Ford Puma und den Renault Captur. Verbrauch kein Renommee. Fein: lange Service-Intervalle. Die zweijährige Garantie kann man gegen Aufpreis auf bis zu fünf Jahre oder 80.000 Kilometer verlängern.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1640876881065{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1640876314433{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Das Cockpit des C3 Aircross blieb nahezu unverändert, es gibt nun einen größeren, wenn auch nach wie vor etwas zu tief sitzenden Touchscreen. [/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb43a02b-e3d8"][vc_column_text] R3, 12V, Turbo, 1199 ccm, 130 PS (96 kW) bei 5500/min, max. Drehmoment 230 Nm bei 1750/min, Sechsgang-Automatik, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4155/ 1765/1648 mm, Radstand 2640 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,8…

6.6

FAZIT

Sympathischer City-SUV mit klarem Fokus auf Komfort.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
7

 R3, 12V, Turbo, 1199 ccm, 130 PS (96 kW) bei 5500/min, max. Drehmoment 230 Nm bei 1750/min, Sechsgang-Automatik, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4155/ 1765/1648 mm, Radstand 2640 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,8 m, Reifendimension 215/50 R 17, Tankinhalt 45 l, Reichweite 625 km, Kofferraumvolumen 410–1289 l, Leergewicht (EU) 1370 kg, zul. Gesamtgewicht 1835 kg, max. Anh.-Last 600 kg, 0–100 km/h 10,3 sec, Spitze 195 km/h, Steuer (jährl.) € 535,68, Werkstätten in Österreich 116, Service alle 30.000 km (mind. alle 2 Jahre), WLTP-Normverbr. kombiniert 6,3 l, Testverbrauch 7,2 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 142/166 g/km

Front- und vordere Seiten-airbags, durchgehende Kopfairbag-Vorhänge, Verkehrsschild-Erkennung, kamerabasierte Not-Bremse, Spurhalte-Assistent, Aufmerksamkeits-Assistent, Tempomat, el. verstell-, klapp- und heizbare Außenspiegel, vier E-Fensterheber, Einparkhilfe v+h, LED-Scheinwerfer, 17 Zoll-Aluräder, Bordcomputer, Multimediasystem mit 9 Zoll-Touchscreen und 6 LS, Navigation, Klimaautomatik, Licht- und Regensensor, Rückfahr- und Rundumkamera, Teillederpolsterung, Innenspiegel autom. abblendend, schlüsselloser Zugang, abgedunkelte Fondscheiben etc. 

Fernlicht-Assistent plus aktive (auch radarbasierte) Not-Bremse € 315,–, ­Toterwinkel- Assistent plus Einpark-Automatik € 819,–, Bergabfahrhilfe plus intelligente Traktionskontrolle € 315,– Kombiinstrument in Farbe € 214,–, Head-up-Display € 315,–, HiFi-Sound € 378,–, Metallic-Lack € 529,–, Lederpolsterung graugrün € 378,–, abnehmb. Anhängervorrichtung € 630,–, beheizb. Windschutzscheibe € 158,–, Panorama-Schiebedach € 882,–, Sitzheizung v € 189,– etc.

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