Test: Hyundai i10 1,0

7. Juli 2020
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Hyundai
Klasse:Kleinwagen
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:67 PS
Testverbrauch:5,7 l/100km
Modelljahr:2020
Grundpreis:15.390 Euro

Ab exakt 11.490 kann man sich den billigsten Hyundai nach Hause holen, die Basis-Ausstattung beim i10 wird aber wohl die wenigsten zufriedenstellen – Klima, fünf Sitze oder Fernbedien-Zentralsperre, Einparkhilfe hinten, elektrische Außen­spiegel, Lederlenkrad und Bluetooth-Schnittstelle spielt es nur beim 2000 Euro teure­ren Level 2. Weitere 1900 Euro darüber rangiert das dritte Niveau, das bei uns zum Test antrat, mit Sitz- und Lenkrad-Heizung, Rückfahrkamera, elektrischen Fensterhebern auch im Fond, Alurädern und Smartphone-Anbindung verströmt diese ­Variante schon klassenunüblichen Luxus.

Für den getesteten Einliter-Basismotor mit 67 PS, für den sich etwas mehr als die Hälfte der Kunden entscheidet, ist dann aber auch schon Schluss, Level 4 (u. a. mit schlüssellosem Zugang, 16-Zöllern und induktivem Handyladen sowie automatischer Klima) gibt es nur für den 1,2 Liter-Vierzylinder mit 84 PS, der bei uns für die März-Ausgabe gastierte. Die 500 Euro Mehrpreis fürs Triebwerks-Upgrade sind auf jeden Fall gut investiert, denn der Dreizylinder läuft zwar recht kultiviert, bietet aber deutlich schlechtere Fahrleistungen – und das bei nicht dramatisch geringerem Verbrauch. 

Motor & Getriebe – Der Dreizylinder ohne Turbo läuft relativ vibrationsarm, selbst höhertourig wird er nie laut, viel Druck erzeugt er aber auch dort nicht. Fein: das exakt und leicht zu schaltende Getriebe mit gut platziertem Ganghebel.

Fahrwerk & Traktion – Guter Federungskomfort, dennoch agiles Handling über feinfühlige und durchaus direkte Lenkung. In flotten Kurven problemlos und ohne ­Tücken beim Gaswegnehmen. Keine Traktions-Probleme, gute Brems-Performance.

Bedienung & Multimedia – Trotz nur in Höhe verstellbarem Lenkrad gute Sitzposition, 1A-Ergonomie, einfache Bedienung. ­Apple CarPlay und Android Auto Serie (nur damit spielt es eine Navi-Funktion), induktives Handyladen gibt es beim 1,0 leider nicht. Gute Rundumsicht, dennoch helfen Rückfahrkamera und Park-Piepser. Zufriedenstellendes Ablagen-Aufkommen. 

Innen- & Kofferraum – Ordentliches Platzangebot vorne, im Fond gefällt die Kniefreiheit. Für einen Kleinstwagen großer Kofferraum, nach Umlegen der 2:1-Fondlehnen entsteht jedoch eine hohe Stufe zum Innenraum (kein doppelter Boden beim Level 3). 

Dran & Drin – Ordentliche Serien-Mitgift, da geht kaum etwas ab – allerdings gibt es keinen Extra-Spielraum, das fast schon luxuriöse Level 4 ist für den 1,0 nicht erhältlich. Unverständlich: Das automatisierte Getriebe (1000 Euro Aufpreis) gibt es wiederum nur mit Level 2-Ausstattung. Einfache ­Materialien, immerhin adrett angerichtet. Solide Verarbeitung.

Schutz & Sicherheit – Zum klassenüblichen Airbag-Aufkommen gesellen sich serienmäßig ziemlich viele Assistenzsysteme, die Spurhaltehilfe greift sogar aktiv ins Lenkgeschehen ein.

Preis & Kosten – Preislich im Klassen-Mittelfeld, ausstattungsbereinigt billiger gäbe es Ford Ka, Toyota Aygo und Mitsubishi Space Star sowie Konzern-Bruder Kia Picanto. Hyundai-Plus: fünf Jahre Garantie – auch deshalb gute Werthaltung. Praxis-Verbrauch im Rahmen. Durchaus dichtes Service-Netz, Jahres-Inspektion Pflicht.

Hohe Bedienfreude, trotz viel Hartplastik angenehme Atmosphäre – Navi am 8 Zoll-Touchscreen aber nur via Smartphone-Anbindung.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ab exakt 11.490 kann man sich den billigsten Hyundai nach Hause holen, die Basis-Ausstattung beim i10 wird aber wohl die wenigsten zufriedenstellen – Klima, fünf Sitze oder Fernbedien-Zentralsperre, Einparkhilfe hinten, elektrische Außen­spiegel, Lederlenkrad und Bluetooth-Schnittstelle spielt es nur beim 2000 Euro teure­ren Level 2. Weitere 1900 Euro darüber rangiert das dritte Niveau, das bei uns zum Test antrat, mit Sitz- und Lenkrad-Heizung, Rückfahrkamera, elektrischen Fensterhebern auch im Fond, Alurädern und Smartphone-Anbindung verströmt diese ­Variante schon klassenunüblichen Luxus. Für den getesteten Einliter-Basismotor mit 67 PS, für den sich etwas mehr als die Hälfte der Kunden entscheidet, ist dann aber auch schon Schluss, Level 4 (u. a. mit schlüssellosem Zugang, 16-Zöllern und induktivem Handyladen sowie automatischer Klima) gibt es nur für den 1,2 Liter-Vierzylinder mit 84 PS, der bei uns für die März-Ausgabe gastierte. Die 500 Euro Mehrpreis fürs Triebwerks-Upgrade sind auf jeden Fall gut investiert, denn der Dreizylinder läuft zwar recht kultiviert, bietet aber deutlich schlechtere Fahrleistungen – und das bei nicht dramatisch geringerem Verbrauch. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der Dreizylinder ohne Turbo läuft relativ vibrationsarm, selbst höhertourig wird er nie laut, viel Druck erzeugt er aber auch dort nicht. Fein: das exakt und leicht zu schaltende Getriebe mit gut platziertem Ganghebel. Fahrwerk & Traktion - Guter Federungskomfort, dennoch agiles Handling über feinfühlige und durchaus direkte Lenkung. In flotten Kurven problemlos und ohne ­Tücken beim Gaswegnehmen. Keine Traktions-Probleme, gute Brems-Performance. Bedienung & Multimedia - Trotz nur in Höhe verstellbarem Lenkrad gute Sitzposition, 1A-Ergonomie, einfache Bedienung. ­Apple CarPlay und Android Auto Serie (nur damit spielt es eine Navi-Funktion), induktives Handyladen gibt es beim 1,0 leider nicht. Gute Rundumsicht, dennoch helfen Rückfahrkamera und Park-Piepser. Zufriedenstellendes Ablagen-Aufkommen.  Innen- & Kofferraum - Ordentliches Platzangebot vorne, im Fond gefällt die Kniefreiheit. Für einen Kleinstwagen großer Kofferraum, nach Umlegen der 2:1-Fondlehnen entsteht jedoch eine hohe Stufe zum Innenraum (kein doppelter Boden beim Level 3).  Dran & Drin - Ordentliche Serien-Mitgift, da geht kaum etwas ab – allerdings gibt es keinen Extra-Spielraum, das fast schon luxuriöse Level 4 ist für den 1,0 nicht erhältlich. Unverständlich: Das automatisierte Getriebe (1000 Euro Aufpreis) gibt es wiederum nur mit Level 2-Ausstattung. Einfache ­Materialien, immerhin adrett angerichtet. Solide Verarbeitung. Schutz & Sicherheit - Zum klassenüblichen Airbag-Aufkommen gesellen sich serienmäßig ziemlich viele Assistenzsysteme, die Spurhaltehilfe greift sogar aktiv ins Lenkgeschehen ein. Preis & Kosten - Preislich im Klassen-Mittelfeld, ausstattungsbereinigt billiger gäbe es Ford Ka, Toyota Aygo und Mitsubishi Space Star sowie Konzern-Bruder Kia Picanto. Hyundai-Plus: fünf Jahre Garantie – auch deshalb gute Werthaltung. Praxis-Verbrauch im Rahmen. Durchaus dichtes Service-Netz, Jahres-Inspektion Pflicht.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1594123763636{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1594123178243{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Hohe Bedienfreude, trotz viel Hartplastik angenehme Atmosphäre – Navi am 8 Zoll-Touchscreen aber nur via Smartphone-Anbindung.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb43a35d-d03a"][vc_column_text]R3, 12V, 998 ccm, 67 PS (49 kW) bei 5500/min, max. Drehmoment 96 Nm bei 3750/min, Fünfgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 3670/ 1680/1480 mm, Radstand 2425 mm, 5 Sitze, Wendekreis 9,8 m, Reifendimension 185/55 R 15 (Testwagen-Bereifung Kumho Ecowing), Tankinhalt 36 l, Reichweite 630…

6.9

FAZIT

Solider Kleinstwagen mit ordentlicher Ausstattung, aber müdem Motor.­­

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
7

R3, 12V, 998 ccm, 67 PS (49 kW) bei 5500/min, max. Drehmoment 96 Nm bei 3750/min, Fünfgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 3670/ 1680/1480 mm, Radstand 2425 mm, 5 Sitze, Wendekreis 9,8 m, Reifendimension 185/55 R 15 (Testwagen-Bereifung Kumho Ecowing), Tankinhalt 36 l, Reichweite 630 km, Kofferraumvolumen 252–1050 l, Leergewicht 977 kg, zul. Gesamtgewicht 1410 kg, max. Anh.-Last –, 0–100 km/h 14,8 sec, 60–100 km/h (im 4. Gang) 16,3 sec, Spitze 156 km/h, Steuer (jährl.) € 188,23, Werkstätten in Österreich 148, Service alle 15.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch (kombiniert) 5,3 l, Testverbrauch 5,7 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 120/131 g/km

Front- und vordere Seiten­airbags, durchgehende Kopfairbag-Vorhänge, aktiver Spurhalte- und Brems-Assistent, Müdigkeitserkennung, Auffahr-Warner mit Fußgänger-Erkennung, autom. Fernlicht, Berganfahrhilfe, Alarmanlage, LED-Tagfahrlicht, Nebelscheinwerfer, Licht- und Regensensor, heizbare E-Außenspiegel, vier E-Fensterheber, 8 Zoll Touchscreen-Multimediasystem mit USB-Slot und 4 LS, Android Audio & Apple CarPlay, DAB-Tuner, 15 Zoll-Aluräder, Klima­anlage, heizb. Multifunktions-Lederlenkrad, Sitzheizung v, Tempomat, Einparkhilfe h, Rückfahrkamera, FB-Zentralsperre etc.

Zweifarben-Lackierung € 500,–, Metallic- oder Perleffekt-Lack € 450,– 

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