Test: Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4WD DCT Luxury Line

5. August 2021
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Hyundai
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Diesel
Leistung:201 PS
Testverbrauch:7,3 l/100km
Modelljahr:2021
Grundpreis:65.490 Euro

Mehr als zwanzig Jahre gibt es den Namen Santa Fe bei der koreanischen Marke  Hyundai schon, die neueste Generation des großen SUV steht seit Anfang des Jahres bei den Händlern – das markante Gesicht mit dem breiten Kühlergrill und den T-förmigen Tagfahrlichtern fällt dabei besonders auf. Gegenüber dem Vorgänger wuchs das Hyundai-Flaggschiff rundherum dezent, das Platzangebot kann nur punkto Kopffreiheit nicht ganz überzeugen. Dafür gibt es in Sachen Sicherheit und Konnektivi­tät neue Features, der Santa Fe zeigt sich also wieder am Puls der Zeit. Und bei der Innenraum-Haptik auf Augenhöhe mit Premium-Anbietern, zumal bei der von uns gefahrenen Top-Ausstattung „Luxury Line“.

Modern ist der Koreaner auch in Sachen Antriebe, neben dem getesteten Diesel (ob Doppelkupplung statt Wandler agiert der neue Vierzylinder bei gleicher Leistung etwas sparsamer und flotter als zuvor) gibt es dank Förderung und Importeurs-Bonus ums selbe Geld einen ebenfalls allradgetriebenen Plug In-Hybrid mit einer Systemleistung von 265 PS, einer Elektro-Reichweite von 58 Kilometern und einem Normverbrauch von 1,6 Litern. 60 Prozent der Kunden sollen sich für diese Ansteck-Variante entscheiden – Kilometerfresser werden freilich wie gewohnt zum Diesel greifen.

Motor & Getriebe – Der kultivierte Vierzylinder-Diesel bewegt den schweren SUV recht souverän, vor allem im Sport-Modus. Das Doppelkupplungs-Getriebe schaltet flott und weich, es kann auch beim Rangieren überzeugen. 

Fahrwerk & Traktion – Komfortable Abstimmung, dennoch nicht zu viel Seitenneigung in schnellen Kurven – dabei keine Tücken beim plötzlichen Gaswegnehmen. Präzise, ausreichend direkte Lenkung, Top-Traktion. Sehr kräftige Bremsen. Zusätzlich zu vier Fahr-Modi gibt es drei Offroad-Programme (Schnee, Sand, Schlamm)

Bedienung & Multimedia – 1A-Sitzposition, die Digital-Instrumente (mit eigenem Layout für jeden Fahr-Modus) lassen sich gut ablesen. Sehr einfach zu durchschauendes Multimediasystem, viele echte Knöpfe und Drehregler erleichtern die Bedienung. Mittelmäßige Sprachsteuerung. Serie: induktives Handyladen, (kabelloses) Smartphone-Spiegeln, Rundumkameras, sensorgesteuerte E-Heckklappe. Viele Ablagen. Fahrstufen-Wahl über Drucktasten nicht ideal.

Innen- & Kofferraum – Mit Ausnahme der Kopffreiheit (vor allem im Fond) sehr gutes Passagier-Platzangebot, die 2:1 geteilte Fondbank lässt sich in der Länge verschieben und verfügt über neigungsverstellbare Lehnen, klappt man sie vor (geht auch ganz easy per Knopfdruck), bleibt der Ladeboden eben. Generell ist das Gepäckabteil groß und gut nutzbar.

Dran & Drin – In der besten von drei Ausstattungsstufen üppig bestückt, da bleibt nur Metallic-Lack als Extra. Mit der 5000 Euro billigeren „Prestige Line“ (u. a. ohne Leder und Panoramadach) lässt es sich auch gut leben. Solide Verarbeitung, sehr hochwertige Materialien (feines Nappaleder, Alcantara-Dachhimmel). Ohne Allrad nur mit Basis-Ausstattung zu haben.

Schutz & Sicherheit – Normales Airbag-Aufkommen, dazu die wichtigsten Assistenzsysteme sowie Headup-Display serienmäßig – die gut funktionierenden Spurhalte-Hilfen lassen sich mit einem Tastendruck deaktivieren. 

Preis & Kosten – Teuer in der Anschaffung, sogar ein Jaguar F-Pace ist billiger, wenn auch bei weitem nicht so gut ausgestattet, und selbst der größere und siebensitzige Kia Sorento ist 2500 Euro günstiger. Vernünftig beim Verbrauch. Fünf Jahre Garantie, lange Inspektions-Intervalle, relativ dichtes Werkstatt-Netz. 

Top in Sachen Ergonomie und Bedienung, dazu in der „Luxury Line“ hochwertig eingerichtet. 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Mehr als zwanzig Jahre gibt es den Namen Santa Fe bei der koreanischen Marke  Hyundai schon, die neueste Generation des großen SUV steht seit Anfang des Jahres bei den Händlern – das markante Gesicht mit dem breiten Kühlergrill und den T-förmigen Tagfahrlichtern fällt dabei besonders auf. Gegenüber dem Vorgänger wuchs das Hyundai-Flaggschiff rundherum dezent, das Platzangebot kann nur punkto Kopffreiheit nicht ganz überzeugen. Dafür gibt es in Sachen Sicherheit und Konnektivi­tät neue Features, der Santa Fe zeigt sich also wieder am Puls der Zeit. Und bei der Innenraum-Haptik auf Augenhöhe mit Premium-Anbietern, zumal bei der von uns gefahrenen Top-Ausstattung „Luxury Line“. Modern ist der Koreaner auch in Sachen Antriebe, neben dem getesteten Diesel (ob Doppelkupplung statt Wandler agiert der neue Vierzylinder bei gleicher Leistung etwas sparsamer und flotter als zuvor) gibt es dank Förderung und Importeurs-Bonus ums selbe Geld einen ebenfalls allradgetriebenen Plug In-Hybrid mit einer Systemleistung von 265 PS, einer Elektro-Reichweite von 58 Kilometern und einem Normverbrauch von 1,6 Litern. 60 Prozent der Kunden sollen sich für diese Ansteck-Variante entscheiden – Kilometerfresser werden freilich wie gewohnt zum Diesel greifen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der kultivierte Vierzylinder-Diesel bewegt den schweren SUV recht souverän, vor allem im Sport-Modus. Das Doppelkupplungs-Getriebe schaltet flott und weich, es kann auch beim Rangieren überzeugen.  Fahrwerk & Traktion - Komfortable Abstimmung, dennoch nicht zu viel Seitenneigung in schnellen Kurven – dabei keine Tücken beim plötzlichen Gaswegnehmen. Präzise, ausreichend direkte Lenkung, Top-Traktion. Sehr kräftige Bremsen. Zusätzlich zu vier Fahr-Modi gibt es drei Offroad-Programme (Schnee, Sand, Schlamm) Bedienung & Multimedia - 1A-Sitzposition, die Digital-Instrumente (mit eigenem Layout für jeden Fahr-Modus) lassen sich gut ablesen. Sehr einfach zu durchschauendes Multimediasystem, viele echte Knöpfe und Drehregler erleichtern die Bedienung. Mittelmäßige Sprachsteuerung. Serie: induktives Handyladen, (kabelloses) Smartphone-Spiegeln, Rundumkameras, sensorgesteuerte E-Heckklappe. Viele Ablagen. Fahrstufen-Wahl über Drucktasten nicht ideal. Innen- & Kofferraum - Mit Ausnahme der Kopffreiheit (vor allem im Fond) sehr gutes Passagier-Platzangebot, die 2:1 geteilte Fondbank lässt sich in der Länge verschieben und verfügt über neigungsverstellbare Lehnen, klappt man sie vor (geht auch ganz easy per Knopfdruck), bleibt der Ladeboden eben. Generell ist das Gepäckabteil groß und gut nutzbar. Dran & Drin - In der besten von drei Ausstattungsstufen üppig bestückt, da bleibt nur Metallic-Lack als Extra. Mit der 5000 Euro billigeren „Prestige Line“ (u. a. ohne Leder und Panoramadach) lässt es sich auch gut leben. Solide Verarbeitung, sehr hochwertige Materialien (feines Nappaleder, Alcantara-Dachhimmel). Ohne Allrad nur mit Basis-Ausstattung zu haben. Schutz & Sicherheit - Normales Airbag-Aufkommen, dazu die wichtigsten Assistenzsysteme sowie Headup-Display serienmäßig – die gut funktionierenden Spurhalte-Hilfen lassen sich mit einem Tastendruck deaktivieren.  Preis & Kosten - Teuer in der Anschaffung, sogar ein Jaguar F-Pace ist billiger, wenn auch bei weitem nicht so gut ausgestattet, und selbst der größere und siebensitzige Kia Sorento ist 2500 Euro günstiger. Vernünftig beim Verbrauch. Fünf Jahre Garantie, lange Inspektions-Intervalle, relativ dichtes Werkstatt-Netz. [/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1628159888165{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1628159376937{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Top in Sachen Ergonomie und Bedienung, dazu in der „Luxury Line“ hochwertig eingerichtet. [/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px…

8.3

FAZIT

Absolut gesehen teurer, dafür komfortabler und luxuriöser Familien-SUV.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
8

R4, 16V, Turbo, 2151 ccm, 201 PS (148 kW) bei 3800/min, max. Drehmoment 440 Nm bei 1750–2750/min, Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4785/1900/1710 mm, Radstand 2765 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,4 m, Reifendimension 225/45 R 20, Tankinhalt 67 l (AdBlue: 14 l), Reichweite 920 km, Kofferraumvolumen 634–1704 l, Leergewicht (EU) 1936 kg, zul. Gesamtgewicht 2510 kg, max. Anh.-Last 2500 kg, 0–100 km/h 9,2 sec, Spitze 205 km/h, Steuer (jährl.) € 1304,64, Werkstätten in Österreich 130, Service alle 30.000 km (mind. alle 2 Jahre), WLTP-Normverbrauch kombiniert 6,8 l, Testverbrauch 7,3 l Diesel, CO2 (Norm/Test) 179/192 g/km

sechs Airbags, autonomes Notbremssystem, Spurhaltehilfe, aktiver Spurführungs-, Toterwinkel- und Querverkehrs-Assistent, Ausstiegs-Warner, Müdigkeitserkennung, Radar-Tempomat mit Stop & Go-Funktion, ­Verkehrszeichen- Erkennung, Headup-Display, LED-Scheinwerfer mit Fernlicht-Automatik, autom. Niveauregulierung h, Bergabfahrhilfe, Zweizonen-Klimaautomatik, digitale Instrumente, 10,25 Zoll-Touchscreen-Multimediasystem mit AUX/USB/-Schnittstelle, Android Audio & Apple CarPlay, Navigation, DAB-Tuner, HiFi-Sound, Bluetooth für Telefon und Audio, induktives Handy-Laden, Außenspiegel el. klappbar, autom. abblend. Innenspiegel, Einparkhilfe v+h, Lederpolsterung, E-Vordersitze (fahrerseitig mit Memory), Sitzheizung v/h, Sitzkühlung v, Rückfahrkamera, 360 Grand-Kamera, Einpark-Automatik, schlüsselloser Zugang, heizbares Multifunktions-Lederlenkrad, 20 Zoll-Aluräder, sensorgesteuerte E-Heckklappe, abgedunkelte Fondscheiben etc.

Metallic/Pearl-Lack € 800,–

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