TEST: Kia Sorento 2,2 CRDi AWD GT Line

1. Juni 2018
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Kia
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Diesel
Leistung:200 PS
Testverbrauch:8,4 l/100km
Modelljahr:2018
Grundpreis:57.390 Euro

Im dritten Baujahr erfährt der Kia Sorento ein umfangreiches Facelift, zu erkennen ist der modellgepflegte Korea-SUV vorne wie hinten an neuen LED-Leuchten und um­gestalteten Stoßfängern. Die Hälfte der Kunden soll sich künftig für die neue Top-Variante „GT Line“ entscheiden, der Aufpreis zum „Platin“ beträgt 2200 Euro. Dafür gibt es etwa das Panorama­dach aufpreisfrei, dazu rote Bremssättel, seitli­che Tritt­bret­ter und einen Doppelrohrauspuff, innen sichtet man Alupedale und graue Nähte an den Sitzen. Außerdem gibt es nur hier Schaltwippen am Volant.

Apropos Schaltwippen: Damit kann man jetzt zwei Gänge mehr verwal­ten, mit dem Facelift bekam der Sorento nämlich die hausgemachte Achtgang-Automatik instal­liert. Eben­falls neu im Zuge der Modellpflege: induktives Handyladen, Multimedia-Auf­rüstung inklusive Android Audio und Apple CarPlay, dazu finden sich neue As­sistenz­systeme, etwas Fernlicht-Automatik, Müdigkeitserkennung und aktiver Spur­halte-Assistent. Formal ist der bis zu siebensitzige Sorento jetzt also deutlich bes­ser aufge­stellt im Segment der großen SUV – wenn auch vom Gefühl her nach wie vor mehr der komfortable Cruiser als der agile Sprinter. Gut so, davon gibt es eh zu wenige.

Motor & Getriebe – Der gut gedämmte Vierzylinder-Diesel bietet genug Punch vom Stand weg und allgemein befriedigende Fahrleistungen. Die Achtgang-Automatik schaltet gut, wenn auch nicht allzu flott.

Fahrwerk & Traktion – Komfortable Abstimmung, in Kurven nicht zu sehr wankend und nicht zu behäbig, relativ früh untersteuernd, keine Lastwechsel-Tücken. Bremsen ohne Tadel, für einen SUV feinfühlige Lenkung.

Stock & Stein – Mit Bergabfahrhilfe, genug Bodenfreiheit und sperrbarem Durchtrieb für den Allrad made in Austria auch abseits befestigter Pfade recht talentiert.

Cockpit & Bedienung – Sitzposition, Ergonomie, Bedienfreude – alles top, das inkludiert auch die Handha­bung des Multimedia-Systems. Praktisch: Beifahrersitz auch von der Fahrerseite elektrisch verstellbar. Viele, teils große Ab­­lagen. Ausreichend Sitz-Seitenhalt.

Innen- & Kofferraum – Mit Ausnahme der mittelmäßigen Fond-Kopffreiheit reichlich Passagier-Platz, auch dank verschiebbarer Rückbank. Das Gepäckabteil ist üppig, Boden auch nach Vorklappen der 2:1:2-Fond­lehnen eben. Zwei Zusatz-Sitze im Kofferraum gegen Aufpreis.

Dran & Drin – Nur arg verwöhnten Zeitgenossen wird bei der üppigen Serien-Mitgift etwas fehlen. Materialien durchaus hochwertig, Verarbeitung fehlerfrei. Schaltgetriebe-Version nur mit weniger Ausstattung zu haben, aber bereits ab knapp 40.000 Euro.

Schutz & Sicherheit – Komplette Airbag-Bestückung plus alle gängigen Assistenzsysteme an Bord, und das serienmäßig.

Sauber & Grün – Praxis-Verbrauch deutlich über der Werksangabe, wenn auch spürbar sparsamer als der sechsgängige Vorgänger. Start/Stopp-System relativ langsam.

Preis & Kosten – Der Ford Edge ist ausstattungsbereinigt teurer, das gilt auch für den Toyota Land Cruiser – und noch mehr für alle Premium-Anbieter. Günstiger gäbe es den etwas kleineren Skoda Kodiaq. Kia-Plus: sieben Jahre Garantie, lange Service-Intervalle.

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Zartes Innen-Lifting: Das Lenkrad-Design wurde geändert, beim neuen Topmodell tragen die Sitze graue Nähte. Außen: Neue Stoßfänger und LED-Leuchten auch hinten, Doppelauspuff und Trittbretter verraten die GT Line.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Im dritten Baujahr erfährt der Kia Sorento ein umfangreiches Facelift, zu erkennen ist der modellgepflegte Korea-SUV vorne wie hinten an neuen LED-Leuchten und um­gestalteten Stoßfängern. Die Hälfte der Kunden soll sich künftig für die neue Top-Variante „GT Line“ entscheiden, der Aufpreis zum „Platin“ beträgt 2200 Euro. Dafür gibt es etwa das Panorama­dach aufpreisfrei, dazu rote Bremssättel, seitli­che Tritt­bret­ter und einen Doppelrohrauspuff, innen sichtet man Alupedale und graue Nähte an den Sitzen. Außerdem gibt es nur hier Schaltwippen am Volant. Apropos Schaltwippen: Damit kann man jetzt zwei Gänge mehr verwal­ten, mit dem Facelift bekam der Sorento nämlich die hausgemachte Achtgang-Automatik instal­liert. Eben­falls neu im Zuge der Modellpflege: induktives Handyladen, Multimedia-Auf­rüstung inklusive Android Audio und Apple CarPlay, dazu finden sich neue As­sistenz­systeme, etwas Fernlicht-Automatik, Müdigkeitserkennung und aktiver Spur­halte-Assistent. Formal ist der bis zu siebensitzige Sorento jetzt also deutlich bes­ser aufge­stellt im Segment der großen SUV – wenn auch vom Gefühl her nach wie vor mehr der komfortable Cruiser als der agile Sprinter. Gut so, davon gibt es eh zu wenige.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der gut gedämmte Vierzylinder-Diesel bietet genug Punch vom Stand weg und allgemein befriedigende Fahrleistungen. Die Achtgang-Automatik schaltet gut, wenn auch nicht allzu flott. Fahrwerk & Traktion - Komfortable Abstimmung, in Kurven nicht zu sehr wankend und nicht zu behäbig, relativ früh untersteuernd, keine Lastwechsel-Tücken. Bremsen ohne Tadel, für einen SUV feinfühlige Lenkung. Stock & Stein - Mit Bergabfahrhilfe, genug Bodenfreiheit und sperrbarem Durchtrieb für den Allrad made in Austria auch abseits befestigter Pfade recht talentiert. Cockpit & Bedienung - Sitzposition, Ergonomie, Bedienfreude – alles top, das inkludiert auch die Handha­bung des Multimedia-Systems. Praktisch: Beifahrersitz auch von der Fahrerseite elektrisch verstellbar. Viele, teils große Ab­­lagen. Ausreichend Sitz-Seitenhalt. Innen- & Kofferraum - Mit Ausnahme der mittelmäßigen Fond-Kopffreiheit reichlich Passagier-Platz, auch dank verschiebbarer Rückbank. Das Gepäckabteil ist üppig, Boden auch nach Vorklappen der 2:1:2-Fond­lehnen eben. Zwei Zusatz-Sitze im Kofferraum gegen Aufpreis. Dran & Drin - Nur arg verwöhnten Zeitgenossen wird bei der üppigen Serien-Mitgift etwas fehlen. Materialien durchaus hochwertig, Verarbeitung fehlerfrei. Schaltgetriebe-Version nur mit weniger Ausstattung zu haben, aber bereits ab knapp 40.000 Euro. Schutz & Sicherheit - Komplette Airbag-Bestückung plus alle gängigen Assistenzsysteme an Bord, und das serienmäßig. Sauber & Grün - Praxis-Verbrauch deutlich über der Werksangabe, wenn auch spürbar sparsamer als der sechsgängige Vorgänger. Start/Stopp-System relativ langsam. Preis & Kosten - Der Ford Edge ist ausstattungsbereinigt teurer, das gilt auch für den Toyota Land Cruiser – und noch mehr für alle Premium-Anbieter. Günstiger gäbe es den etwas kleineren Skoda Kodiaq. Kia-Plus: sieben Jahre Garantie, lange Service-Intervalle.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1527842013366{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1527841774210{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Zartes Innen-Lifting: Das Lenkrad-Design wurde geändert, beim neuen Topmodell tragen die Sitze graue Nähte. Außen: Neue Stoßfänger und LED-Leuchten auch hinten, Doppelauspuff und Trittbretter verraten die GT Line.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb4338fd-41f6"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 2199 ccm, 200 PS (147 kW) bei 3800/min, max. Drehmoment 441 Nm bei 1750–2750/min, Achtgang-Automatik, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4800/1890/1690 mm, Radstand 2780 mm,…

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FAZIT

Geräumiger und relativ gesehen preis­­güns­tiger SUV mit viel Sinn für Komfort.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Stock & Stein
Cockpit & Bedienung
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Sauber & Grün
Preis & Kosten
User-Wertung : 3.38 ( 10 Stimmen)
8

R4, 16V, Turbo, 2199 ccm, 200 PS (147 kW) bei 3800/min, max. Drehmoment 441 Nm bei 1750–2750/min, Achtgang-Automatik, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4800/1890/1690 mm, Radstand 2780 mm, 5–7 Sitze, Wendekreis 11,4 m, Rei­fen­dimension 235/55 R 19 (Testwagen-Bereifung Continental CrossContact), Tankin­halt 71 l, Reichweite 845 km, Kofferraumvolumen 660–1732 l, Leergewicht 1842 kg, zul. Gesamtgewicht 2590 kg, max. Anh.-Last 2000 kg, 0–100 km/h 9,4 sec, Spitze 205 km/h, Steuer (jährl.) € 982,44, Werkstätten in Österreich 110, Service alle 30.000 km (mind. alle 2 Jahre), Normverbrauch (Stadt/außerorts/Mix) 7,3/6,0/6,5 l, Testverbrauch 8,4 l Diesel, CO2 (Norm/Test) 170/221 g/km

Offroad-Daten: Böschungswinkel v/h 16,9°/21°, Rampenwinkel 18°, Bodenfreiheit 185 mm, Wattiefe k.A.

Front-, Seiten-, Knieairbags vorne, duchgeh. Kopfairbag-Vor­hän­­ge, Anhänger­sta­bilitäts-Assistent, Müdigkeitserkennung, aktiver Spurhalte-Assis­tent, Totwinkel- und Querverkehr-Assistent, Abstandsregel-Tempomat, Voll-LED-Scheinwerfer, Verkehrs­zeichen-Erkennung, Klimaautomatik, Navigations- und Mul­timediasystem mit 8 Zoll Touch­screen und MP3/AUX/USB/CD, DAB-Tuner, Har­man-Kardon-Sound mit 10 LS, Bluetooth für Telefon und Audio, induk­tives Handy­laden, Multifunktions-Lederlenkrad be­heizbar, Vollleder-Ausstattung, Sitz­heizung v/h, Sitzbelüftung v, E-Sitzverstellung v, Sonnenschutzrollos an den Sei­tenschei­ben, Keyless-Go, E-Heckklappe, autom. Niveauregulierung, Parkassis­tent, 360 Grad-Kamera­system, Rückfahrkamera, Park­sensoren v/h, Licht- und Regen­sensor, Xenon-Kurvenlicht mit autom. Abblenden, Au­ßenspiegel elektrisch verstell-, beheiz- und klappbar, Panorama-Schiebedach etc.

dritte Sitzreihe € 1000,–, Metallic/Pearl-Lack € 680,–/900,–

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