Test: Mazda CX-5 G194 AWD Revolution Top

5. Januar 2018
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Mazda
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:194 PS
Testverbrauch:8,3 l/100km
Modelljahr:2017
Grundpreis:41.390 Euro

Seit 2012 kennt man den CX-5 als Fixgröße im Straßenbild, seit Juni dieses Jahres läuft die zweite Generation des Kompakt-SUV – um die große Nach­fra­ge abzudecken wurde vor kurzem die Fertigung in einem zweiten japa­ni­schen Werk gestartet. Ein Viertel aller verkauften Mazda entfällt auf dieses Modell, weltweit wie auch in Österreich, wo sich der CX-5 mit seinem kleinen Bruder CX-3 in Sachen Stückzahlen ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefert. Glänzen konnte die Neu­auflage des 5ers bei uns jeden­falls schon im großen Vergleichstest der Sommer-Ausgabe, bei der sie sich als stärkster Diesel nur knapp dem Best­seller VW Tiguan ge­schlagen geben musste.

Diesmal gastiert das neue Benziner-Topmodell im Test, klassenüblich mit vier Zylindern, dabei jedoch ganz unüblich mit viel Hubraum und ohne Aufladung. Die Kraft­entfaltung stellt dennoch zufrieden, Spar-Potenzial bringt zudem die Zylin­der­­abschaltung im Teillastbereich – bei konstant 40 km/h soll das Verbrauchs­ein­sp­a­rungen von bis zu 20 Prozent ermög­lichen. Zu haben ist der G194 nur mit All­rad, Automatik und Top-Ausstattung, was man sich im Grunde als SUV-Fan immer wünscht – und im Falle des CX-5 auch durchaus finanzieren kann.

Motor & Getriebe – Der große Vierzylinder wird nur bei hohen Touren etwas brummig, die braucht er aber nicht zu oft. Die Automatik schaltet weich, aber nicht ganz flott und in den höheren Gängen fallweise zu spät hoch.

Fahrwerk & Traktion – Guter Komfort, dennoch recht agiles Handling, Lenkung direkt genug. Zarte ­Lastwechsel-Reaktionen in flotten Kurven, ESP keine Spaß­bremse. Top-Traktion, Bremsanlage ohne Schwächen.

Stock & Stein – Passable Bodenfreiheit, im Gelände setzen die bescheidenen Böschungs­win­kel früh Grenzen. Dazu fehlen Geländeuntersetzung & Differenzial­sperren.

Cockpit & Bedienung – Tadellos: Sitzposition, Ergonomie und Bedienbarkeit. Während der Fahrt hat der Touchscreen ­Pause, dann heißt es, über den praktischen Dreh-und-Drück-Knopf re­geln. Fein: Headup-Display Serie, ebenso Park-Piepser und Rückfahrkamera. Minus: großer Wendekreis, kleiner Multimedia-Schirm.

Innen- & Kofferraum – Innenmaße besser als Klassenschnitt, Fondlehnen neigungsverstellbar. Gro­ßes Gepäckabteil, jedoch mit recht hoher Ladekante. Fein: Laderaum­ab­­-
de­ckung schwingt beim Öffnen der elektrischen Heckklappe mit, Boden bleibt nach Vorklappen der 40:20:40-Fondlehnen relativ eben.

Dran & Drin – Die obligate Topausstattung ist bis auf das recht günstige Auf­preis-Navi lückenlos, entsprechend überschaubar die Extra-Liste. Die Material-Qualität weiß zu gefallen, ebenso die Verarbeitung.

Schutz & Sicherheit – Neben einer durchschnittlichen Airbag-Bestückung gibt es überdurchschnittlich viele Assistenzsysteme sowie LED-Kurvenlicht serienmäßig.

Sauber & Grün – Praxis-Verbrauch gerade noch im Rahmen. Start/Stopp-System agiert sehr flott.

Preis & Kosten – Blick zur ähnlich starken Turbo-Konkurrenz: Ford Kuga und Hyundai Tucson sind güns­tiger, Alfa ­Stelvio und VW Tiguan teurer – allesamt freilich vergleichsweise ärmlich bestückt. Fein: drei Jahre Garantie. Hohe Zuverlässigkeit zu erwarten, aber als Benziner auch ebensolcher Wertverlust.

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Hochwertige Materialien, gefälliger Look, ärgerfreie Bedienung – so muss ein Arbeitsplatz sein. Familentauglicher Kofferraum, der Ladeboden bleibt nach Umlegen der 40:20:40-Fondlehnen relativ eben.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Seit 2012 kennt man den CX-5 als Fixgröße im Straßenbild, seit Juni dieses Jahres läuft die zweite Generation des Kompakt-SUV – um die große Nach­fra­ge abzudecken wurde vor kurzem die Fertigung in einem zweiten japa­ni­schen Werk gestartet. Ein Viertel aller verkauften Mazda entfällt auf dieses Modell, weltweit wie auch in Österreich, wo sich der CX-5 mit seinem kleinen Bruder CX-3 in Sachen Stückzahlen ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefert. Glänzen konnte die Neu­auflage des 5ers bei uns jeden­falls schon im großen Vergleichstest der Sommer-Ausgabe, bei der sie sich als stärkster Diesel nur knapp dem Best­seller VW Tiguan ge­schlagen geben musste. Diesmal gastiert das neue Benziner-Topmodell im Test, klassenüblich mit vier Zylindern, dabei jedoch ganz unüblich mit viel Hubraum und ohne Aufladung. Die Kraft­entfaltung stellt dennoch zufrieden, Spar-Potenzial bringt zudem die Zylin­der­­abschaltung im Teillastbereich – bei konstant 40 km/h soll das Verbrauchs­ein­sp­a­rungen von bis zu 20 Prozent ermög­lichen. Zu haben ist der G194 nur mit All­rad, Automatik und Top-Ausstattung, was man sich im Grunde als SUV-Fan immer wünscht – und im Falle des CX-5 auch durchaus finanzieren kann.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der große Vierzylinder wird nur bei hohen Touren etwas brummig, die braucht er aber nicht zu oft. Die Automatik schaltet weich, aber nicht ganz flott und in den höheren Gängen fallweise zu spät hoch. Fahrwerk & Traktion - Guter Komfort, dennoch recht agiles Handling, Lenkung direkt genug. Zarte ­Lastwechsel-Reaktionen in flotten Kurven, ESP keine Spaß­bremse. Top-Traktion, Bremsanlage ohne Schwächen. Stock & Stein - Passable Bodenfreiheit, im Gelände setzen die bescheidenen Böschungs­win­kel früh Grenzen. Dazu fehlen Geländeuntersetzung & Differenzial­sperren. Cockpit & Bedienung - Tadellos: Sitzposition, Ergonomie und Bedienbarkeit. Während der Fahrt hat der Touchscreen ­Pause, dann heißt es, über den praktischen Dreh-und-Drück-Knopf re­geln. Fein: Headup-Display Serie, ebenso Park-Piepser und Rückfahrkamera. Minus: großer Wendekreis, kleiner Multimedia-Schirm. Innen- & Kofferraum - Innenmaße besser als Klassenschnitt, Fondlehnen neigungsverstellbar. Gro­ßes Gepäckabteil, jedoch mit recht hoher Ladekante. Fein: Laderaum­ab­­- de­ckung schwingt beim Öffnen der elektrischen Heckklappe mit, Boden bleibt nach Vorklappen der 40:20:40-Fondlehnen relativ eben. Dran & Drin - Die obligate Topausstattung ist bis auf das recht günstige Auf­preis-Navi lückenlos, entsprechend überschaubar die Extra-Liste. Die Material-Qualität weiß zu gefallen, ebenso die Verarbeitung. Schutz & Sicherheit - Neben einer durchschnittlichen Airbag-Bestückung gibt es überdurchschnittlich viele Assistenzsysteme sowie LED-Kurvenlicht serienmäßig. Sauber & Grün - Praxis-Verbrauch gerade noch im Rahmen. Start/Stopp-System agiert sehr flott. Preis & Kosten - Blick zur ähnlich starken Turbo-Konkurrenz: Ford Kuga und Hyundai Tucson sind güns­tiger, Alfa ­Stelvio und VW Tiguan teurer – allesamt freilich vergleichsweise ärmlich bestückt. Fein: drei Jahre Garantie. Hohe Zuverlässigkeit zu erwarten, aber als Benziner auch ebensolcher Wertverlust.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1515157317050{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1515157301282{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Hochwertige Materialien, gefälliger Look, ärgerfreie Bedienung – so muss ein Arbeitsplatz sein. Familentauglicher Kofferraum, der Ladeboden bleibt nach Umlegen der 40:20:40-Fondlehnen relativ eben.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb43eba1-5311"][vc_column_text]R4, 16V, 2488 ccm, 194 PS (143 kW) bei 6000/min, max. Drehmoment 258 Nm bei 4000/min, Sechsgang-Automatik Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4550/1840/1680 mm, Radstand…

7.8

FAZIT

Komfortabler SUV für Diesel-Verweigerer.

Motor Getriebe
Fahrwerk Traktion
Stock Stein
Cockpit Bedienung
Innen- Kofferraum
Dran Drin
Schutz Sicherheit
Sauber Grün
Preis Kosten
User-Wertung : Sei der Erste !
8

R4, 16V, 2488 ccm, 194 PS (143 kW) bei 6000/min, max. Drehmoment 258 Nm bei 4000/min, Sechsgang-Automatik Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4550/1840/1680 mm, Radstand 2700 mm, 5 Sitze, Wendekreis 12,0 m, Reifendimen­sion 225/55 R 19 (Testwagen-Bereifung Pirelli Scorpion Winter), Tankinhalt 58 l, Reich­weite 700 km, Kofferraumvolumen 506–1620 l, Leergewicht 1613 kg, zul. Gesamtge­wicht 2143 kg, max. Anh.-Last 2000 kg, 0–100 km/h 9,2 sec, Spitze 195 km/h, Steuer (jährl.) € 946,44, Werkstätten in Österreich 133, Service alle 20.000 km (mind. 1x/Jahr), Normverbrauch (Stadt/außerorts/Mix) 8,7/6,1/7,1 l, Testverbrauch 8,3 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 162/191 g/km

sechs Airbags, Spurwechsel- und aktiver Spurhalte-Assis­tent, City-Notbremsassistent für v/h, Voll-LED-Scheinwerfer mit Kurvenlicht und au­tom. Fern­licht, Müdigkeits-Erkennung, Radar-Tempomat mit Stop&Go, Headup-Display, Rück­fahr­kamera, Parksensoren v/h, E-Parkbremse mit „Auto Hold“, Licht- und Re­gen­sensor, CD-Radio mit Lenkrad-FB sowie Bluetooth- und AUX/USB-Schnitt­stel­le, DAB-Tuner, E-Heckklappe, Bose-Sound mit 10 LS, 7 Zoll Touchscreen, Au­ßen­spie­gel elektr. ver­stell-, beheiz- und klappbar, Klima­auto­ma­tik, Sitz­heizung v/h, Rücksitze 60:40 umlegbar, Lederpolsterung, E-Vordersitze mit Me­mo­ry fahrer­sei­tig, Keyless-Go, heizbares Multifunktions-Lederlenkrad, Leder­pols­te­rung, 19 Zoll-Aluräder, Scheiben ab B-Säule abgedunkelt etc.

Metallic-Lack ab € 570,–, Navigationssystem mit Verkehrszeichen-Erkennung € 600,–, Leder weiß € 200,–, E-Glas-Schiebedach € 800,–

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