TEST: Mazda6 Sport Combi CD 150 Revolution

1. März 2017
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Mazda
Klasse:Kombi
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Diesel
Leistung:150 PS
Testverbrauch:5,6 l/100km
Modelljahr:2017
Grundpreis:37.090 Euro

Vier Jahre fährt der aktuelle Mazda6 bereits auf unseren Straßen – Zeit für eine Modellpflege. Facelift trifft in diesem Fall nicht zu, denn die einzige Optik-Änderung außen betrifft die Seitenspiegel. Innen sichtet der Kenner ein neues Lenkrad, das jetzt auch beheizbar ist, sowie frische Instrumente, dazu gibt’s komfortablere Sitze. Nach wie vor ist Mazdas Mittelklassler in zwei gleich teuren Karosserie-Varianten zu haben, die Limousine ist länger (auch in Sachen Radstand), der Kombi dennoch die bessere Wahl, nicht nur optisch.

Zarte Updates gibt’s von der Technik zu vermelden, alle 6er verfügen ab sofort über eine so genannte G-Vectoring Control, die über Eingriffe in der Motorelektro­nik in Abhängigkeit zur Lenkradstellung für sichereres Kurvenfahrverhalten sorgen soll. Dazu wurde der Diesel kultivierter und (auf dem Papier) etwas sparsamer. Die getestete 150 PS-Version reicht vollkommen aus. Für die 175 PS-Variante spricht, dass nur sie mit der Topausstattung „Revolution Top“ zu haben ist. Allrad oder Automatik spielt’s bei beiden Selbstzündern als Option, beim schwächeren aber nur in Verbindung mit einer schlechteren Mitgift. Diese eigenartige Ausstattungs­politik bleibt der einzige echte Kritikpunkt am Mazda6.

Motor & Getriebe – Der Vierzylinder-Diesel arbeitet gut gedämmt und ist kräftig genug. Problemlos zu schaltendes Getriebe

Fahrwerk & Traktion – Guter Kompromiss aus straffer Abstimmung für satte Straßenlage und familien­tauglichen Fahrkomfort. Agiles Handling über tadellose Lenkung. Traktion nur bei Nässe und vollem Krafteinsatz ein Problem. Kräftige, gut dosierbare Bremsen.

Cockpit & Bedienung – Top in Sachen Bedienfreude, auch die Sitzposition passt. Einfache Steuerung des Multimediasystems (mit ausreichend großem Monitor) via Dreh-und-Drück-Regler oder bei Fahrzeugstillstand über Touchscreen. Ordentliche Sitze, großer Tank.

Innen- & Kofferraum – Kein Platzmangel für Passagiere wie für Gepäck, Kniefreiheit hinten könnte freilich üppiger sein. Ladeboden bleibt auch nach Umlegen der Fondlehnen (ganz einfach per Hebelzug) eben, Abdeckung schwingt beim Kofferraumöffnen automatisch nach oben – leider keine E-Heckklappe zu haben. Genug Ablagen.

Dran & Drin – Die beste der drei Ausstattungsstufen bringt schon viele Verwöhn-Features mit, Extra-Auswahl dennoch zu gering. Luxus wie Leder, E-Sitze und Radar-Tempomat nur bei der 175 PS-Version, Automatik und Allrad nur mit schwächerer Ausstattung oder stärkerem Motor. Angenehme Materialien, fehlerfreie Verarbeitung.

Schutz & Sicherheit – Ordentliches Sicherheits-Paket inklusive einiger Assistenzsysteme serienmäßig, den ausgeklügelteren Bremsassistenten gibt es nur bei der 175 PS-Version.

Sauber & Grün – Tadelloser Praxis-Verbrauch, Euro 6-tauglich auch ohne AdBlue, eifriges Start/Stopp-System.

Preis & Kosten – Der Mazda6 gehört zu den günstigeren Mittelklasse-Kombis, billiger sind im Grun­de nur die Koreaner und der Skoda Octavia. Fein: drei Jahre Garantie, gute Wert­haltung. Weniger fein: relativ kurze Service-Intervalle.

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Aufgefrischtes 6er-Cockpit: neues Lenkrad, jetzt auch beheizbar, überarbeitetes Instrumenten-Layout. Das Headup-Display ist jetzt farbig und inkludiert nun auch eine Verkehrszeichen-Erkennung.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Vier Jahre fährt der aktuelle Mazda6 bereits auf unseren Straßen – Zeit für eine Modellpflege. Facelift trifft in diesem Fall nicht zu, denn die einzige Optik-Änderung außen betrifft die Seitenspiegel. Innen sichtet der Kenner ein neues Lenkrad, das jetzt auch beheizbar ist, sowie frische Instrumente, dazu gibt’s komfortablere Sitze. Nach wie vor ist Mazdas Mittelklassler in zwei gleich teuren Karosserie-Varianten zu haben, die Limousine ist länger (auch in Sachen Radstand), der Kombi dennoch die bessere Wahl, nicht nur optisch. Zarte Updates gibt’s von der Technik zu vermelden, alle 6er verfügen ab sofort über eine so genannte G-Vectoring Control, die über Eingriffe in der Motorelektro­nik in Abhängigkeit zur Lenkradstellung für sichereres Kurvenfahrverhalten sorgen soll. Dazu wurde der Diesel kultivierter und (auf dem Papier) etwas sparsamer. Die getestete 150 PS-Version reicht vollkommen aus. Für die 175 PS-Variante spricht, dass nur sie mit der Topausstattung „Revolution Top“ zu haben ist. Allrad oder Automatik spielt’s bei beiden Selbstzündern als Option, beim schwächeren aber nur in Verbindung mit einer schlechteren Mitgift. Diese eigenartige Ausstattungs­politik bleibt der einzige echte Kritikpunkt am Mazda6.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der Vierzylinder-Diesel arbeitet gut gedämmt und ist kräftig genug. Problemlos zu schaltendes Getriebe Fahrwerk & Traktion - Guter Kompromiss aus straffer Abstimmung für satte Straßenlage und familien­tauglichen Fahrkomfort. Agiles Handling über tadellose Lenkung. Traktion nur bei Nässe und vollem Krafteinsatz ein Problem. Kräftige, gut dosierbare Bremsen. Cockpit & Bedienung - Top in Sachen Bedienfreude, auch die Sitzposition passt. Einfache Steuerung des Multimediasystems (mit ausreichend großem Monitor) via Dreh-und-Drück-Regler oder bei Fahrzeugstillstand über Touchscreen. Ordentliche Sitze, großer Tank. Innen- & Kofferraum - Kein Platzmangel für Passagiere wie für Gepäck, Kniefreiheit hinten könnte freilich üppiger sein. Ladeboden bleibt auch nach Umlegen der Fondlehnen (ganz einfach per Hebelzug) eben, Abdeckung schwingt beim Kofferraumöffnen automatisch nach oben – leider keine E-Heckklappe zu haben. Genug Ablagen. Dran & Drin - Die beste der drei Ausstattungsstufen bringt schon viele Verwöhn-Features mit, Extra-Auswahl dennoch zu gering. Luxus wie Leder, E-Sitze und Radar-Tempomat nur bei der 175 PS-Version, Automatik und Allrad nur mit schwächerer Ausstattung oder stärkerem Motor. Angenehme Materialien, fehlerfreie Verarbeitung. Schutz & Sicherheit - Ordentliches Sicherheits-Paket inklusive einiger Assistenzsysteme serienmäßig, den ausgeklügelteren Bremsassistenten gibt es nur bei der 175 PS-Version. Sauber & Grün - Tadelloser Praxis-Verbrauch, Euro 6-tauglich auch ohne AdBlue, eifriges Start/Stopp-System. Preis & Kosten - Der Mazda6 gehört zu den günstigeren Mittelklasse-Kombis, billiger sind im Grun­de nur die Koreaner und der Skoda Octavia. Fein: drei Jahre Garantie, gute Wert­haltung. Weniger fein: relativ kurze Service-Intervalle.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1488374418937{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1488374112396{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Aufgefrischtes 6er-Cockpit: neues Lenkrad, jetzt auch beheizbar, überarbeitetes Instrumenten-Layout. Das Headup-Display ist jetzt farbig und inkludiert nun auch eine Verkehrszeichen-Erkennung.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-3247025f-4ae0"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 2191 ccm, 150 PS (110 kW) bei 4500/min, max. Drehmoment 380 Nm bei 1800–2600/min, Sechsgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4805/1840/1475 mm, Radstand 2750 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,8 m, Rei­­fendimension 225/45 R 19 (Testwagen-Bereifung Michelin Alpin 5 225/55 R 17), Tankinhalt 62 l, Reichweite 1105 km, Kofferraumvolumen 522–1648­…

8.5

FAZIT

Klassischer Mittelklasse-Kombi ohne echte Schwächen.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Cockpit & Bedienung
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Sauber & Grün
Preis & Kosten
User-Wertung : 1.85 ( 47 Stimmen)
9

R4, 16V, Turbo, 2191 ccm, 150 PS (110 kW) bei 4500/min, max. Drehmoment 380 Nm bei 1800–2600/min, Sechsgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4805/1840/1475 mm, Radstand 2750 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,8 m, Rei­­fendimension 225/45 R 19 (Testwagen-Bereifung Michelin Alpin 5 225/55 R 17), Tankinhalt 62 l, Reichweite 1105 km, Kofferraumvolumen 522–1648­ l, Leergewicht 1485 kg, zul. Gesamtgewicht 2090 kg, max. Anh.-Last 1800 kg, 0–100 km/h 9,2 sec, 60–100 km/h (im 4./5. Gang) 6,7/9,3 sec, Spitze 210 km/h, Steuer (jährl.) € 649,44, Werkstätten in Österreich 135, Service alle 20.000 km (mind. 1x/Jahr), Normverbrauch (Stadt/außer­orts/Mix) 5,0/3,8/4,2 l, Testverbrauch 5,6 l Diesel, CO2 (Norm/Test) 110/147 g/km

Front-, vordere Seiten- und durchgehende Kopfairbags, Müdig­keits-Warner, City-Notbremsassistent mit Fußgänger-Erkennung, Toterwinkel-Warner, Spurhalte-Kontrolle, Verkehrszeichen-Erkennung, adaptive LED-Scheinwerfer mit aut. Fernlicht, Headup-Display, Tempomat, Klimaautomatik, CD-Radio mit USB/AUX-An­schluss sowie Bose-Sound mit 11 LS, Bluetooth für Telefon/Audio, Außenspiegel elektr. verstell-, beheiz- und klappbar, Innenspiegel aut. abblendend, Licht- und Regensensor, Einparkhilfe v+h, Rückfahrkamera, Multifunktions-Lederlenk­rad, Sitzheizung v, Lenkrad-Heizung, Alarmanlage, getönte Fond-Scheiben, Keyless-Go, 19 Zoll-Aluräder etc.

Metallic-Lack ab € 770,–, Navigationssystem € 600,–, Standheizung € 1700,–

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