TEST: Mitsubishi Space Star 1,2 Invite

31. August 2016
6.806 Views
Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Mitsubishi
Klasse:Kleinwagen
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:80 PS
Testverbrauch:4,9 l/100km
Modelljahr:2016
Grundpreis:12.990 Euro

Neue Schürzen vorne wie hinten, LED-Rücklichter und vor allem ein markanter Kühlergrill lassen den kleinen Space Star nach dem Facelift fast keck drein­schauen. Innen hat sich wenig geändert, von den nun höherwertig gepriesenen Materialien haben wir nicht viel bemerkt. Immerhin ist der 1200er deutlich besser ausgestattet als das vor drei Jahren getestete Basismodell. Klimaautomatik, Bluetooth, Licht- wie Regensensor und Tempomat bringen einen kleinen Hauch Luxus ins schlichte Cockpit. Im Zubehör-Katalog finden sich noch Navigation und Rundum-Einparkhilfe. Geblieben sind die unbequemen Sitze ohne Seitenhalt, an denen sich nur die Flächen geringfügig in der Höhe justieren lassen.

Die Bedienung ist simpel wie eh und je, der große Tacho gut ablesbar. Mühsam ist nur die via Sprachsteuerung zu befehligende Bluetooth-Einheit. Tatsächlich gelun­gen ist das überarbeitete Fahrwerk. Das Leichtgewicht federt nun erstaunlich kom­fortabel, vom seinerzeit bemängelten Hoppeln ist keine Rede mehr. Der 1200er-Dreizylinder hat gerade so viel Punch, dass man in der Stadt drehzahlschonend und dennoch flink vorankommt. Dank vernünftiger Übersetzung bleibt er auch bei Autobahntempo angenehm leise. Und verbraucht nicht mehr Benzin als der neun PS schwächere Einliter-Motor vor drei Jahren.

Motor & Getriebe – Der Dreizylinder-Sauger läuft kultiviert schon von unten heraus; ihn hochzudrehen steigert den kernigen Klang, kaum aber den Punch. Fahrleistungen für die Stadt mehr als ausreichend. Unauffällige Schaltung mit langer Übersetzung.

Fahrwerk & Traktion – Für die Größe erstaunlich komfortabel, schluckt Wellen nun ohne zu hoppeln oder zu schaukeln. Gutmütige Straßenlage mit harmlosem Untersteuern, Lenkung kein Wunder an Präzision. Tadellose Bremsen.

Cockpit & Bedienung – Simple und problemlose Bedienung (Ausnahme: Bluetooth), einwandfreie Klima­automatik. Großer Tacho, wenig Info im Bordcomputer. Keine Uhr. Nur Fahrer-Fenster mit One-Touch. Schwammige Sitze mit behelfsmäßiger Höhenverstellung, Lenkrad nicht längs zu justieren. Sitzposition nicht wirklich befriedigend.

Innen- & Kofferraum – Viel Platz für vier, erstaunlich gute Beinfreiheit hinten. Ordentlicher Kofferraum mit Unterflurfach, doch hoher Ladekante und kleiner Öffnung. Die Fondlehne klappt 2:1 vor, im Boden bleibt nur ein Knick. Vorne ausreichend, hinten keine Ablagen.

Dran & Drin – Als Topmodell ganz gut bestückt, als Extra gibt’s nur Metallic-Lack. Navigation, Einparkhilfe und einiges mehr als Zubehör. Billige, aber optisch ansprechende Materialien. Verarbeitung zumindest im Sichtbereich sauber.

Schutz & Sicherheit – Sechs Airbags und alle E-Fahrhilfen an Bord. Mehr gibt es nicht, daher auch nur vier Sterne im NCAP-Crashtest.

Sauber & Grün – Günstiger Benzinverbrauch, dank langer Übersetzung auch auf der Autobahn. In der Stadt hilft das eifrige Start/Stopp-System.

Preis & Kosten – Preislich im Mittelfeld der 80 PS-Winzlinge, die aber meist magerer ausgestattet sind. Großes Plus: fünf Jahre Garantie. Hohe Zuverlässigkeit, gute Werthaltung.

mitsubishi_space_star_01_may

Bedienfreundliches und ordentlich bestücktes Cockpit, nur die Sitze lassen zu wünschen übrig. Recht brauchbarer Kofferraum. Die Hutablage hängt nur an einem einzigen Schnürl.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Neue Schürzen vorne wie hinten, LED-Rücklichter und vor allem ein markanter Kühlergrill lassen den kleinen Space Star nach dem Facelift fast keck drein­schauen. Innen hat sich wenig geändert, von den nun höherwertig gepriesenen Materialien haben wir nicht viel bemerkt. Immerhin ist der 1200er deutlich besser ausgestattet als das vor drei Jahren getestete Basismodell. Klimaautomatik, Bluetooth, Licht- wie Regensensor und Tempomat bringen einen kleinen Hauch Luxus ins schlichte Cockpit. Im Zubehör-Katalog finden sich noch Navigation und Rundum-Einparkhilfe. Geblieben sind die unbequemen Sitze ohne Seitenhalt, an denen sich nur die Flächen geringfügig in der Höhe justieren lassen. Die Bedienung ist simpel wie eh und je, der große Tacho gut ablesbar. Mühsam ist nur die via Sprachsteuerung zu befehligende Bluetooth-Einheit. Tatsächlich gelun­gen ist das überarbeitete Fahrwerk. Das Leichtgewicht federt nun erstaunlich kom­fortabel, vom seinerzeit bemängelten Hoppeln ist keine Rede mehr. Der 1200er-Dreizylinder hat gerade so viel Punch, dass man in der Stadt drehzahlschonend und dennoch flink vorankommt. Dank vernünftiger Übersetzung bleibt er auch bei Autobahntempo angenehm leise. Und verbraucht nicht mehr Benzin als der neun PS schwächere Einliter-Motor vor drei Jahren.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der Dreizylinder-Sauger läuft kultiviert schon von unten heraus; ihn hochzudrehen steigert den kernigen Klang, kaum aber den Punch. Fahrleistungen für die Stadt mehr als ausreichend. Unauffällige Schaltung mit langer Übersetzung. Fahrwerk & Traktion - Für die Größe erstaunlich komfortabel, schluckt Wellen nun ohne zu hoppeln oder zu schaukeln. Gutmütige Straßenlage mit harmlosem Untersteuern, Lenkung kein Wunder an Präzision. Tadellose Bremsen. Cockpit & Bedienung - Simple und problemlose Bedienung (Ausnahme: Bluetooth), einwandfreie Klima­automatik. Großer Tacho, wenig Info im Bordcomputer. Keine Uhr. Nur Fahrer-Fenster mit One-Touch. Schwammige Sitze mit behelfsmäßiger Höhenverstellung, Lenkrad nicht längs zu justieren. Sitzposition nicht wirklich befriedigend. Innen- & Kofferraum - Viel Platz für vier, erstaunlich gute Beinfreiheit hinten. Ordentlicher Kofferraum mit Unterflurfach, doch hoher Ladekante und kleiner Öffnung. Die Fondlehne klappt 2:1 vor, im Boden bleibt nur ein Knick. Vorne ausreichend, hinten keine Ablagen. Dran & Drin - Als Topmodell ganz gut bestückt, als Extra gibt’s nur Metallic-Lack. Navigation, Einparkhilfe und einiges mehr als Zubehör. Billige, aber optisch ansprechende Materialien. Verarbeitung zumindest im Sichtbereich sauber. Schutz & Sicherheit - Sechs Airbags und alle E-Fahrhilfen an Bord. Mehr gibt es nicht, daher auch nur vier Sterne im NCAP-Crashtest. Sauber & Grün - Günstiger Benzinverbrauch, dank langer Übersetzung auch auf der Autobahn. In der Stadt hilft das eifrige Start/Stopp-System. Preis & Kosten - Preislich im Mittelfeld der 80 PS-Winzlinge, die aber meist magerer ausgestattet sind. Großes Plus: fünf Jahre Garantie. Hohe Zuverlässigkeit, gute Werthaltung.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1472652684145{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1472652324051{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Bedienfreundliches und ordentlich bestücktes Cockpit, nur die Sitze lassen zu wünschen übrig. Recht brauchbarer Kofferraum. Die Hutablage hängt nur an einem einzigen Schnürl.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-3247d2bd-94f7"][vc_column_text]R3, 12V, 1193 ccm, 80 PS (59 kW) bei 6000/min, max. Drehmoment 106 Nm bei 4000/min, Fünfgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v (bel.), Trommeln h, L/B/H 3795/1665/1490 mm, Radstand 2450 mm, 5 Sitze, Wendekreis 9,2 m, Reifen­dimension 165/65 R 14 (Testwagen-Bereifung Bridgestone Ecopia EP150), Tankinhalt…

6.8

FAZIT

Simpler wie problemloser Stadtflitzer mit frischem Gesicht.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Cockpit & Bedienung
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Sauber & Grün
Preis & Kosten
User-Wertung : Sei der Erste !
7

R3, 12V, 1193 ccm, 80 PS (59 kW) bei 6000/min, max. Drehmoment 106 Nm bei 4000/min, Fünfgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v (bel.), Trommeln h, L/B/H 3795/1665/1490 mm, Radstand 2450 mm, 5 Sitze, Wendekreis 9,2 m, Reifen­dimension 165/65 R 14 (Testwagen-Bereifung Bridgestone Ecopia EP150), Tankinhalt 35 l, Reichweite 710 km, Kofferraumvolumen 235–912 l, Leergewicht 845 kg, zul. Gesamtgewicht 1340 kg, max. Anh.-Last –, 0–100 km/h 11,7 sec, 60–100 km/h (im 5. Gang) 12,0 sec, Spitze 180 km/h, Steuer (jährl.) € 260,40, Werkstätten in Öster­reich 111, Service alle 20.000 km (mind. 1x/Jahr), Normverbrauch (Stadt/außer­orts/Mix) 4,8/3,7/4,1 l, Testverbrauch 4,9 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 96/113 g/km

Front-, vordere Seiten- und durchgehende Kopfairbags, ESP, Bremsassistent, Isofix, Reifendruckkontrolle, Klimaautomatik, CD-Radio mit 4 LS und AUX/USB, Bluetooth, Außenspiegel elektr. verstell- und beheizbar, vier E-Fensterheber, Licht- und Regensensor, Tempomat, Berganfahrhilfe, Multifunktions-Lederlenkrad, vor­dere Sitzflächen höhenverstellbar, FB-Zentralsperre, Aluräder etc.

Metallic-Lack € 450,–, Navigation ab € 729, Einparkhilfe h/v+h € 284,–/486,–, Mittelarmlehne v € 210,–, Nebelscheinwerfer € 197,– etc.

Kommentar abgeben