TEST: Nissan Qashqai 1,5 dCi Tekna

18. Dezember 2017
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Nissan
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Diesel
Leistung:110 PS
Testverbrauch:5,5 l/100km
Modelljahr:2017
Grundpreis:32.276 Euro

Mit verhältnismäßig kleinen Maßnahmen große Wirkung erzielen. Das ist – bei Menschen ebenso wie bei Autos – die große Challenge für ein gutes Lifting. Nissan ist eben dieser Kunstgriff bei der neuesten Auflage des millionenfach verkauften Qashqai gelungen. Die Frontschürze sieht deutlich frischer aus und soll zu­dem die Aerodynamik verbessern. Die optionalen LED-Scheinwerfer (Serie ab Tekna) samt neuer Heckleuchten tun ihr Übriges zum moderneren Look. Einen solchen findet man auch im Interieur, was vor allem dem Lenkrad zu verdan­ken ist – dessen Tasten bringen zudem eine deutlich bessere Bedienung als beim alten Volant. Darüber hinaus spendierte Nissan seinem kompakten Crossover vorne bessere Sitze mit längerer Schenkelauflage, die gleichzeitig in Reihe zwei für einen Hauch mehr Beinfreiheit sorgen.

Ebenfalls überarbeitet wurden Fahrwerk und Lenkung. Letztere wirkt nun noch präziser, während die neuen Federn, Dämpfer und Stabis die Nick- und Rollbe­wegungen besser in Zaum halten. Der Komfort blieb trotzdem nicht auf der Strecke, auch wenn der neue Qashqai straffer wirkt als zuvor. Der Langstreckentauglichkeit tut dies keinen Abbruch, zumal auch die Geräusch­dämmung verbessert wurde.

Motor & Getriebe – Der Zweiventil-Diesel gibt sich kultiviert und für die meisten Situationen ausreichend kräftig, kann überland aber nur bedingt schaltfaul gefahren werden. Gut abgestuftes, fein zu bedienendes Getriebe.

Fahrwerk & Traktion – Straff, aber nicht unkomfortabel. Kurze Stöße werden auch ob der großen Serien-Felgen fast ungefiltert weitergereicht. Traktion OK, gute Bremsen. Feinfühlige Lenkung.

Cockpit & Bedienung – Bequeme Sitze, gute Ergonomie, logische Bedienung. Das Infotainmentsystem ist flott und intui­tiv zu bedienen, die Instrumente sind gut ablesbar.

Innen- & Kofferraum – Vorne viel Platz, hinten bis circa 1,75 Meter Körpergröße ausreichend geräumig. Reichlich Ablagen. Variabler und gut nutzbarer Kofferraum mit anstän­diger Größe. Die Ladefläche bleibt nach Umlegen der 2:1 geteilten Rückbank eben, sofern der Ladeboden auf höchster Stufe montiert ist.

Dran & Drin – In der zweithöchsten Variante „Tekna“ bereits fein ausgestattet. Die wenigen Extras sind fair bepreist. Gut: Verarbeitung und Materialqualität. Allrad ist nur mit dem 130 PS starken Diesel zu haben – Automatik auch nur mit diesem oder dem 115 PS starken 1,2 Liter-Benziner.

Schutz & Sicherheit – Notbrems-Assistent und Spurhalte-Warner sind nebst klassentypischen sechs Airbags Serie. Weitere E-Helferlein warten in der Aufpreisliste. Ab 2018 sollen Autonomie-Systeme folgen.

Sauber & Grün – Die Fabelwerte des Herstellers werden nicht erreicht, dennoch durchaus sparsam. Start/Stopp funktioniert passabel – der Motor braucht ­teilweise überdurchschnittlich lang zum Starten.

Preis & Kosten – Recht günstig, nur der Dacia Duster ist billiger, Plattform-Bruder Renault Kadjar ebenfalls ein wenig. Die Neuen in der Klasse wie Jeep Compass, Skoda Karoq oder Opel Grandland X bilanzieren leicht, die Premium-Vertreter deutlich drüber. Lange Service-Intervalle, gute Werthal­tungs-Aussichten, drei Jahre Garantie.

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Neben dem neuen Lenkrad gibt’s im Cockpit ein leicht upgedatetes Infotainmentsystem und frische Materialien. Dank in zwei Ebenen verstellbarem Ladeboden gibt sich das Gepäckabteil gut nutzbar und angenehm variabel.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Mit verhältnismäßig kleinen Maßnahmen große Wirkung erzielen. Das ist – bei Menschen ebenso wie bei Autos – die große Challenge für ein gutes Lifting. Nissan ist eben dieser Kunstgriff bei der neuesten Auflage des millionenfach verkauften Qashqai gelungen. Die Frontschürze sieht deutlich frischer aus und soll zu­dem die Aerodynamik verbessern. Die optionalen LED-Scheinwerfer (Serie ab Tekna) samt neuer Heckleuchten tun ihr Übriges zum moderneren Look. Einen solchen findet man auch im Interieur, was vor allem dem Lenkrad zu verdan­ken ist – dessen Tasten bringen zudem eine deutlich bessere Bedienung als beim alten Volant. Darüber hinaus spendierte Nissan seinem kompakten Crossover vorne bessere Sitze mit längerer Schenkelauflage, die gleichzeitig in Reihe zwei für einen Hauch mehr Beinfreiheit sorgen. Ebenfalls überarbeitet wurden Fahrwerk und Lenkung. Letztere wirkt nun noch präziser, während die neuen Federn, Dämpfer und Stabis die Nick- und Rollbe­wegungen besser in Zaum halten. Der Komfort blieb trotzdem nicht auf der Strecke, auch wenn der neue Qashqai straffer wirkt als zuvor. Der Langstreckentauglichkeit tut dies keinen Abbruch, zumal auch die Geräusch­dämmung verbessert wurde.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der Zweiventil-Diesel gibt sich kultiviert und für die meisten Situationen ausreichend kräftig, kann überland aber nur bedingt schaltfaul gefahren werden. Gut abgestuftes, fein zu bedienendes Getriebe. Fahrwerk & Traktion - Straff, aber nicht unkomfortabel. Kurze Stöße werden auch ob der großen Serien-Felgen fast ungefiltert weitergereicht. Traktion OK, gute Bremsen. Feinfühlige Lenkung. Cockpit & Bedienung - Bequeme Sitze, gute Ergonomie, logische Bedienung. Das Infotainmentsystem ist flott und intui­tiv zu bedienen, die Instrumente sind gut ablesbar. Innen- & Kofferraum - Vorne viel Platz, hinten bis circa 1,75 Meter Körpergröße ausreichend geräumig. Reichlich Ablagen. Variabler und gut nutzbarer Kofferraum mit anstän­diger Größe. Die Ladefläche bleibt nach Umlegen der 2:1 geteilten Rückbank eben, sofern der Ladeboden auf höchster Stufe montiert ist. Dran & Drin - In der zweithöchsten Variante „Tekna“ bereits fein ausgestattet. Die wenigen Extras sind fair bepreist. Gut: Verarbeitung und Materialqualität. Allrad ist nur mit dem 130 PS starken Diesel zu haben – Automatik auch nur mit diesem oder dem 115 PS starken 1,2 Liter-Benziner. Schutz & Sicherheit - Notbrems-Assistent und Spurhalte-Warner sind nebst klassentypischen sechs Airbags Serie. Weitere E-Helferlein warten in der Aufpreisliste. Ab 2018 sollen Autonomie-Systeme folgen. Sauber & Grün - Die Fabelwerte des Herstellers werden nicht erreicht, dennoch durchaus sparsam. Start/Stopp funktioniert passabel – der Motor braucht ­teilweise überdurchschnittlich lang zum Starten. Preis & Kosten - Recht günstig, nur der Dacia Duster ist billiger, Plattform-Bruder Renault Kadjar ebenfalls ein wenig. Die Neuen in der Klasse wie Jeep Compass, Skoda Karoq oder Opel Grandland X bilanzieren leicht, die Premium-Vertreter deutlich drüber. Lange Service-Intervalle, gute Werthal­tungs-Aussichten, drei Jahre Garantie.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1513608160108{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1513607525340{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Neben dem neuen Lenkrad gibt’s im Cockpit ein leicht upgedatetes Infotainmentsystem und frische Materialien. Dank in zwei Ebenen verstellbarem Ladeboden gibt sich das Gepäckabteil gut nutzbar und angenehm variabel.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb435052-5c3f"][vc_column_text]R4, 8V, Turbo, 1461 ccm, 110 PS (81 kW) bei…

6.8

FAZIT

Der kompakte Crossover ist nach dem Facelift wieder fit fürs boomende Segment.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Cockpit & Bedienung
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Sauber & Grün
Preis & Kosten
User-Wertung : 2.9 ( 9 Stimmen)
7

R4, 8V, Turbo, 1461 ccm, 110 PS (81 kW) bei 4000/min, max. Drehmoment 260 Nm bei 1750–2500/min, Sechsgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4394/1806/1624 mm, Radstand 2646 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,7 m, Reifendimension 225/45 R 19 (Testwagen-Bereifung Bridgestone Blizzak LM-25V), Tankinhalt 55 l, Reichweite 1000 km, Kofferraumvolumen 430–1585 l, Leergewicht 1545 kg, zul. Gesamtgewicht 1910 kg, max. Anh.-Last 1350 kg, 0–100 km/h 11,9 sec, 60–100 km/h (im 4./5. Gang) 8,5/15,3 sec, Spitze 182 km/h, Steuer (jährl.) € 424,08, Werkstätten in Österreich 126, Service alle 30.000 km (mind. 1x/Jahr), Normverbrauch (Stadt/außerorts/Mix) 4,2/3,6/3,8 l, Testverbrauch 5,5 l Diesel, CO2 (Norm/Test) 99/143 g/km

Front- vordere Seiten- und durchgehende Kopfairbags, Notbrems­assistent, Spurhalte-Warner, Verkehrszeichenerkennung, Klimaautomatik, Multimedia-System mit 7 Zoll-Touchscreen und 6 LS sowie Bluetooth/AUX/USB-Schnittstelle, Na­vi­­ga­tion, Außenspiegel elektr. verstell-, beheiz- und klappbar, Innenspiegel aut. ab­blend., vier E-Fensterheber, Tempomat, Licht- und Regensensor, autom. Fernlicht, Einparkhilfe v+h, 360°Kameras, aut. Parkbremse, Lederlenkrad, Teilleder-Sitze, LED-Scheinwerfer, Keyless-Go, 19 Zoll Aluräder etc.

Nissan Safety Shield für 360° Sicherheit (Einpark-Automatik, Müdigkeits-Erkennung, Toter-Winkel- und Querverkehrs-Warner etc.) € 756,–, Panorama-Glasdach € 548,–, Frontscheibe beheizbar € 244,–, Premium-Soundsystem € 610,–, Vollleder € 1586,–, Metallic-Lackierung ab € 562,–, Optik-Pakete (Unterfahrschutz v/h oder diverse Styling-Elemente) ab € 325,– etc.

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