Test: Seat Tarraco 2,0 TSI 4Drive DSG

2. Juni 2020
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Seat
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:190 PS
Testverbrauch:9,1 l/100km
Modelljahr:2020
Grundpreis:46.190 Euro

Der Seat Tarraco ist mittlerweile wahrlich kein Fremder mehr in der Redaktion: Während einem Jahr Dauertest lernten wir den Anführer der spanischen SUV-Flotte ausführlich kennen und legten seine Stärken und Schwächen schonungslos frei. Gefallen hat uns vor allem das grandiose Platzangebot, das sportliche, aber dennoch komfortable Fahrwerk sowie die gute und hohe Sitzposition. Insgesamt war der 4,7-Meter-Wagen überaus langstreckentauglich, die solide Verarbeitung und die ein­fache Bedienung schufen auf Anhieb ein gutes Klima im Cockpit. Kritik musste hingegen vor allem die gefühlte Antrittsschwäche des damals im Test befindlichen Diesel-Motors einstecken. Grund genug also, um den ebenfalls verfügbaren, gleich starken Benziner genauer unter die Lupe zu nehmen.

Beide Antriebsarten fuhren mit Allradantrieb und Doppelkupplung im Test. Sie beschleunigen den Tarraco in acht Sekunden auf Tempo 100, dabei geht der Benziner jedoch deutlich spontaner ans Werk. Allerdings genehmigt er sich in der Praxis rund eineinhalb Liter mehr Sprit pro 100 Kilometer, im Gegenzug kostet er aber auch satte 4000 Euro weniger. Wer also kein ausgesprochener Vielfahrer ist, sollte ihn durchaus in Erwägung ziehen.

Motor & Getriebe – Antrittsstarker Vierzylinder-Turbobenziner mit recht spontaner Gasannahme. Gute Geräusch-Dämmung. Weitgehend tadellos agierendes Doppelkupplungs-Getriebe. 

Fahrwerk & Traktion – Für einen SUV recht straffes Fahrwerk (bedeutet wenig Seitenneigung). Sanft eintretendes Untersteuern im Grenzbereich, sehr fahrsicher. Die ­präzise Progressivlenkung hilft beim Rangieren. ­Solide Bremsen, sehr gute Traktion.

Bedienung & Multimedia – Die Sitzposition ist erhaben, das Gestühl langstreckentauglich, es bietet zudem genügend Seitenhalt. An der Ergonomie ist nichts auszusetzen. Das Digital-Cockpit ist vielseitig konfigurierbar, der mittige, große Multimedia-Bildschirm liegt im optimalen Sichtfeld, Bedienung über Touch, Drehregler und Sprachsteuerung. Ausreichend und gut nutzbare Ablagen vorhanden. Mäßige Rundumsicht, dafür serienmäßige Rückfahrkamera.

Innen- & Kofferraum – Vorne wie hinten mehr als üppige Platzverhältnisse. Der stets ebene Laderaum nimmt selbst sperrigste Gegenstände mühelos auf, die Fondbank ist nicht nur geteilt umleg-, sondern auch verschiebbar, die Ladekante recht niedrig. E-Heckklappe öffnet auch per Fußkick.

Dran & Drin – Die Topvariante „Excellence“ trumpft mit ­ziemlich guter Ausstattung auf, edle Materialien wie Holz und Alcantara werden durch Dreizonen-Klima, sportliche Sitze, E-Heckklappe, ­schlüssellosen Zugang, Rückfahrkamera und 19-Zöller ergänzt. ­Zusätzlich empfehlenswert: das ­„Österreich-Paket“ mit Navi und einigen Assistenzsystemen. Ver­arbeitung und Materialien ohne Tadel.

Schutz & Sicherheit – Solide Airbag-Bestückung (inklusive Knieairbag für den Fahrer). An E-Helferlein sind Radar-Tempomat, Notbrems- und Spurhalte-Assistent an Bord – alle weiteren zukaufbar.

Preis & Kosten – Insgesamt nicht billig, allerdings kostet die Konzern-Konkurrenz (VW Tiguan Allspace und ­Skoda Kodiaq) ähnlich viel. Recht hoher Praxis-Verbrauch, jedoch der Werksangabe entsprechend. Ziemlich dichtes Werkstattnetz. Fein: fünf Jahre Garantie.

Das Cockpit des Tarraco lässt an sich kaum Wünsche offen, die Digital-Instrumente können über­zeugen.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Seat Tarraco ist mittlerweile wahrlich kein Fremder mehr in der Redaktion: Während einem Jahr Dauertest lernten wir den Anführer der spanischen SUV-Flotte ausführlich kennen und legten seine Stärken und Schwächen schonungslos frei. Gefallen hat uns vor allem das grandiose Platzangebot, das sportliche, aber dennoch komfortable Fahrwerk sowie die gute und hohe Sitzposition. Insgesamt war der 4,7-Meter-Wagen überaus langstreckentauglich, die solide Verarbeitung und die ein­fache Bedienung schufen auf Anhieb ein gutes Klima im Cockpit. Kritik musste hingegen vor allem die gefühlte Antrittsschwäche des damals im Test befindlichen Diesel-Motors einstecken. Grund genug also, um den ebenfalls verfügbaren, gleich starken Benziner genauer unter die Lupe zu nehmen. Beide Antriebsarten fuhren mit Allradantrieb und Doppelkupplung im Test. Sie beschleunigen den Tarraco in acht Sekunden auf Tempo 100, dabei geht der Benziner jedoch deutlich spontaner ans Werk. Allerdings genehmigt er sich in der Praxis rund eineinhalb Liter mehr Sprit pro 100 Kilometer, im Gegenzug kostet er aber auch satte 4000 Euro weniger. Wer also kein ausgesprochener Vielfahrer ist, sollte ihn durchaus in Erwägung ziehen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Antrittsstarker Vierzylinder-Turbobenziner mit recht spontaner Gasannahme. Gute Geräusch-Dämmung. Weitgehend tadellos agierendes Doppelkupplungs-Getriebe.  Fahrwerk & Traktion - Für einen SUV recht straffes Fahrwerk (bedeutet wenig Seitenneigung). Sanft eintretendes Untersteuern im Grenzbereich, sehr fahrsicher. Die ­präzise Progressivlenkung hilft beim Rangieren. ­Solide Bremsen, sehr gute Traktion. Bedienung & Multimedia - Die Sitzposition ist erhaben, das Gestühl langstreckentauglich, es bietet zudem genügend Seitenhalt. An der Ergonomie ist nichts auszusetzen. Das Digital-Cockpit ist vielseitig konfigurierbar, der mittige, große Multimedia-Bildschirm liegt im optimalen Sichtfeld, Bedienung über Touch, Drehregler und Sprachsteuerung. Ausreichend und gut nutzbare Ablagen vorhanden. Mäßige Rundumsicht, dafür serienmäßige Rückfahrkamera. Innen- & Kofferraum - Vorne wie hinten mehr als üppige Platzverhältnisse. Der stets ebene Laderaum nimmt selbst sperrigste Gegenstände mühelos auf, die Fondbank ist nicht nur geteilt umleg-, sondern auch verschiebbar, die Ladekante recht niedrig. E-Heckklappe öffnet auch per Fußkick. Dran & Drin - Die Topvariante „Excellence“ trumpft mit ­ziemlich guter Ausstattung auf, edle Materialien wie Holz und Alcantara werden durch Dreizonen-Klima, sportliche Sitze, E-Heckklappe, ­schlüssellosen Zugang, Rückfahrkamera und 19-Zöller ergänzt. ­Zusätzlich empfehlenswert: das ­„Österreich-Paket“ mit Navi und einigen Assistenzsystemen. Ver­arbeitung und Materialien ohne Tadel. Schutz & Sicherheit - Solide Airbag-Bestückung (inklusive Knieairbag für den Fahrer). An E-Helferlein sind Radar-Tempomat, Notbrems- und Spurhalte-Assistent an Bord – alle weiteren zukaufbar. Preis & Kosten - Insgesamt nicht billig, allerdings kostet die Konzern-Konkurrenz (VW Tiguan Allspace und ­Skoda Kodiaq) ähnlich viel. Recht hoher Praxis-Verbrauch, jedoch der Werksangabe entsprechend. Ziemlich dichtes Werkstattnetz. Fein: fünf Jahre Garantie.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1591352799905{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"] [/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1591089951079{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Das Cockpit des Tarraco lässt an sich kaum Wünsche offen, die Digital-Instrumente können über­zeugen.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb43f02b-c2ec"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 1984 ccm, 190 PS (140 kW) bei 4200/min, max. Drehmoment 320 Nm bei 1450/min, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4735/1839/1658 mm, Radstand 2790 mm, 5 (7) Sitze, Wendekreis 11,9 m, Reifendimension 235/50 R 19 (Testwagen-Bereifung Pirelli Sottozero Winter 235/45 R 20), Tankinhalt 60 l, Reichweite 660 km, Kofferraumvolumen 760–1920 l,…

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FAZIT

Dynamischer Groß-SUV mit feiner Ausstattung.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
8

R4, 16V, Turbo, 1984 ccm, 190 PS (140 kW) bei 4200/min, max. Drehmoment 320 Nm bei 1450/min, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4735/1839/1658 mm, Radstand 2790 mm, 5 (7) Sitze, Wendekreis 11,9 m, Reifendimension 235/50 R 19 (Testwagen-Bereifung Pirelli Sottozero Winter 235/45 R 20), Tankinhalt 60 l, Reichweite 660 km, Kofferraumvolumen 760–1920 l, Leergewicht 1773 kg, zul. Gesamtgewicht 2380 kg, 0–100 km/h 8,0 sec, Spitze 211 km/h, Steuer (jährl.) € 919,44, Werkstätten in Österreich 159, Service alle 30.000 km (erstmals nach 2 Jahren, danach jährl.), WLTP-Normverbrauch (kombiniert) 9,0 l, Testverbrauch 9,1 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 204/209 g/km

sieben Airbags, Notbrems- und Spurhalte-Assistent, Abstandsregel-Tempomat, LED-Scheinwerfer, Licht- und Regensensor, digitales Cockpit, Dreizonen-Klimaautomatik, Media-System inkl. 8 Zoll-Touchscreen, 8 LS, Blue­tooth, 3x USB und CD-Laufwerk, schlüsselloser Zugang, Progressivlenkung, sensorgesteuerte E-Heckklappe, Parksensoren v+h inkl. Einpark-As­­sistent, Rückfahrkamera, umklappbare Beifahrersitz-Lehne, Fondbank 2:1 umleg- und verschiebbar, Außenspiegel el. klappbar, Fondscheiben abgedunkelt, wählbare Fahrprofile, Sportsitze, Alcantara/Kunstleder-Polsterung, 19 Zoll-Alufelgen etc. 

Österreich-Paket (Navigation, Fernlicht-, Toterwinkel- und Querverkehrs-Assistent, Sitzheizung v+h, beheizte Scheibenwaschdüsen etc.)
€ 1043,–, adaptive Dämpferregelung € 921,–,  Audiosystem Beats 400 W € 606,–, E-Fahrersitz € 500,–, induktives Handyladen € 248,–, ­Navigation € 590,–, Panorama-Glasdach € 1343,–, 360 Grad-Kameras € 669,–, Standheizung € 1164,–, Metallic-Lack € 606,–, 20 Zoll-Räder € 1143,– etc.

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