Test: Toyota C-HR 2,0 Hybrid

4. Mai 2020
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Toyota
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Hybrid
Leistung:184 PS
Testverbrauch:6,3 l/100km
Modelljahr:2020
Grundpreis:36.490 Euro

Im Herbst letzten Jahres erhielt der gar nicht so betagte C-HR ein Facelift. Zwei Liter Hubraum und Detail-Verbesserungen bedeuten deutlich mehr Leistung und Drehmoment als bei der bisherigen 1,8 Liter-Hybrid-Version, die weiterhin (ebenfalls leicht optimiert) verfügbar ist. Die zarte Modellpflege macht den C-HR nicht nur schneller, sondern nun auch insgesamt etwas moderner, was die nach wie vor recht futuristische Optik weiter unterstreicht: Beim Exterieur fallen die leicht gestraffte Front- und Heckpartie auf, im Innenraum gibt es weichere Materialien. Unser ein Jahr langer Dauertest des „alten“ C-HR hatte klar gezeigt: Beim Multimedia-System herrschte Verbesserungsbedarf. Hier wurde spürbar Hand angelegt, so sind nun etwa Apple CarPlay & Android Auto stets integriert. 

Unverändert bleiben die Vorzüge des C-HR wie das agile Handling, die ausge­zeichnete Fahrwerksabstimmung und das fahrerzentrierte Cockpit. Wir haben die zeitlich begrenze Launch-Edition mit dem Namen „C-UORE“ getestet, die man auch ­einfach „Volle Hütte“ hätte taufen können. Die Zweifarben-Lackierung im frechen Orange trägt einiges zum frischen Gesamteindruck bei. Von der grundsätzlichen Optik der eigenwilli­gen Karosserieform muss man freilich weiterhin ein Fan sein.

Motor & Getriebe – Solide Hybrid-Kombination aus Zweiliter-Benziner und starkem Elektromotor. Wie befürchtet unverändert: Das Gaspedal muss gestreichelt werden, damit das an sich einwandfreie stufenlose ­Getriebe nicht unmotiviert den Motor aufheulen lässt. Kaum rein elektrisches Fahren.

Fahrwerk & Traktion – Sauber abgestimmtes, durchaus sportliches Fahrwerk, flink in Kurven. Neutrales Handling, frei von Tücken. Wenig wankender Aufbau. Recht direkte und gefühlvolle Lenkung. Bremsen und Traktion ohne Tadel.

Bedienung & Multimedia – Ergonomisch gelungenes Cockpit, bequemes Gestühl mit genügend Seitenhalt. Der Mittelpunkt der Bedienung ist der große Touchscreen, der beidseitig um echte Knöpfe erweitert wird, darunter separate Klima-Steuerung. Lenkrad mit recht unübersichtlichen Schaltern. Ausreichend Ablagen. Designbedingt sehr schlechte Übersicht nach hinten, Rückfahrkamera aber stets Serie.

Innen- & Kofferraum – Ausreichend Platz vorne und hinten. Auch der gut nutzbare Kofferraum kann durchaus überzeugen. Minus: hohe Ladekante, nach Umlegen der 2 : 1 Fond­lehnen bleibt im Ladeboden eine Stufe. Keine E-Heckklappe verfügbar. 

Dran & Drin – Vor allem im Top-Trimm lässt die Ausstattung kaum Wünsche offen, für den „C-UORE“ gibt es keine Extras. Wer sparen will, greift zum 1640 Euro billi­ge­­­ren „C-ULT“ oder „C-HIC“, vermisst dann aber Zweifarben-Lack, Navi, Premium-Sound und E-Sitze. 8 Zoll-Touchscreen, DAB-Tuner, ­Apple CarPlay & Android Auto, Rückfahrkamera und Klimaautomatik haben alle Ausstattungen mit an Bord, sie sind mit sinnvollen Paketen erweiterbar. 

Schutz & Sicherheit – Durchschnittliches Airbag-Aufgebot plus Fahrer-Knieairbag sowie gewöhnliche E-Fahrhilfen: aktiver Spurhalte-Assistent und Abstandsregel-Tempo­mat in allen Ausstattungs-Versionen Serie.

Preis & Kosten – Als sportlich angehauchter City-SUV mit Hybrid-Antrieb eigentlich konkurrenzlos. Brave Öko-Alter­native um ähnliches Geld: Hyundai Kona Hybrid. Vertretbarer Test-Verbrauch. Recht dichtes Werk­statt-Netz, mit hoher Zuverlässigkeit ist zu rechnen. Drei Jahre Garantie, fünf Jahre gibt’s auf die Hybrid-Komponenten. 

Verspieltes Cockpit: nicht ganz modern wirkende Analog-Instrumente, eigenwilliges Lenkrad-Design, leicht verbessertes Multimedia-System.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Im Herbst letzten Jahres erhielt der gar nicht so betagte C-HR ein Facelift. Zwei Liter Hubraum und Detail-Verbesserungen bedeuten deutlich mehr Leistung und Drehmoment als bei der bisherigen 1,8 Liter-Hybrid-Version, die weiterhin (ebenfalls leicht optimiert) verfügbar ist. Die zarte Modellpflege macht den C-HR nicht nur schneller, sondern nun auch insgesamt etwas moderner, was die nach wie vor recht futuristische Optik weiter unterstreicht: Beim Exterieur fallen die leicht gestraffte Front- und Heckpartie auf, im Innenraum gibt es weichere Materialien. Unser ein Jahr langer Dauertest des „alten“ C-HR hatte klar gezeigt: Beim Multimedia-System herrschte Verbesserungsbedarf. Hier wurde spürbar Hand angelegt, so sind nun etwa Apple CarPlay & Android Auto stets integriert.  Unverändert bleiben die Vorzüge des C-HR wie das agile Handling, die ausge­zeichnete Fahrwerksabstimmung und das fahrerzentrierte Cockpit. Wir haben die zeitlich begrenze Launch-Edition mit dem Namen „C-UORE“ getestet, die man auch ­einfach „Volle Hütte“ hätte taufen können. Die Zweifarben-Lackierung im frechen Orange trägt einiges zum frischen Gesamteindruck bei. Von der grundsätzlichen Optik der eigenwilli­gen Karosserieform muss man freilich weiterhin ein Fan sein.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Solide Hybrid-Kombination aus Zweiliter-Benziner und starkem Elektromotor. Wie befürchtet unverändert: Das Gaspedal muss gestreichelt werden, damit das an sich einwandfreie stufenlose ­Getriebe nicht unmotiviert den Motor aufheulen lässt. Kaum rein elektrisches Fahren. Fahrwerk & Traktion - Sauber abgestimmtes, durchaus sportliches Fahrwerk, flink in Kurven. Neutrales Handling, frei von Tücken. Wenig wankender Aufbau. Recht direkte und gefühlvolle Lenkung. Bremsen und Traktion ohne Tadel. Bedienung & Multimedia - Ergonomisch gelungenes Cockpit, bequemes Gestühl mit genügend Seitenhalt. Der Mittelpunkt der Bedienung ist der große Touchscreen, der beidseitig um echte Knöpfe erweitert wird, darunter separate Klima-Steuerung. Lenkrad mit recht unübersichtlichen Schaltern. Ausreichend Ablagen. Designbedingt sehr schlechte Übersicht nach hinten, Rückfahrkamera aber stets Serie. Innen- & Kofferraum - Ausreichend Platz vorne und hinten. Auch der gut nutzbare Kofferraum kann durchaus überzeugen. Minus: hohe Ladekante, nach Umlegen der 2 : 1 Fond­lehnen bleibt im Ladeboden eine Stufe. Keine E-Heckklappe verfügbar.  Dran & Drin - Vor allem im Top-Trimm lässt die Ausstattung kaum Wünsche offen, für den „C-UORE“ gibt es keine Extras. Wer sparen will, greift zum 1640 Euro billi­ge­­­ren „C-ULT“ oder „C-HIC“, vermisst dann aber Zweifarben-Lack, Navi, Premium-Sound und E-Sitze. 8 Zoll-Touchscreen, DAB-Tuner, ­Apple CarPlay & Android Auto, Rückfahrkamera und Klimaautomatik haben alle Ausstattungen mit an Bord, sie sind mit sinnvollen Paketen erweiterbar.  Schutz & Sicherheit - Durchschnittliches Airbag-Aufgebot plus Fahrer-Knieairbag sowie gewöhnliche E-Fahrhilfen: aktiver Spurhalte-Assistent und Abstandsregel-Tempo­mat in allen Ausstattungs-Versionen Serie. Preis & Kosten - Als sportlich angehauchter City-SUV mit Hybrid-Antrieb eigentlich konkurrenzlos. Brave Öko-Alter­native um ähnliches Geld: Hyundai Kona Hybrid. Vertretbarer Test-Verbrauch. Recht dichtes Werk­statt-Netz, mit hoher Zuverlässigkeit ist zu rechnen. Drei Jahre Garantie, fünf Jahre gibt’s auf die Hybrid-Komponenten. [/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1588595346924{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1588593659717{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Verspieltes Cockpit: nicht ganz modern wirkende Analog-Instrumente, eigenwilliges Lenkrad-Design, leicht verbessertes Multimedia-System.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb4325ad-6a22"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 1987 ccm, 152 PS (112 kW) bei 5700/min, E-Motor: 109 PS (80 kW), Systemleistung 184 PS (135 kW) bzw. 190 Nm, Nickel-Metallhydrid-Akku 4,2 kWh, stufenlose Automatik,…

7.1

FAZIT

Auffälliger City-SUV mit Grün-Anstrich.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
7

R4, 16V, Turbo, 1987 ccm, 152 PS (112 kW) bei 5700/min, E-Motor: 109 PS (80 kW), Systemleistung 184 PS (135 kW) bzw. 190 Nm, Nickel-Metallhydrid-Akku 4,2 kWh, stufenlose Automatik, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4395/1795/ 1555 mm, Radstand 2640 mm, 5 Sitze, Wende­kreis 10,4 m, Reifendimension 225/50 R 18, (Testwagen-Bereifung Michelin Pilot Alpin 5), Tankinhalt 43 l, Reichweite 680 km, Kofferraumvolumen 358–1102 l, Leergewicht 1485 kg, zul. Gesamtgewicht 1930 kg, max. Anh.-Last 725 kg, 0–100 km/h 8,2 sec, Spitze 180 km/h, Steuer (jährl.) € 667,44, Werkstätten in Österreich 143, Service alle 15.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch (kombiniert) 5,3 l, Testverbrauch 6,3 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 119/145 g/km

Front-, vordere Seiten- und durchgehende Kopfairbags, Fahrer-Knieairbag, Ab­­standsregel-Tempomat, Notbremsassistent mit Personen-Erkennung, Toterwinkel- und Querverkehrs-Warner, aktiver Spurhalte-Assistent, Verkehrszeichen-Erkennung, LED-Scheinwerfer mit aut. Fernlicht, Lederpolsterung, Zweizonen-Klimaautomatik, Navigationssystem, 8 Zoll-Touchscreen, Audiosystem mit 9 LS, AUX/USB/Bluetooth-Schnittstelle, CD-Player, JBL Premium-Sound, DAB-Tuner, Apple CarPlay und Android Auto, Sprachsteuerung, Rückfahrkamera, Licht- und Regensensor, Lenkrad beheiz- u. el. verstellbar, E-Sitzverstellung v, Sitzheizung v, E-Parkbremse, abgedunkelte Fondscheiben, el. klappbare Außenspiegel, automatisch abblendender Innenspiegel, schlüsselloser Zugang, akustische Einparkhilfe v+h, Zweifarben-Lackierung, 18 Zoll-Alufelgen etc.

keine

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