Test VW Amarok TDI 4Motion Life Aut.

1. Juli 2024
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Volkswagen
Klasse:Pickup
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Diesel
Leistung:205 PS
Testverbrauch:9,4 l/100km
Modelljahr:2024
Grundpreis:69.626 Euro

Test VW Amarok TDI: Seit ein paar Monaten ist die neue Generation des VW Amarok am Markt, als techni­scher Zwillingsbruder des Ford Ranger – keine schlechte Basis, der amerikanische Pickup war jahrelang ein Bestseller. Nach dem Test des ­Sechszylinders mit feiner Ausstattung im Herbst gastierte der praktische Volkswagen nun in einer volksnäheren Variante bei uns – als stärkerer der beiden Vierzylinder mit Automatik und Basis-Ausstattung. Der „Life“ bringt schon die wichtigsten Features serienmäßig mit, der „Style“ böte für rund 5100 Euro Aufpreis deutlich mehr, vor allem eine automatische Klimaanlage. Abgesehen von dieser kann man die wichtigsten Features der besseren Version über zwei Pakete dazukaufen. 

Den Biturbo-Vierzylinder-Diesel nimmt man mit Automatik und nicht mit Handschaltung, denn erstere ist – NoVA sei Dank – praktisch aufpreisfrei, weil sie vier (!) verbrauchsenkende Gänge mehr hat. Gegenüber dem Sechszylinder sind natürlich ­Abstriche in Sachen Kultiviertheit & Antritt zu machen, zu einem Arbeitstier passt die 204 PS-Version aber sehr gut – und fast ein Liter weniger Verbrauch sind ja auch kein schlechtes Argument. Vom deutlich günstigeren Anschaffungspreis ganz zu schweigen, da trennen die beiden Modelle ausstattungsbereinigt fast 8400 Euro. 

Die genaue Bewertung des Test VW Amarok TDI lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe Juni 2024 von Alles Auto, hier online zu bestellen.

Foto: Robert May

Motor & Getriebe

Bulliger, mittelmäßig gedämmter Vierzylinder-Diesel, dank recht flotter Zehngang-Automatik stets im günstigen Drehzahl-Bereich – Selbst-Schalten über den Wählhebel mühsam. Mittel- und Hinterachs-Differenzial sperrbar, dazu Untersetzungsgetriebe. 

Fahrwerk & Traktion

Mittelmäßig komfortabel abgestimmt, in flotten Kurven spürbare Seitenneigung, aber sicheres Fahrverhalten mit frühem Untersteuern. Lenkung: präzise, für einen Pickup recht direkt. Traktion im Allrad-Modus sehr gut, kräftige Bremsen.  

Bedienung & Multimedia

Ordentliche, hohe Sitzposition auf straffem Gestühl. Gut ablesbare Digital-Instru­mente, recht schnell durchschautes Multimediasystem mit ausreichend großem Touchscreen. Einige echte Knöpfe und Drehregler, leider nicht für die manuelle Klima-Steuerung. Gute Sprachbedienung, genug Ablagen, ordentliche Sitze, großer Tank. Rückfahrkamera zum Glück Serie, Rumd­umkameras für dieses Modell nicht zu haben. Kabel­loses Smartphone-Anbinden Serie, -Laden nur über teures Aufpreis-Paket. 

Innen- & Kofferraum

Sehr viel Platz vorne, im Fond geht es mittelmäßig geräumig zu. Die Radkästen engen die Ladefläche kaum ein, hohe Ladekante. Hardtop gegen Aufpreis, für die Automatik-Version aber unverständlicherweise kein Laderaum-Rollo.

Dran & Drin

In der günstigsten Ausstattung für die mittlere Motorisierung mit dem Wichtigsten bestückt, eines der beiden Aufpreis-Pakete könnte man sich gönnen – oder gleich den rund 5100 Euro teureren „Style“ inklusive E-Sitzen, Matrix-LED, Navi und größeren Monitoren. Klapperfreie Verarbeitung, Pickup-
typisch eher robuste als hochwertige Materialien.

Schutz & Sicherheit

Klassenunübliches Airbag-Aufkommen, dazu ­einige Assistenzsysteme, die auch gut funktionieren. Toterwinkel-Warnern im Paket gegen Aufpreis.

Preis & Kosten

 „Zwillingsbruder“ Ford Ranger ist ähnlich bepreist, der besser ausgestattete Toyota HiLux etwas günstiger. Vertretbarer Sprit-Verbrauch. Fünf Jahre bzw. 100.000 Kilometer Garantie – Anhebung auf 150.000 kostet 1128 Euro. Jahres-Service Pflicht, sehr dichtes Werkstatt-Netz. 

Amarok-Arbeitsplatz: viel Hart­plastik gefällig arrangiert, kaum Bedien-Patzer, Touchscreen Ford-typisch im Hochformat. 

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=""]Test VW Amarok TDI: Seit ein paar Monaten ist die neue Generation des VW Amarok am Markt, als techni­scher Zwillingsbruder des Ford Ranger – keine schlechte Basis, der amerikanische Pickup war jahrelang ein Bestseller. Nach dem Test des ­Sechszylinders mit feiner Ausstattung im Herbst gastierte der praktische Volkswagen nun in einer volksnäheren Variante bei uns – als stärkerer der beiden Vierzylinder mit Automatik und Basis-Ausstattung. Der „Life“ bringt schon die wichtigsten Features serienmäßig mit, der „Style“ böte für rund 5100 Euro Aufpreis deutlich mehr, vor allem eine automatische Klimaanlage. Abgesehen von dieser kann man die wichtigsten Features der besseren Version über zwei Pakete dazukaufen.  Den Biturbo-Vierzylinder-Diesel nimmt man mit Automatik und nicht mit Handschaltung, denn erstere ist – NoVA sei Dank – praktisch aufpreisfrei, weil sie vier (!) verbrauchsenkende Gänge mehr hat. Gegenüber dem Sechszylinder sind natürlich ­Abstriche in Sachen Kultiviertheit & Antritt zu machen, zu einem Arbeitstier passt die 204 PS-Version aber sehr gut – und fast ein Liter weniger Verbrauch sind ja auch kein schlechtes Argument. Vom deutlich günstigeren Anschaffungspreis ganz zu schweigen, da trennen die beiden Modelle ausstattungsbereinigt fast 8400 Euro.  Die genaue Bewertung des Test VW Amarok TDI lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe Juni 2024 von Alles Auto, hier online zu bestellen. Foto: Robert May[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text css="" el_class="testkategorien"] Motor & Getriebe Bulliger, mittelmäßig gedämmter Vierzylinder-Diesel, dank recht flotter Zehngang-Automatik stets im günstigen Drehzahl-Bereich – Selbst-Schalten über den Wählhebel mühsam. Mittel- und Hinterachs-Differenzial sperrbar, dazu Untersetzungsgetriebe.  Fahrwerk & Traktion Mittelmäßig komfortabel abgestimmt, in flotten Kurven spürbare Seitenneigung, aber sicheres Fahrverhalten mit frühem Untersteuern. Lenkung: präzise, für einen Pickup recht direkt. Traktion im Allrad-Modus sehr gut, kräftige Bremsen.   Bedienung & Multimedia Ordentliche, hohe Sitzposition auf straffem Gestühl. Gut ablesbare Digital-Instru­mente, recht schnell durchschautes Multimediasystem mit ausreichend großem Touchscreen. Einige echte Knöpfe und Drehregler, leider nicht für die manuelle Klima-Steuerung. Gute Sprachbedienung, genug Ablagen, ordentliche Sitze, großer Tank. Rückfahrkamera zum Glück Serie, Rumd­umkameras für dieses Modell nicht zu haben. Kabel­loses Smartphone-Anbinden Serie, -Laden nur über teures Aufpreis-Paket.  Innen- & Kofferraum Sehr viel Platz vorne, im Fond geht es mittelmäßig geräumig zu. Die Radkästen engen die Ladefläche kaum ein, hohe Ladekante. Hardtop gegen Aufpreis, für die Automatik-Version aber unverständlicherweise kein Laderaum-Rollo. Dran & Drin In der günstigsten Ausstattung für die mittlere Motorisierung mit dem Wichtigsten bestückt, eines der beiden Aufpreis-Pakete könnte man sich gönnen – oder gleich den rund 5100 Euro teureren „Style“ inklusive E-Sitzen, Matrix-LED, Navi und größeren Monitoren. Klapperfreie Verarbeitung, Pickup- typisch eher robuste als hochwertige Materialien. Schutz & Sicherheit Klassenunübliches Airbag-Aufkommen, dazu ­einige Assistenzsysteme, die auch gut funktionieren. Toterwinkel-Warnern im Paket gegen Aufpreis. Preis & Kosten  „Zwillingsbruder“ Ford Ranger ist ähnlich bepreist, der besser ausgestattete Toyota HiLux etwas günstiger. Vertretbarer Sprit-Verbrauch. Fünf Jahre bzw. 100.000 Kilometer Garantie – Anhebung auf 150.000 kostet 1128 Euro. Jahres-Service Pflicht, sehr dichtes Werkstatt-Netz. [/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1719823067272{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1719822314125{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Amarok-Arbeitsplatz: viel Hart­plastik gefällig arrangiert, kaum Bedien-Patzer,…

7.1

FAZIT

Solider Pickup, der zum vergleichsweise vernünftigen Tarif von allem genug bietet.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
7

R4, 16V, Biturbo, 1996 ccm, 205 PS (151 kW) bei 3750/min, max. Drehmoment 500 Nm bei 1750–2000/min, Zehngang-Automatik, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (bel.)

L/B/H 5350/1910/1884 mm, Radstand 3270 mm, 5 Sitze, Wendekreis 12,9 m, Reifendimension 255/70 R 17 (Testwagen-Bereifung 255/65 R 18), Tankinhalt 80 l (AdBlue: 19,3 l), Reichweite 850 km, Ladefläche L/B 164/123–158 cm

Leergewicht (EU) 2226 kg, zul. Gesamtgewicht 3230 kg, max. Anh.-Last 3500 kg, 0–100 km/h 10,5 sec, Spitze 180 km/h, Steuer (jährl.) € 912,–, Werkstätten in Österreich 251, Service alle 20.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch kombiniert 8,7 l, Testverbrauch 9,4 l Diesel, CO2 (Norm/Test) 229/247 g/km

sechs Airbags plus Zentral-Airbag u. Knie-Airbags v, Spurhalte-Assistent, Adaptiv-Tempomat, Verkehrszeichenerkennung, LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera, Einparkhilfe v/h, Licht-/Fernlicht-/Regensensor, digitale Instrumente 8 Zoll, Sitzheizung v, Klimaanlage, Multimediasystem mit 10,1 Zoll-Touchscreen und 6 LS, Android Audio & Apple CarPlay, USB-A- und USB-C-Schnittstelle, DAB-Tuner, el. klappbare Außenspiegel, aut. abblendender Innenspiegel, vier E-Fensterheber, Bergabfahrhilfe, Sperrdifferenzial Mitte und h, Anhängevorrichtung abnehmbar, 17 Zoll-Aluräder, FB-Zentralsperre, abgedunkelte Fondscheiben etc.

Paket „Arctic“ (Toterwinkel-Warner, Auspark-Assistent, induktives Handyladen, Lenkrad- und Frontscheiben-Heizung, 18 Zoll-Räder, Teppich­boden etc.) € 2339,–, Paket „Rock“ (zusätzlich Zweizonen-Klimaautomatik, Trittbretter, Styling-Bar, 12 Zoll-Touchscreen, Navigation, digitale Instrumente 12,3 Zoll etc.) € 6319,–, Metallic-Lack € 845,–, Hardtop € 3886,–, Standheizung € 2274,–