Test: VW ID.5 GTX

3. Januar 2023
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Volkswagen
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Elektro
Leistung:299 PS
Testverbrauch:19,3 kWh/100km
Modelljahr:2023
Grundpreis:63.030 Euro

Der Slogan „Eine Idee weiter“ ist nicht von VW, er trifft auf den ID.5 aber zu, jedenfalls aus numerischer Sicht. Das Wolfsburger Marketing gab der höheren Zahl nämlich den Vorzug gegenüber der Bezeichnung „ID.4 Coupé“, die genauso zutreffend gewesen wäre. Der ID.5 unterscheidet sich von seinem bereits etablierten Bruder ID.4 nur durch das dynamisch abfallende Heck im Coupé-Stil, darüber hinaus ist er ein enger Verwandter des Skoda Enyaq Coupés. Konzern-typisch dürfen die Tschechen-Mobile ein paar Zentimeter größer sein und deshalb noch mehr Raum für Mensch & Gepäck heraus­holen, im Gegensatz zu früher sind diese aber nicht größer und billiger, sondern neuer­dings größer, gediegener und einen Hauch teurer.

Paradoxon: Trotz flacherem Heck-Abgang entsprechen die ID.5-Innenmaße exakt jenen des vermeintlich praktischeren ID.4, auch das Ladevolumen bleibt praktisch gleich. Weil Schönheit (auch jene, die ausschließlich die Kehrseite betrifft) trotzdem leiden muss, bleibt als Pferdefuß der höhere Preis. Der liegt um 2200 Euro über jenem des gleich ausgestatteten ID.4. Womit auch für das getestete Topmodell ID.5 GTX mit kraftvollen 299 PS und Allradantrieb gilt: Ein Coupé muss man sich leisten wollen. 

Motor & Getriebe – Kräftige Beschleunigung ohne aggressives Anfahr-Moment, niedriges Geräuschniveau. Für die Rekupe­ration gibt es zwei Stufen plus eine gut funktionieren­de automatisch-vorausschauende Einstellung.

Fahrwerk & Traktion – Die Adaptiv-Dämpfer ändern ihre Härte je nach Fahr-Modus, in der Individual-Variante kann man sie 15- stufig vorwählen. Für Top-Komfort eignen sich die sanftesten Stufen, Wank-Bewegungen gibt es dennoch keine. Agiles Handling, noch besser mit der optionalen Progressiv-Lenkung. Zahmes Fahrverhal­ten, tadellose (Allrad-)Traktion.

Bedienung & Multimedia – Das kleine Digital-Instrument hinter dem Lenkrad genügt für die wichtigsten Infos, dazu gibt es Head­up-Display und Touchscreen. Direkttasten nur in Form von fummeligen Softtouch-Knöpfen oder unbeleuchteten „Slidern“. Immerhin: gute Sprachsteuerung. Plus: vier USB-Slots, zahlreiche Ablagen.

Innen- & Kofferraum – Großzügige Platzverhältnisse, mit Panoramadach mangelt es an Kopffreiheit im Fond. Großer Kofferraum mit 2:1-Umlegelehnen plus Skidurchreiche und Verstell-Ladeboden. Hohe Ladekante, schwere Heckklappe, die gegen Aufpreis elektrisch schwingt.

Dran & Drin – Als Topmodell gut ausgestattet, Extras dank null NoVA zu verträglichen Preisen. Saubere Verarbeitung, ordentliche Materialien – Hartplastik beschränkt sich auf Bereiche außerhalb des Sichtfelds.

Schutz & Sicherheit – Zum Standard-Aufkommen an Luftpolstern gesellt sich ein Zentralairbag. Komplettierbar ist die Assistenz-Armada mit einem Paket um rund 2900 Euro.

Reichweite & Laden – Solide Praxis-Reichweite von 400 Kilometern bei sommerlichen Temperaturen, im Winter hilft die serienmäßige Wärmepumpe. Durchschnittliche Lade-Leistung, Schuko- und Typ 2-Kabel ab Werk.

Preis & Kosten – Das etwas größere Skoda Enyaq Coupé und der ­etwas knapper geschnittene Ford Mustang Mach-E liegen preislich leicht über VW-Niveau. Zwei Jahre ­Garantie (auf fünf verlängerbar), acht Jahre auf die Akkus. Fein: braver Verbrauch, lange Service-Intervalle.

Das Cockpit besticht mit Klarheit, die Slider für Lautstärke und Klima sind aber nicht der Weisheit letzter Schluss. 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Slogan „Eine Idee weiter“ ist nicht von VW, er trifft auf den ID.5 aber zu, jedenfalls aus numerischer Sicht. Das Wolfsburger Marketing gab der höheren Zahl nämlich den Vorzug gegenüber der Bezeichnung „ID.4 Coupé“, die genauso zutreffend gewesen wäre. Der ID.5 unterscheidet sich von seinem bereits etablierten Bruder ID.4 nur durch das dynamisch abfallende Heck im Coupé-Stil, darüber hinaus ist er ein enger Verwandter des Skoda Enyaq Coupés. Konzern-typisch dürfen die Tschechen-Mobile ein paar Zentimeter größer sein und deshalb noch mehr Raum für Mensch & Gepäck heraus­holen, im Gegensatz zu früher sind diese aber nicht größer und billiger, sondern neuer­dings größer, gediegener und einen Hauch teurer. Paradoxon: Trotz flacherem Heck-Abgang entsprechen die ID.5-Innenmaße exakt jenen des vermeintlich praktischeren ID.4, auch das Ladevolumen bleibt praktisch gleich. Weil Schönheit (auch jene, die ausschließlich die Kehrseite betrifft) trotzdem leiden muss, bleibt als Pferdefuß der höhere Preis. Der liegt um 2200 Euro über jenem des gleich ausgestatteten ID.4. Womit auch für das getestete Topmodell ID.5 GTX mit kraftvollen 299 PS und Allradantrieb gilt: Ein Coupé muss man sich leisten wollen. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Kräftige Beschleunigung ohne aggressives Anfahr-Moment, niedriges Geräuschniveau. Für die Rekupe­ration gibt es zwei Stufen plus eine gut funktionieren­de automatisch-vorausschauende Einstellung. Fahrwerk & Traktion - Die Adaptiv-Dämpfer ändern ihre Härte je nach Fahr-Modus, in der Individual-Variante kann man sie 15- stufig vorwählen. Für Top-Komfort eignen sich die sanftesten Stufen, Wank-Bewegungen gibt es dennoch keine. Agiles Handling, noch besser mit der optionalen Progressiv-Lenkung. Zahmes Fahrverhal­ten, tadellose (Allrad-)Traktion. Bedienung & Multimedia - Das kleine Digital-Instrument hinter dem Lenkrad genügt für die wichtigsten Infos, dazu gibt es Head­up-Display und Touchscreen. Direkttasten nur in Form von fummeligen Softtouch-Knöpfen oder unbeleuchteten „Slidern“. Immerhin: gute Sprachsteuerung. Plus: vier USB-Slots, zahlreiche Ablagen. Innen- & Kofferraum - Großzügige Platzverhältnisse, mit Panoramadach mangelt es an Kopffreiheit im Fond. Großer Kofferraum mit 2:1-Umlegelehnen plus Skidurchreiche und Verstell-Ladeboden. Hohe Ladekante, schwere Heckklappe, die gegen Aufpreis elektrisch schwingt. Dran & Drin - Als Topmodell gut ausgestattet, Extras dank null NoVA zu verträglichen Preisen. Saubere Verarbeitung, ordentliche Materialien – Hartplastik beschränkt sich auf Bereiche außerhalb des Sichtfelds. Schutz & Sicherheit - Zum Standard-Aufkommen an Luftpolstern gesellt sich ein Zentralairbag. Komplettierbar ist die Assistenz-Armada mit einem Paket um rund 2900 Euro. Reichweite & Laden - Solide Praxis-Reichweite von 400 Kilometern bei sommerlichen Temperaturen, im Winter hilft die serienmäßige Wärmepumpe. Durchschnittliche Lade-Leistung, Schuko- und Typ 2-Kabel ab Werk. Preis & Kosten - Das etwas größere Skoda Enyaq Coupé und der ­etwas knapper geschnittene Ford Mustang Mach-E liegen preislich leicht über VW-Niveau. Zwei Jahre ­Garantie (auf fünf verlängerbar), acht Jahre auf die Akkus. Fein: braver Verbrauch, lange Service-Intervalle.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1672763389670{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1672762560474{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Das Cockpit besticht mit Klarheit, die Slider für Lautstärke und Klima sind aber nicht der Weisheit letzter Schluss. [/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb430a04-3b4b"][vc_column_text]Asynchronmotor v, Synchronmotor h, Spitzenleistung 299 PS (220 kW), Dauerleistung 105 PS (77 kW), max. Drehmoment 460 Nm, Akku (netto) 77 kWh, Allradantrieb mit fixer Übersetzung, Scheibenbremsen v (bel.), Trommeln h, L/B/H…

7.3

FAZIT

Bei gleichem Praxiswert etwas hübscher und teurer als der Strom-SUV ID.4.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Reichweite & Laden
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
7

Asynchronmotor v, Synchronmotor h, Spitzenleistung 299 PS (220 kW), Dauerleistung 105 PS (77 kW), max. Drehmoment 460 Nm, Akku (netto) 77 kWh, Allradantrieb mit fixer Übersetzung, Scheibenbremsen v (bel.), Trommeln h, L/B/H 4599/1852/1615 mm, Radstand 2771 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,6 m, Reifendimension 235/50 R 20 (v), 255/45 R 20 (h), Kofferraumvolumen 549–1561 l, Leergewicht (EU) 2242 kg, zul. Gesamtgewicht 2750 kg, max. Anh.-Last 1200 kg, 0–100 km/h 6,3 sec, 60–100 km/h 3,3 sec, Spitze 180 km/h, Steuer (jährl.) keine, Werkstätten in Österreich 255, Service alle 2 Jahre (kilometerunabhängig), WLTP-Normverbrauch kombiniert 18,1 kWh, Testverbrauch 19,3 kWh, Reichweite Norm/Test 486/400 km, Ladedauer bei 11 kW (100%) 7:30 Std, bei 135 kW Gleichstrom (80%) 36 Min

sechs Airbags plus Zentralairbag v, Notbrems- und Spurhalte-Assistent, Adaptiv-Tempomat mit Stau-Assistent, Verkehrszeichenerkennung, Headup-Display, Matrix-LED-Scheinwerfer mit autom. Fernlicht, Licht- und Regensensor, akust. Einparkhilfe v+h, 12- Zoll-Touchscreen, Navigation, Audiosystem mit DAB-Tuner und 7 LS, 4x USB-C, Android Auto & Apple CarPlay (kabellos), induktives Handyladen, Sprachsteuerung, Dreizonen-Klimaautomatik, heizbare Frontscheibe, Außenspiegel el. klappbar, Innenspiegel aut. abblendend, Sitzheizung v, Lenkradheizung, Standklimatisierung, Wärmepumpe, schlüsselloser Zugang, adaptives Fahrwerk, 20 Zoll-Aluräder, Metallic-Lack etc.

Assistenzpaket Plus (Spurführungs- und Toterwinkel-Assistent, aut. Parkassistent mit Me­­mory, sensorgesteuerte E-Heckklappe, Rundumkameras etc.) € 2886,–, Infotainment-Paket Plus (Augmented Reality Headup-Display, Subwoofer) € 1481,–, Progressivlenkung plus Sportfahrwerk € 400,–, Top-Sport-Paket Plus (E-Sportsitze v mit Memory und Massage-Funktion etc.) € 3272,–, Paoramadach € 1291,–, Anhängevorrichtung klappbar € 942,–, Aluräder 21 Zoll € 559,–

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