Test VW T-Roc eTSI 150 R-Line

Fahrzeugdaten:

Automarke:
Volkswagen
Klasse:
Geländewagen/SUV
Antrieb:
Vorderrad
Leistung:
150PS
Treibstoff:
Benzin
Treibstoff:
6,7 l /100 km
Modelljahr:
2025
Grundpreis:
42990€
RockstarWir testen VWs kommenden SUV-Bestseller als stärkeren der beiden 1500er-Benziner.Fast 14 Zentimeter ist der T-Roc gegenüber seinem satte acht Jahre gebauten Vor­gänger in der Länge gewachsen, knapp vier davon gehen auf das Konto des gestreck­ten Radstands. Die Beine der Fond-Passagiere profitieren am meisten davon, das Koffer­raumvolumen wuchs nur dezent, nämlich um 30 Liter.Und noch ein paar Vergleichs-Zahlen, bevor es ans Eingemachte geht: VWs Topseller baut nun ei­nen Zentimeter flacher (was sich auch an der Kopffreiheit hinten zeigt), die Sitz­position ist jetzt aber satte sechs Zentimeter tiefer – die Ladekante profitierte freilich nicht davon.Ge­neration zwei des T-Roc ist jetzt vor allem eines: erwachsener & hochwer­tiger. Das Fahrgefühl ist satter, wenn auch ähnlich agil wie beim Vorgänger. Den größ­ten Sprung gab es in Sachen Materialqualität – vor allem im Sicht- und Tatsch-Bereich gibt es in Reihe eins nichts mehr zu meckern.Im neuen Cockpit fällt vor allem der größere Multimedia-Monitor auf, gewachsen sind auch die nun freistehenden Digital-Instrumente. Die unpraktischen Slider zum Klima-Regeln gibt es leider noch immer, dafür sind die Lenkrad-Tasten jetzt zum Glück nicht mehr als Softtouch-Felder ausgeführt.Und der aus dem Tiguan (siehe Vergleich ab Seite 8) bekannte Dreh-und-Drück-Regler in der Mittelkonsole für Lautstärke und Fahr-Modi gefällt hier ebenfalls. Vom großen Bru­der stammt dazu der Automatik-Wählhebel rechts an der Lenksäule – und leider auch die nicht gerade ideal gelöste Wischer-Steuerung via Blinkerhebel.Zum ersten Test bei uns trat der neue T-Roc mit dem stärkeren der beiden zum Markt­start ver­fügbaren 1500er-Benziner an. Die Elektro-Power des Mildhybrid-Systems ist absolut spürbar und lässt den Kompakt-SUV auch immer wieder segeln – am Ende lag der Testver­brauch freilich exakt auf dem Niveau des alten Modells, obwohl der Neue am WLTP-Papier 0,7 Liter besser bilanziert.Auf einem höheren Niveau rangiert T-Roc Nummer zwei jedenfalls in Sachen Sicher­heit. Das endlich erhältlich Headup-Display gefällt ebenso wie das gleichermaßen gegen Extra-Kohle an Bord befindliche teilautonome Fahren.Viel Licht also, aber auch ein wenig Schatten. Die Tarife legten zart zu, und da der T-Roc schon bisher kein Diskont-Angebot war, muss man auch jetzt bei der Anschaffung tiefer in die Tasche greifen als bei den meisten Kontrahenten. Dafür bietet die neue Ge­neration im Gegensatz zum großen Bruder Tiguan serienmäßig eine Fünfjahres-Garan­tie.Text: Enrico Falchetto Fotos: Robert May Motor & Getriebe Kultivierter Vierzylinder-Benziner mit spürbarem Mildhybrid-Boost, Zylinder-Abschaltung spürt man nicht, wohl aber das recht oft vorkommende Segeln. Das Doppelkupplungs-Getriebe schaltet schnell und weich und im Normal-Modus früh hoch. Fahrwerk & Traktion Trotz Sportfahrwerk beim R-Line guter Federungskomfort, im Grenzbereich sehr sicher, das beim Gaswegnehmen in Kurven leichte Heck ist unkritisch. Gute Traktion, feinfühli­ge und kräftige Bremsen. Ebenso gelungen: die direkt-präzise (Progressiv-)Lenkung. Bedienung & Multimedia 1A-Sitzposition auf nicht zu engen Sport-Möbeln. Sehr gut ablesbare, wandelbare Digi­tal-Instrumente. Schnelles Multimediasystem über große Touchscreen rasch durch­schaut. Brauchbare Sprachsteuerung. Nicht ideal: Temperatur-Regelung über Soft­touch-Slider, keine Antipp-Funktion für einmaliges Wischen. Genug Ablagen. Fein: „echte“ Lenkrad-Tasten, praktischer Drehregler für Lautstärke und Fahr-Modi. Innen- & Kofferraum Vorne viel Platz, im Fond ausreichend Kopffreiheit, der Beinraum passt, die Schenkel­auflage könnte freilich üppiger sein. Kofferraum groß genug. Fondlehnen 2:1:2 umleg­bar, dabei entsteht keine Stufe, die Ladefläche ist…

8

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Fazit

Souveräner und durchaus familientauglicher SUV mit vernünftigem Benziner.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
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8

Rockstar

Wir testen VWs kommenden SUV-Bestseller als stärkeren der beiden 1500er-Benziner.

Fast 14 Zentimeter ist der T-Roc gegenüber seinem satte acht Jahre gebauten Vor­gänger in der Länge gewachsen, knapp vier davon gehen auf das Konto des gestreck­ten Radstands. Die Beine der Fond-Passagiere profitieren am meisten davon, das Koffer­raumvolumen wuchs nur dezent, nämlich um 30 Liter.

Und noch ein paar Vergleichs-Zahlen, bevor es ans Eingemachte geht: VWs Topseller baut nun ei­nen Zentimeter flacher (was sich auch an der Kopffreiheit hinten zeigt), die Sitz­position ist jetzt aber satte sechs Zentimeter tiefer – die Ladekante profitierte freilich nicht davon.

Ge­neration zwei des T-Roc ist jetzt vor allem eines: erwachsener & hochwer­tiger. Das Fahrgefühl ist satter, wenn auch ähnlich agil wie beim Vorgänger. Den größ­ten Sprung gab es in Sachen Materialqualität – vor allem im Sicht- und Tatsch-Bereich gibt es in Reihe eins nichts mehr zu meckern.

Im neuen Cockpit fällt vor allem der größere Multimedia-Monitor auf, gewachsen sind auch die nun freistehenden Digital-Instrumente. Die unpraktischen Slider zum Klima-Regeln gibt es leider noch immer, dafür sind die Lenkrad-Tasten jetzt zum Glück nicht mehr als Softtouch-Felder ausgeführt.

Und der aus dem Tiguan (siehe Vergleich ab Seite 8) bekannte Dreh-und-Drück-Regler in der Mittelkonsole für Lautstärke und Fahr-Modi gefällt hier ebenfalls. Vom großen Bru­der stammt dazu der Automatik-Wählhebel rechts an der Lenksäule – und leider auch die nicht gerade ideal gelöste Wischer-Steuerung via Blinkerhebel.

Zum ersten Test bei uns trat der neue T-Roc mit dem stärkeren der beiden zum Markt­start ver­fügbaren 1500er-Benziner an. Die Elektro-Power des Mildhybrid-Systems ist absolut spürbar und lässt den Kompakt-SUV auch immer wieder segeln – am Ende lag der Testver­brauch freilich exakt auf dem Niveau des alten Modells, obwohl der Neue am WLTP-Papier 0,7 Liter besser bilanziert.

Auf einem höheren Niveau rangiert T-Roc Nummer zwei jedenfalls in Sachen Sicher­heit. Das endlich erhältlich Headup-Display gefällt ebenso wie das gleichermaßen gegen Extra-Kohle an Bord befindliche teilautonome Fahren.

Viel Licht also, aber auch ein wenig Schatten. Die Tarife legten zart zu, und da der T-Roc schon bisher kein Diskont-Angebot war, muss man auch jetzt bei der Anschaffung tiefer in die Tasche greifen als bei den meisten Kontrahenten. Dafür bietet die neue Ge­neration im Gegensatz zum großen Bruder Tiguan serienmäßig eine Fünfjahres-Garan­tie.

Text: Enrico Falchetto Fotos: Robert May

Motor & Getriebe

Kultivierter Vierzylinder-Benziner mit spürbarem Mildhybrid-Boost, Zylinder-Abschaltung spürt man nicht, wohl aber das recht oft vorkommende Segeln. Das Doppelkupplungs-Getriebe schaltet schnell und weich und im Normal-Modus früh hoch.

Fahrwerk & Traktion

Trotz Sportfahrwerk beim R-Line guter Federungskomfort, im Grenzbereich sehr sicher, das beim Gaswegnehmen in Kurven leichte Heck ist unkritisch. Gute Traktion, feinfühli­ge und kräftige Bremsen. Ebenso gelungen: die direkt-präzise (Progressiv-)Lenkung.

Bedienung & Multimedia

1A-Sitzposition auf nicht zu engen Sport-Möbeln. Sehr gut ablesbare, wandelbare Digi­tal-Instrumente. Schnelles Multimediasystem über große Touchscreen rasch durch­schaut. Brauchbare Sprachsteuerung. Nicht ideal: Temperatur-Regelung über Soft­touch-Slider, keine Antipp-Funktion für einmaliges Wischen. Genug Ablagen. Fein: „echte“ Lenkrad-Tasten, praktischer Drehregler für Lautstärke und Fahr-Modi.

Innen- & Kofferraum

Vorne viel Platz, im Fond ausreichend Kopffreiheit, der Beinraum passt, die Schenkel­auflage könnte freilich üppiger sein. Kofferraum groß genug. Fondlehnen 2:1:2 umleg­bar, dabei entsteht keine Stufe, die Ladefläche ist dann fast eben – das alles dank ver­stellbarem Ladeboden, unter dem ein großes, aber unverkleidetes Fach (nacktes Blech) wartet. Minus: beim R-Line keine klappbare Beifahrersitz-Lehne.

Dran & Drin

Die Top-Version R-Line gibt es nur mit dem stärkeren der beiden Benziner. Wer zum 5300 Euro billigeren „Life“ greift, verzichtet unter anderem auf den Einpark-Assistenten, Lenkrad-Heizung, heizbare Sportsitze, Dreizonen-Klima, schlüssellosen Zugang, abge­dunkelte Fondscheiben, beleuchtete VW-Logos und die besseren LED-Scheinwerfer, außerdem auf 18-Zöller und Sportfahrwerk samt Progressiv-Lenkung. Genug Extra-Aus­wahl. Materialien und Verarbeitung auf hohem Niveau.

Schutz & Sicherheit

Zentralairbag als fast schon klassenübliches Luftpolster-Atout, die Optionen Headup-Display und Matrix-LED-Licht machen Sinn, für manche auch das Technik-Paket „IQ.Drive“ für teilautonomes Fahren. Generell gut funktionierende und schnell deakti­vierbare Assistenten.

Preis & Kosten

Teurer sind im Segment eigentlich nur die Premium-Anbieter BMW und Audi mit den etwas größeren Modellen X1 und Q3, eine Spur günstiger bilanziert der ältere Cupra Ateca. Fein: sehr dichtes Werksatt-Netz, lange Service-Intervalle, fünf Jahre Garantie bis 100.000 Kilometer, 150.000 kosten 299 Euro extra. Aktuelle Eintausch-Prämie von 1500 Euro. Verbrauch brav, wenn auch deutlich über der Werksangabe. 

R4, 16V, Turbo, 1498 ccm, 150 PS (110 kW) bei 5000/min, max. Drehmoment 250 Nm bei 1500–3500/min, 48V-Mildhybrid, E-Motor 19 PS (14 kW) bzw. 56 Nm, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4372/1828/1573 mm, Radstand 2629 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,0 m,Reifendimen­sion 225/50 R 18 (Testwagen-Bereifung 224/45 R 19), Tankinhalt 50 l, Reichweite 745 km,Kofferraumvolumen 475–1350 l, Leergewicht (EU) 1474 kg, zul. Gesamtgewicht 1980 kg, max. Anh.-Last1500 kg, 0–100 km/h 8,9 sec, Spitze 212 km/h, Steuer (jährl.) € 673,92, Werkstätten in Österreich 248,Service alle 30.000 km (mind. alle 2 Jahre), WLTP-Normverbrauch kombiniert 5,6 l, Testverbrauch 6,7 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 128/154 g/km

Serienausstattung: sechs Airbags plus Zentral-Airbag, LED Plus-Scheinwerfer, Tem­po­mat, Abbiege-, Ausweich-, Kreuzungs-, Spurhalte-, Spurwechsel- und Notbrems­as­sistent, Adaptiv-Tempomat, Licht- und Regensensor, 10,3 Zoll-Digital-Instru­mente, In­fotainment­system mit 12,9 Zoll Display und 6 LS, 4x USB-C, Rückfahr­kamera, induk­tive Ladeschale, Beifahrersitzlehne umklappbar, Außen­spie­gel el. klapp­bar, el. klapp­bare Außenspiegel, schlüsselloses Startsystem, Dreizonen-Klimaautoma­tik, schlüssel­loser Zugang, Ambientebe­leuchtung, Parksensoren v/h, heizb. Sportsitze, abgedunkelte Fondschei­ben, beheizbares Sportlenkrad, Sportfahrwerk, Progressiv­len­kung, 18 Zoll-Aluräder etc.

Extras: Technik-Paket „IQ.Drive“ (Spurthalte-Assistent, Headup-Display, Rundumka­mera etc.) € 1111,–, Matrix-LED-Licht € 545,–, Navigationssystem inkl. Sprach-Assis­tent € 936,–, Adaptiv-Fahrwerk € 897,–, Einpark-Automatik inkl. Memory-Funktion € 157,–, Harman Kardon Sound € 629,–, Lederpolsterung inkl. E-Vordersitze mit Memory und Sitzheizung h € 2642,–, klappb. An­hän­gekupplung € 966,–, sensorgesteuerte E-Heckklappe € 396,–, Panorama-Schie­bedach € 1355,–, Stand-Klimatisierung € 1323,–, 19- oder 20-Zoll-Räder ab € 626,–, Metallic-Lack ab € 824,– etc.

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