Toyota bZ4X 2026: Großes Technik-Upgrade

Toyota hebt sein erstes vollelektrisches SUV auf ein neues Niveau. Der überarbeitete bZ4X startet 2026 mit neuen Batterien, mehr Reichweite, stärkerem Antrieb, schnellerem Laden und modernisiertem Design. Die Verbesserungen sind so umfassend, dass das Modell weit über ein klassisches Facelift hinausgeht.

Toyota bietet den aktualisierten bZ4X künftig mit zwei Batteriegrößen an: 57,7 kWh oder 73,1 kWh. Die große Batterie ist sowohl für Front- als auch Allradantrieb erhältlich und ermöglicht in Kombination mit 18-Zoll-Rädern eine Reichweite von bis zu 569 Kilometern nach WLTP. Der Allradler legt mit 252 kW (343 PS) deutlich an Kraft zu und darf ab sofort 1.500 Kilogramm ziehen – ein seltener Wert in diesem Segment. Auch die Ladeleistung steigt spürbar. Mit dem neuen 22-kW-Bordlader (Top-Ausstattung) geht AC-Laden doppelt so schnell wie bisher. An der DC-Säule dauert der Sprung von 10 auf 80 Prozent nur noch 28 Minuten. Verantwortlich dafür sind technische Updates an der Batterie, eine aktive Vorkonditionierung für kalte Temperaturen und effizientere Inverter mit Siliziumkarbid-Technologie.

Optisch tritt der bZ4X klarer und markanter auf: Die weiterentwickelte Hammerhead-Front erhält eine durchgehende LED-Lichtleiste, während neue 18- und 20-Zoll-Räder sowie ein optimierter Unterboden den Luftwiderstand auf cW 0,27senken. Innen wartet ein komplett neu gestalteter Bereich mit breiter 14-Zoll-Multimedieeinheit, neuer „Digital Island“-Mittelkonsole, 64-farbiger Ambientebeleuchtung und effizienterer Klimatisierung. Auch das Fahrwerk wurde überarbeitet, um Komfort und Spurtreue zu erhöhen. Zusätzlich sorgen mehr Dämmmaterialien und Akustikglas für ein leiseres Innenraumgefühl. In Verbindung mit dem erweiterten Toyota Safety Sense Paket und der MyToyota App, die unter anderem das intelligente Laden und die Vorklimatisierung ermöglicht, präsentiert sich der neue bZ4X als rundum modernisiertes Elektro-SUV.

Bestellbar ist das überarbeitete Modell ab 42.690 Euro, die Auslieferungen starten in Österreich ab Jänner 2026.

Foto: Werk

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