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Trump-Administration: Niedrigerer Verbrauch führt zu mehr Toten

2. August 2018
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Aktuelles

Unsere US-Kollegen von The Associated Press haben ein interessantes Dokument der Trump-Administration aufgetan. Darin geht sie davon aus, dass strengere Verbrauchs-Regelungen für Autohersteller unmittelbar das Leben von Amerikanern gefährden würden. Genauer gesagt rät das Dokument dazu, die für 2020 vereinbarten Flottenverbräuche für die nächste Periode – 2021 bis 2026 – nicht weiter zu senken. Das würde das Leben von 1000 Amerikanern pro Jahr retten.

Warum? Gute Frage! Laut dem Dokument hat das zwei Gründe: Erstens würde die Konsumenten bei niedrigerem Spritverbrauch neuer Autos das Fahren an sich günstiger kommen. Daher würden sie mehr fahren und dementsprechend auch öfter Unfälle bauen. Andererseits: Wenn man die Autohersteller nicht vor die Herausforderung stellt die Verbräuche zu senken, müssten sie weniger in die Motorenentwicklung investieren. Damit würden moderne Autos günstiger werden, mehr Menschen könnten sich welche kaufen und säßen daraufhin in sichereren Autos als bisher.

Wir brauchen vermeintlich nicht extra zu betonen, dass sowohl wir, als auch so manche US-Kollegen und Experten schwere Zweifel haben, was diese Logik betrifft. Wer mehr dazu lesen will, hier der Original-Bericht von AP News.

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