Der neue Opel Insignia dreht seine Testrunden

12. August 2016
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Aktuelles

Unverhofft kommt oft. Da fährt man nichts Böses ahnend durch Deutschland und schwubs: Ein Erlkönig – und noch dazu ein wirklich interessanter. Was hier unter viel Folie und so manch Linien-verschleiernden Aufbauten verborgen ist, ist der neue Opel Insignia, der nächstes Jahr auf den Markt kommen soll.

Dabei wird beim neuen Insignia wirklich alles neu. Das fängt bei der Größe an (ein Wachstum von etwa 15 Zentimeter ist zu erwarten), reicht übers Design, das erstmals die Elemente der Monza-Studie aufnehmen und das neue Opel-Gesicht in die Serie bringen wird, und endet freilich bei der Technik unterm coupéhaft geschwungenen Blech. Neue Motoren und ein um bis zu 200 kg niedrigeres Gewicht sollen für höhere Effizienz sorgen. Kombinieren dürfen wird man die Motoren mit Wandler-Automaten (keine Doppelkupplung in Planung) oder Handschaltung und Vorder- oder Allradantrieb.

Zudem sind Matrix-LED-Scheinwerfer quasi selbstverständlich, ebenso wie eine voll vernetztes Bord-Infotainment. Auch in Sachen Innenraumqualität will man freilich zur angepeilten Konkurrenz aus Wolfsburg, Stuttgart, Ingolstadt und München aufschließen. Dabei soll der Insignia freilich auch die vom Astra begonnene „Demokratisierung des Oberklassen-Luxus“ weiterführen. Besonderes feines Leder und Massagesitze sollen also – nebst anderen Schmankerln – zu relativ günstigen Tarifen für Luxus-Flair außerhalb sechsstelliger Verkaufspreise sorgen.

Und ja: Auch ein Kombi ist freilich in Planung. Eine scharfe OPC-Version gilt ebenfalls nicht aus ausgeschlossen und dürfte dann aus einem aufgeladenen Sechsender rund 400 PS mobilisieren.

Bis wir ihn auf unseren Straßen sehen werden – also ohne Folie und Co – wird aber noch eine Weile vergehen. Die Einführung ist für Herbst 2017 geplant.

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