Ford Mustang Facelift: nur drei Sterne im Crashtest

7. Juli 2017
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Aktuelles

Der Ford Mustang unterzog sich einem kleinen Lifting. Die Front wirkt gestraffter, die Scheinwerfer schauen etwas grimmiger und Kühlergrill sitzt tiefer. Aber fast noch wichtiger als die augenscheinlichen Veränderungen ist der erhoffte Zuwachs an Sicherheit. Das Vor-Facelift Modell erzielte bei den NCAP-Crashtests nur miserable zwei Sterne. Ford versprach Besserung. Also wurde der aufgefrischte Mustang wieder gecrasht. Naja, drei Sterne sind zwar besser als zwei – das Gelbe vom Ei sind sie trotzdem nicht. Am meisten lässt die Sicherheit für Kinder auf der Rückbank zu Wünschen übrig. Gerade einmal 32 Prozent der Punkte erreichte das Pony-Car da. Man könnte jetzt zwar einwerfen, das ein Ford Mustang sowieso kein Familienauto sei, aber bei der Sicherheit hört sich doch der Spaß auf.

Unter der Haube gibt es auch Änderungen: der V6 wird ersatzlos gestrichen. Dafür soll der 2,3 Liter Vierzylinder mehr Leistung bekommen. Wie viel mehr, verrät Ford noch nicht. Auch die Sechsgang-Automatik fliegt, zugunsten eines Zehngang-Automatikgetriebes, raus. Gestartet wird jetzt übrigens via Startknopf, für die Unterhaltung sorgt das bekannte Ford SYNC 3-Infotainment-System. Außerdem bekommt der neue Mustang ein digitales Cockpit mit einem zwölf Zoll großen Bildschirm.

Der aufgefrischte Ford Mustang kommt im Herbst 2017 in den USA in den Handel. Preise und Starttermin für Europa verschweigt Ford noch.

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