Hacker findet Hinweise auf neues Tesla-Topmodell P100D

8. März 2016
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Aktuelles

Jason Hughes ist stolzer Besitzer eines Tesla Model S … er ist aber auch ein ziemlich begabter Hacker und Coder. Dementsprechend reicht es ihm nicht, mit seinem Auto einfach durch die Gegend zu fahren. Er wirft auch gerne mal einen Blick in den Code des Gefährts. Nun, nach dem letzten Firmware-Update, tat er das wieder mal und fand dabei etwas Interessantes: Ein Logo.

Tesla P100D Leaked Badge

Stolz teilte er der Internet-Gemeinde seinen Fund mit … nur um kurz darauf festzustellen, dass Tesla offensichtlich versucht hat, ohne seine Zustimmung oder auch nur sein Zutun, die Firmware seines Autos auf eine frühere Version zurück zu patchen. Hughes bemerkte das, unterbrach den Vorgang, blockierte Tesla … und tat freilich auch das auf Twitter kund, inklusive Verlinkung von Tesla Motors und Elon Musk. Der antwortete sogar. Allerdings nicht auf die übliche „Social Media Business 101“-Manier, sondern überraschend offen:

 

„Das geschah nicht auf meinen Wunsch. Gutes Hacken ist eine Gabe!“ schrieb er. Damit bestätigte er indirekt nicht nur das kommende Model S P100D (was aber keine große Überraschung ist, Tesla kündigte immer schon an die Reichweite mit neuen Modellen weiter verbessern zu wollen), sondern zeigte vor allem einen sehr interessanten und für die Auto-Branche unüblichen offenen Umgang mit dem Hacker und seinem Fund.

Wir sind überaus gespannt, wie sich dieses Verhältnis in Zukunft generell weiterentwickeln wird. Jetzt, wo ja im Grunde alle Autos immer vernetzter, smarter und zunehmend „software defined“ werden.