Koenigsegg One:1 – Das „Megacar“ in der grünen Hölle

19. Mai 2016
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Aktuelles

Eigentlich ist der Koenigsegg One:1 ja kein „neues“ Auto, immerhin wurde er bereits 2014 vorgestellt. Dennoch ist er auf der Nürburgring Nordschleife ein neuer Anblick. Dort wurden für einen Großteil des Jahres 2015 ja Geschwindigkeitslimits an bestimmten Teilen der Strecke eingeführt – Rekordfahrten waren also unmöglich. Nun sind diese Limits wieder aufgehoben, Koenigsegg also zurück gekehrt.

Mit im Gepäck haben sie dabei den besagten One:1, den man schon damals nicht bloß als „Supercar“ oder gar „Hypercar“ vorgestellt hat. Nein, ein „Megacar“ sollte er sein. Und wenn man ihn nun so durch die Nordschleife blasen sieht, ist es irgendwie auch schwer da wirklich zu widersprechen. Karbon-Felgen, aggressive Splitter, dramatische Spoiler und dann erst der Klang. Ursprung des diabolischen Fauchens und Röhrens ist ein 5,0 Liter V8 mit Biturbo-Aufladung, der es auf exakt 1.000 kW bringt. Das sind wohlgemerkt 1360 Pferdestärken. Noch höher: das Drehmoment. Maximal 1371 NM drückt der in der Mitte des Wagens positionierte Motor maximal in das sequentielle Getriebe mit sieben Stufen. Mehr Fakten und Zahlen? Gern!

  • 0-100: 2,8 Sekunden
  • 0-400: 21,5 Sekunden
  • Top-Speed: 440 km/h
  • Leistungsgewicht: 1 kg pro PS (daher der Name -> „1:1“)

Zum letzten Punkt noch ein paar Vergleichswerte: Der Pagani Huayra bringt es „nur“ auf 2 kg/PS, der Bugatti Veyron 16,4 Supersport auf 1,7 kg/PS und selbst der federleichte Ariel Atom schafft bloß 1,6 kg/PS. Nur, damit ihr wisst, was man von dem Koenigsegg so ungefähr erwarten darf.

Ob die Schweden nun aber schon einen neuen Rekord aufgestellt, oder es überhaupt schon versucht haben ist ungewiss. Man gibt sich skandinavisch zurückhaltend, meint in Blog-Posts, dass noch nicht einmal sicher wäre ob man dieses Jahr noch einen Rekord-Run versucht. Wir sind gespannt.

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