VAS 2016 – Bentley: der Bentayga lässt selbst GTs klein wirken

13. Januar 2016
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Aktuelles

Er ist schon ein echt imposanter Anblick, dieser neue Über-SUV von Bentley. Spätestens die noble Farbwahl tut ihr Übriges dazu, dass man fast in Ehrfurcht erstarren möchte vor der britischen Noblesse, die sich hier zum Wert eines echt schicken Einfamilienhauses vor einem aufbaut. Noch „schlimmer“ wird’s beim Blick in den Innenraum des Lobel-Briten. Leder, Holz, Metall, Stein … Hier werden wirklich nur die feinsten Materialien verarbeitet. Vor allem die Rückbank – die wegen der zwei geteilten und jeweils elektrisch verstellbaren Sitze eigentlich gar keine ist – beeindruckt mit edlem Ambiente. Selbst der Kofferraum wirkt irgendwie nobel – wobei das beim ausgestellten Fahrzeug wohl vor allem an der elektrischen Lösung für das Gepäckraum-Management liegt. Da tut es umso mehr weh, dass die Knöpfe fürs Schließen und Verriegeln des Autos, die unten an der Innenseite der Kofferraumklappe angebracht sind, eine in der Tat frappierende Ähnlichkeit mit denen aus dem Tiguan aufweisen … einem Auto also, dass selbst in Maximalausstattung noch weniger kostet, als die aufpreispflichtige Uhr im Bentley.

Wie dem auch sei: Werden die Türen wieder geschlossen und die Haube geöffnet fällt der Blick auf eine massive Plastik-Phallanx, die den noch massiveren Motor versteckt – ein neuer, turbogeladener W12 nennt diese Höhle aus Metall und Kunststoff sein Heim. Weckt man ihn, entwickelt er bis zu 608 PS und 900 Nm Drehmoment. Damit beschleunigt diese Villa auf Rädern in immerhin 4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Bleibt man am Gas, ist erst bei 301 km/h Schluss. Fett … wie das ganze Auto eben.

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