VAS 2016 – Mercedes/Smart: S-Klasse Cabrio, Smart Cabrio und mehr

14. Januar 2016
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Aktuelles

Bei Daimler Benz sind zwei große Neuigkeiten auf der Vienna Autoshow vertreten. Beide sind Cabrios, könnten aber kaum unterschiedlicher sein. Das eine ist der Inbegriff von Luxus mit Tendenz zur Verschwendung, der andere ein kleiner, spaßiger Stadt-Hupfer für moderne Städter.

Das eine ist also das neue S-Klasse Cabrio – die oben-ohne Version des schon bekannten S-Klasse Coupés, das auf der VAS auch in der AMG-Version bestaunt werden darf. Und zu „staunen“ beginnt man fast zwangsläufig. Die zweitürigen S-Klassen sind einfach unglaubliche Hingucker. Das könnte freilich auch dran liegen, dass man sie so selten sieht … was wiederum an den Preisen liegen dürfte. Im allergünstigsten Fall geht es bei über 120.000 Euro los – für das Coupé. Will man das Dach öffnen können, schnellt der Basis-Preis auf 165.850,- Euro. Da ist freilich noch lange keine Rede vom „AMG“ … auch wenn das Basis-Cabrio mit seinen 367 PS aus einem V6-Benziner nicht unbedingt untermotorisiert ist.

Diesen Vorwurf muss sich das Smart Cabrio eventuell schon gefallen lassen. Die 61 PS aus einem Dreizylinder wirken nämlich nicht nur im Vergleich zur S-Klasse irgendwie „putzig“, sondern fühlen sich auch im Coupé schon irgendwie fad an. Sei’s drum: Zum vorwärts kommen reicht’s und der Basispreis von 9.999 Euro ist natürlich auch eine Ansage. Zudem sieht der Wagen einfach wieder super-knuddlig aus.

Insgesamt ist der Messeauftritt von Smart/Mercedes somit defintiv der mit dem größten Spagat. Das macht vor allem das dritte Highlight klar – ein monströser Mercedes G AMG in neon-gelb … FETT.

3 Kommentare

  1. Mit jeder Überarbeitung wird der Smart größer bzw. breiter und verliert damit mehr und mehr seine Alleinstellung als ideales Stadtauto.

  2. Hat Mercedes heuer Klosterschwestern als Standpersonal? Was will man uns damit sagen?

    • Meinen Infos nach hat sich Mercedes dieses Jahr ganz bewusst dazu entschieden die Hostessen hochgeschlossen auf den Stand zu stellen. Der Job ist ohnehin schon schwer genug, ohne noch ständig durch das Outfit geförderte, plumpe Avancen zu erhalten, kann ich mir denken. Natürlich ist das Bild somit nun „ungewohnt“, irgendwie finde ich den Zug aber wirklich nicht verkehrt.

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