BMW M5 CS vorgestellt

27. Januar 2021
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Aktuelles

Die BMW M GmbH setzt mit dem M5 CS die Reihe der besonders sportlichen Clubsport-Modelle fort. Das angeblich limitierte (ob auf eine genau Stückzahl oder einen Bauzeitraum ist nicht bekannt) Sondermodell soll drei Passagieren sowie der Person hinter dem Lenkrad ein einzigartiges Fahrerlebnis bieten. Der 4,4 Liter große V8-Motor mit 635 PS macht den CS zum leistungsstärksten Fahrzeug in der Geschichte von BMW M. Serienmäßig sind die Achtgangautomatik sowie das Allradsystem “M xDrive”, das auch eine 2WD‑Einstellung für reinen Hinterradantrieb bietet. Der Über-M5 absolviert den Standardsprint von 0 auf 100 km/h in lediglich 3,0 Sekunden, nach 10,4 Sekunden sind bereits 200 km/h erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 305 km/h (abgeregelt).

Konsequenter Leichtbau ermöglicht eine Gewichtseinsparung von rund 70 Kilogramm gegenüber dem M5 Competition, was im Jahr 2021 zwar eine ganze Menge ist, das Leergewicht bleibt mit 1900 Kilogramm aber immer noch hoch für eine Sportlimousine. Neu abgestimmte Tragfedern an der Vorder- und Hinterachse und eine verfeinerte Dämpferregelung passen das Fahrwerk an das geringere Fahrzeuggewicht und das erhöhte Reifenpotenzial der serienmäßigen Pirelli P Zero Corsa Rennstrecken-Reifen im Mischformat 275/35 R 20 vorn und 285/35 R 20 hinten an.

 

Vier Personen finden auf Carbonsitzen vorne sowie auf zwei Einzelsitzen hinten Platz. Das schwarze Leder trägt Kontrastflächen und Ziernähte in Mugello-rot. Die integrierten Kopfstützen – vorne mit beleuchteten M5 Logos – ziert eine (etwas kitschige) Silhouette des legendären Nürburgrings. Beim Alcantara Lenkrad zitiert die 12-Uhr-Mittenmarkierung in einer rot durchscheinenden Perforation klassische Rennwagen, die Schaltwippen sind aus Carbon gefertigt, die Zierblenden an den Lenkradspeichen in Schwarzchrom ausgeführt. Eine geschlossene Leichtbau-Abdeckung der Mittelkonsole ersetzt die übliche aufklappbare Mittelarmlehne. Sie ist mit Leder in Schwarz bezogen und trägt doppelte rote Ziernähte. Die Farbe Rot findet sich außerdem auch an CS-Badges an der Instrumententafel und zwischen den beiden hinteren Sitzschalen.

Typisch für aktuelle BMW-Modelle: Der Rahmen der BMW Niere sowie die BMW M5 CS Badges an der Niere, den M Kiemen an den vorderen Kotflügeln und der Heckklappe sind wie das 20 Zoll M Schmiederad Y-Speiche in goldenem Farbton ausgeführt. Die Einstiegsleisten tragen illuminierte M5 CS Badges.

“Motorsport!” schreien die L‑förmigen Leuchttuben der LED-Scheinwerfer: Bei eingeschaltetem Abblend- und Fernlicht sowie beim Welcome Light leuchten sie wie auf der Rennstrecke in Gelb statt Weiß und erinnern so an GT-Rennwagen. Motorhaube, Frontsplitter, Außenspiegelkappen, Heckspoiler und Heckdiffusor des M5 CS sowie die Motorabdeckung und der Ansauggeräuschdämpfer sind zudem aus kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK) und zum Teil aus Sichtcarbon gefertigt. Serienmäßig sind die Sportabgasanlage aus Edelstahl mit vier echten Endrohren und die die M Carbon-Keramik Bremse, die Bremssättel sind in Rot oder auf Wunsch in Gold lackiert.

 

Neben dem Farbton Brands Hatch Grau metallic sind exklusiv die matten BMW Individual Lackierungen Frozen Brands Hatch Grau metallic und Frozen Deep Green metallic verfügbar.

In Österreich ist der M5 CS ab 227.900 Euro zu haben – im Vergleich zum nur 10 PS schwächeren M5 Competition sind das über 60.000 Euro Aufpreis. Die Markteinführung soll im März stattfinden.