Dyson soll ein E-Auto bauen

25. März 2016
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Aktuelles

Den meisten von uns fällt, wenn wir „Dyson“ hören, wohl gleich der Slogan „der Staubsauger ohne Saugkraftverlust“ ein. Damit tut man dem 1993 gegründeten Unternehmen aber eigentlich ein wenig Unrecht. Nachdem man nämlich wohl mit Staubsaugern startete, wurde das Knowhow im Bereich der E-Motoren und Luftströme konstant ausgebaut, womit man mittlerweile Händetrockner, Luftbefeuchter, Ventilatoren und mehr baut. Nun könnten allerdings bald noch zwei weitere gigantische Geschäftsfelder hinzukommen: Akku-Technologie und E-Autos.

Im Rahmen des „National Infrastructure Delivery Plan“ der britischen Regierung, wurden Dyson Zuschüsse für zwei große Projekte gewährleistet. Einmal 16 Millionen Pfund für die Forschung und Entwicklung im Bereich von Batterie-Technologien und, der deutlich größere Batzen, 174 Millionen Pfund (also nach heutigem Kurs rund 220 Millionen Euro) für die Entwicklung eines „Battery Electric Vehicle“ – also eines E-Mobils.

Der passende Absatz wurde mittlerweile aus dem Dokument entfernt, doch die Kollegen des britischen Guardian waren schneller und haben eine Kopie aufbewahrt. Hier der entsprechende Absatz:

„The government is funding Dyson to develop a new battery electric vehicle at their headquarters in Malmesbury, Wiltshire. This will secure £174m of investment in the area, creating over 500 jobs, mostly in engineering.“

Das passt insofern gut zusammen, als Dyson 2015 eine Firma mit Namen Sakti3 aufgekauft hatte. Diese war ein spinoff der Universität von Michigan und war dabei eine Batterie-Technologie zu entwickeln, die selbst in Relation zu den besten Lithium-Ionen-Akkus noch eine mehr als doppelt so lange Lebensdauer aufweisen. Mit diesem Know How für Batterien, dem eigenen Wissen über E-Motoren und einer so saftigen Finanzspritze könnte der Fahrzeugmarkt neben Tesla bald einen weiteren, interessanten Quereinsteiger erhalten.

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