Mercedes-Maybach S650: wenn ein AMG nicht reicht

16. November 2016
2.894 Views
Aktuelles

Das Mercedes-Maybach S650 Cabriolet begann sein Leben als Mercedes-AMG S65 Cabriolet – also schon von vorherein als wirklich nobles, wirklich teures und wirklich gutes Auto. Für die Plakette „Maybach“ aber natürlich nicht gut genug. Also wurde noble Hand angelegt – die Technik aber dabei nicht wirklich angerührt. Der V12 mit Biturbo-Zwangsbeatmung leistet nach wie vor 630 PS; gibt seine Kraft nach wie vor über eine 7-Gang-Automatik an die Hinterräder weiter.

Auch außen halten sich die Veränderungen in Grenzen: Ein paar Chrom-Akzente da, eine Maybach-Plakette dort, neue Felgen und etwas umgestaltete Schürzen. Dazu einmal das allumfassende Kreuz bei den Extras – also zum Beispiel die Scheinwerfer mit Swarovski-Kristallen. Auch innen darf man kein gänzlich neues Auto erwarten: Alle Sitze wurden neu bespannt, einige Details hinzugefügt. Vor allem – und das ist dann wohl auch die #1-Begründung für den besonders hohen Preis von 300.000 Euro vor jedweden Steuern – wurde aber auch eine Nummerierung angebracht: nur 300 Stück will man bauen. Und wir sind zuversichtlich, dass man auch 300 Abnehmer finden wird. Vor allem wohl auch in Ländern, in denen es genauso viele Steuern wie Schnee gibt.

Sei der Erste der abstimmt.

Kommentar abgeben