Motorteile-Gin. Ja, das gibt es.

6. September 2017
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Aktuelles

Kennt ihr den sogenannten Schlangenschnaps? Das ist ein in Südostasien hergestelltes Getränk, bei dem ein Tier, meistens eine Schlange, in Alkohol gelagert wird. Dieser Alkohol ist trinkbar und soll der traditionellen Medizin nach gegen so ziemlich jede Krankheit helfen. Oft wird Schlangenschnaps auch als Urlaubsmitbringsel mitgenommen, was allerdings illegal ist. Aber im Grunde geht es nur darum, allerhand Wehwehchen mit dem eingelegten Tier zu heilen. Was ist aber, wenn die Wehwehchen nicht körperlicher Natur sind? Wenn man einfach krankhaft in sein Gefährt vernarrt ist oder den dringenden Wunsch von einer Ausfahrt mit dem Vehikel der Träume hat? Sollte jenes eine Harley Davidson sein, kann auch hier geholfen werden, allerdings nicht mit asiatischer Alkoholika, für das irgendein armes Tier sterben musste, sondern mit Ehinger’s „The Archaeologist Premium Dry Gin“.

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Uwe Ehinger ist Motorradenthusiast und widmet sich mit seiner Firma Ehinger Kraftrad um klassische Bikes und allem drumherum. Auch er bedient sich der selben Technik, die schon die Vietnamesen mit ihren Schlangenschnaps angewendet haben. Statt einem Viech nimmt er aber Harley Davidson-Teile und statt Schnaps nimmt der Herr mit dem Hipster-Bärtchen standesgemäß Gin. Dabei gibt es verschiedene „Geschmacksrichtungen“: Faltend, Panhead und Knucklehead. Alle drei verwenden Teile von den verschiedenen, bei Bikern durchaus berühmten, Motoren. Ob sich Aroma und Würze wirklich unterscheiden, sei dahingestellt. Auf der Website versichert der Hersteller, dass alle Teile speziell gereinigt und mit einer Zinn-Legierung lebensmittelecht versiegelt werden. Wer jetzt denkt, ein passendes Geburtstagsgeschenk für den harleybegeisterten Onkel gefunden zu haben, sollte seine Familie sehr gerne haben. Die Preise gehen nämlich von 900 bis 1100 Euro. Na dann, Prost.

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