Nissan bringt neuen “Z” – aber keinen günstigen

24. Januar 2018
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Aktuelles

Der Nissan 370Z war nie ein Garant für grandiose Verkaufszahlen. Doch mittlerweile hat er es schon richtig, RICHTIG schwer am Markt. Nicht nur ist er selbst schon fast zehn Jahre alt, er bekam auch viel neue Konkurrenz: vom Toyota GT86 und Ford Mustang bis zu den deutschen Premium-Angeboten im Sinne eines Audi TT. Das merkt man auch bei den Verkaufszahlen. Obwohl 2017 mit in Österreich 13 verkauften 370Z immer noch besser war als das Vorjahr (da waren es 6), so schaufelt der Mitbewerb doch deutlich mehr sportliche Zweisitzer auf die Straßen: Toyotas Vorsprung ist mit 22 Autos noch überschaubar. Bei Jaguar wird es mit 45 verkauften F-Type schon deutlicher. Aber spätestens gegen Audi TT (125), Porsche Boxster und Cayman (114) oder gar den Ford Mustang (242) ist dann absolut kein Kraut mehr gewachsen.

Dennoch dürfen Z-Fans aufatmen: Wie Michael Bunce, vice president of product planning at Nissan North America, Inc. in einem Interview mit den Kollegen von autoguide versprach, kommt definitiv ein Nachfolger, an dem auch bereits gearbeitet wird. Er sei einfach ein zu wichtiger Teil der Nissan-DNA, um ihn fallen zu lassen. Immerhin ist sich Bunce auch bewusst, dass er sich als Auto allein vielleicht nicht rechnet, aber in Sachen Strahlkraft für die Marke quasi unerlässlich ist.

Zum Auto selbst ließ er sich dabei aber noch keine Details entlocken. Während ihrer Planung seien sie aber zu dem Schluss gelangt, dass man bei einem emotionalen Auto wie einem Z nicht sonderlich wirtschaftlich denken muss – es müsse kein 25.000-Dollar Auto werden, sagte er in Hinblick auf den Toyota GT86. Viel wichtiger sei, dass die Performance am Ende des Tages passe. Was auch immer dann also genau aus dem Z-Badge wird, es dürfte als nächstes auf einem recht performanten und dafür eher unterdurchschnittlich erschwinglichen Auto kleben.

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