Porsche 911 GT2 RS: Der Königselfer kommt

6. Juni 2017
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Carrera < Carrera S < Carrera GTS < GT3 < GT3 RS < Turbo < Turbo S.

So schaut bis jetzt die Rangfolge bei den 911er Modellen von Porsche aus, wenn es um die Motorleistung geht und man keine Sondermodelle berücksichtigt. Selbst der “Schwächste” im Bunde hat ordentliche 370 PS, der bisherige König furchteinflößende 580 Pferde unter dem Heckdeckel. Doch die Regentschaft des Turbo S wackelt, hat sich doch der GT2 RS angekündigt. Aberwitzige 700 PS sollen die Ingenieure aus Zuffenhausen aus dem 3,8 Liter-Aggregat gezaubert haben. Porsche greift hierbei auf ein eine ähnliche Zutat, wie seinerseits die Macher des BMW M4 GTS, zurück: die Wassereinspritzung. In Verbindung mit dem serienmäßigen PDK, die bei dieser supersportlichen Fahrzeugauslegung die letzten Zehntel entscheiden wird, ein Garant für eine wahnsinns Gaudi auf jedem Trackday. Neu ist auch das Weissach-Paket, das es so bisher nur im Hypercar 918 Spyder gab und das Fahrzeuggewicht auf weniger als 1.500 Kilogramm drückt. Wer es ganz ernst meint, kann den Über-Elfer ohne Radio und Klima ordern – und sich Aufpreisfrei einen Überrollkäfig montieren lassen.

Den Hecktriebler gibt es ab zirka 260.000 Euro. Also es gab ihn, denn alle Exemplare des auf 1.000 Stück limitierten Ferrari-Schrecks sind schon ausverkauft.