Optisch unterscheidet sich der Sport schon auf den ersten Blick von den bisherigen Varianten des HR-V: schwarz an Schürzen, Spiegelkappen und Felgen sowie eine zweiflutige Abgasanlage mit verchromten Endrohren. Der sportliche-elegante Auftritt sowie die feinen Fahreigenschaften haben aber auch ihren Preis: Exakt 2800 Euro Aufschlag sind es zum 130 PS starken, ebenfalls gut ausgestatteten „Executive“.
Fahrwerk & Traktion – Harmonische Fahrwerksabstimmung, genau die richtige Mischung aus Komfort und Sportlichkeit. Keine Lastwechsel-Tücken, genug Traktion. Gute Bremsen, die aber bisweilen schwer zu dosieren sind.
Cockpit & Bedienung – Antiquiert anmutendes Touchscreen-Multimediasystem, leider ohne Drehregler oder echte Tasten, wenn auch logisch zu bedienen. Angenehme Sportsitze, tolle Ergonomie. Recht gute Übersicht, serienmäßig Rückfahrkamera plus Parksensoren.
Innen- & Kofferraum – Ordentliche erste Sitzreihe, richtig auftrumpfen kann der HR-V aber dahinter, nämlich mit viel Kniefreiheit. Dank hochklappbaren Rücksitzflächen viel Variabilität bei der Zuladung. Großer Kofferraum mit ebenem Boden auch nach Umlegen der 2:1- Fondlehnen. Niedrige Ladekante mit kleiner Stufe.
Dran & Drin – Die Ausstattungsvariante „Sport“ ist ordentlich bestückt: von LED-Scheinwerfern bis hin zu 18- Zoll-Felgen. Bis auf die Wahl der Außenfarbe keine zusätzlichen Extras verfügbar – den roten Innenraum muss man also mögen.
Schutz & Sicherheit – Klassendurchschnittliches Luftpolster-Aufgebot, viele Assistenzsysteme. Leider nervt der nervöse Auffahrwarner oft.
Sauber & Grün – Der Praxis-Verbrauch geht in Ordnung, die Eco-Taste bremst verbrauchsgenerierende Parameter und senkt den Verbrauch spürbar. Unauffälliges Start/Stopp-System.
Preis & Kosten – Im Bereich der kleinen SUVs gibt es natürlich viel Konkurrenz, als dezidiertes Sport-Modell lässt sich der HR-V aber nicht so schnell den Schneid abkaufen. Alternative: der etwas größere, teurere, aber schwächere Skoda Karoq Sportline. Drei Jahre Garantie, auf fünf erweiterbar.






