The Grand Tour: Überschlag mit Folgen

16. August 2017
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Aktuelles

Wie berichtet verunfallte der „The Grand Tour“-Moderator Richard Hammond im Juni mit einem 1200 PS Rimac bei einem schweizer Bergrennen während der Dreharbeiten zu seiner Sendung. Mittlerweile ist der Brite wieder genesen und zu Scherzen aufgelegt – ein Wunder, wenn man das Wrack gesehen hat. Weniger zu Lachen hat der Veranstalter: der Schweizer Automobilsport-Verband untersuchte den Vorfall und stellte eine unsachgemäße Auslegung der Richtlinien des Internationalen Sportgesetzes fest. Die Regeln, die auch für die FIA gelten, wurden nicht erfüllt und wichtige Sicherheitsmaßnahmen nicht getroffen. Die Strafe, mit der der Verein „Bergrennen Hemberg“ rechnen muss, ist 5000 CHF, rund 4400 Euro, hoch. Außerdem müssen der Rennleiter sowie drei Sportkommissare für ein halbes Jahr ihre Lizenz abgeben. Somit steht dem Bergrennen eine ungewisse Zukunft bevor.

Hammond war wie seine Kollegen, Jeremy Clarcson und James May, kein aktiver Rennteilnehmer. Der Kurs wurde nur für Filmaufnahmen von besagtem Rimac One, einem Lamborghini Aventador und einem Honda NSX befahren. Bei ungefähr 130 km/h kam Hammond von der Straße ab, segelte durch die Luft und überschlug sich anschließend mehrmals.

(Bild: The Grand Tour via Facebook)

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