Von A wie Aston Martin bis Z wie Zagato

16. August 2017
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Aktuelles

Die Partnerschaft zwischen dem britischen Sportwagenhersteller und der italienischen Designschmiede ist ja eine besonders innige. Schon seit den 60er Jahren verschönert Zagato die Fahrzeuge von Aston Martin und immer entstehen dabei Design-Klassiker – zu erkennen am charakteristischen Doppelkuppel-Dach und dem “Z” an den Flanken. So auch bei der jüngsten Kooperation, bei der die Italiener Hand an den Vanquish anlegten. Kaum vorgestellt, waren die jeweils 99 Coupés und Cabrios auch schon ausverkauft. Doch jetzt kommt Nachschub: zu den beiden bisherigen Zagato-Versionen des V12-Gran Tourismos kommen mit Speedster und Shooting Brake noch zwei weitere Karosserie-Varianten.

Vom Shooting Brake wird es wie gehabt 99 Stück geben, der Speedster wird allerdings auf 28 Fahrzeuge limitiert sein. Letzterer ist so etwas wie die Hardcore-Version des Cabriolets und für eine Käuferschicht, denen selbiger zu wenig puristisch war. Die beiden Höcker hinter den Sitzen zeichnen die komplett dachlose Speedster-Variante aus und sollen an das Markenzeichen Zagatos, das sogenannte “Double-Bubble-Dach” erinnern.

Die Sonderform des Shooting-Brake erlaubt ein verlängertes Dach und eine geänderte Heckklappe, die vermutlich komplett aus Glas besteht und automatisch öffnet und schließt. Dahinter befindet sich ein mit Leder ausgeschlagener Laderaum mit, optionalen, angepassten Koffern.

“Warum eine ganze Zagato-Familie?” fragt Aston Martin Kreativchef Marek Reichman. “Weil es viele verschiedene Kundenwünsche gibt. Manche mögen einfach ein Coupe, andere mögen es extremer – zum Beispiel einen Speedster.”

Zu Preisen verrät Aston Martin noch nichts – aber wer fragen muss, kann ihn sich sowieso nicht leisten.

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