Wie sich digitale Plattformen auf die Erfahrung von Autobesitzern bei Reparaturen auswirken

15. Juni 2021
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Aktuelles

Die Automobilindustrie befindet sich, wie so viele andere Zweige unserer Wirtschaft, im Wandel. Sei es die Elektromobilität oder das autonome Fahren – die Digitalisierung hat in der Autobranche schon lange Einzug gehalten. Für Autobesitzer können mobile Technologien so einige Vorteile mit sich bringen – auch im Hinblick auf Reparaturen.

Digitale Plattformen und Apps bestimmen unseren Alltag

Die Mehrheit der Österreicher nutzt heutzutage ein Smartphone und möchte damit auch immer vernetzt sein. Die mobilen Angebote erstrecken sich mittlerweile auf sämtliche Bereiche unseres Lebens. Wir können auf eine Vielzahl von Apps zugreifen, die wir zuvor auf unser Smartphone oder eine andere Device heruntergeladen haben. Genau deshalb bietet heutzutage auch fast jedes Unternehmen eine eigene mobile App an. Dieser Trend lässt sich auch bei Online Spieleanbietern beobachten, ein Beispiel hierfür ist das Casumo Casino, das seine Dienste nicht nur im Webbrowser anbietet, sondern auch in einer mobilen App.

Bessere Fehlererkennung durch Vernetzung

Die digitale Verknüpfung eines Autos mit der zuständigen Werkstatt geht mit einigen potenziellen Benefits einher. Unter anderem könnte dies zu einer automatischen Überprüfung des Status Quo des Autos genutzt werden. Fehlermeldungen würden dabei direkt an die Werkstatt gesendet, die eine Ferndiagnose erstellen könnte. Das könnte dabei helfen, Autos immer auf dem neuesten Stand zu halten. Echtzeitdaten könnten dabei ständig an das vernetzte Unternehmen gesendet werden. Kaputte Teile und Fehler würden im besten Fall bereits an der Wurzel erkannt und behandelt, bevor sie überhaupt auftreten. Voraussichtlich könnte dadurch sogar eine beträchtliche Anzahl an Unfällen vermieden werden. Dass Werkstätten und auch Autohersteller damit zahlreiche zusätzliche Informationen über die Fahr- und Lebensgewohnheiten der Autonutzer erhalten, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Einfachere Kommunikation mit dem Autobesitzer

Auch für die Kommunikation mit ihren Kunden wird es für Werkstätten und Händler immer wichtiger, auf digitale Medien umzusteigen. Das zeigt auch eine Studie der Mobilkom Austria, die herausfand, dass mehr als die Hälfte aller Kommunikation der Österreicher bereits über digitale Medien erfolgt. Mittlerweile gibt es für sämtliche Serviceanbieter Apps: Sei es die Lieferapp für Essensbestellungen oder die E-Mail-Benachrichtigung, wenn ein bestelltes Paket auf dem Weg ist – die meisten kommunizieren bereits jetzt mit ihren Kunden vorwiegend über eine mobile Device. Im Falle einer Reparatur könnte eine automatisierte Verknüpfung die Kommunikation mit dem Autobesitzer um einiges vereinfachen. So wäre es für diesen möglich, jederzeit ein Update über den Reparaturfortschritt zu bekommen. Zudem könnten in einer App sämtliche wichtigen Informationen vermerkt werden, die das jeweilige Fahrzeug betreffen. Das wäre zum Beispiel dann von Vorteil, wenn die Werkstatt gewechselt wird oder der Autobesitzer im Urlaub unterwegs ist und dort eine andere Werkstatt nutzen muss.

Connectivity ist auch in der Automobilindustrie nicht wirklich ein neues Konzept, steigt in letzter Zeit jedoch rasant in seiner Beliebtheit. Experten schätzen, dass die Anzahl an vernetzten Autos bis zum Jahr 2023 auf 350 Millionen weltweit ansteigen soll. Besonders wichtig sind bis jetzt Punkte wie Entertainment-Systeme oder die Verbindung zum Internet. Doch auch Werkstätten könnten sich digitale Technologien bald zunutze machen und somit das Erlebnis von Autobesitzern um einiges verbessern.

Foto: C Joyful/unsplash.com

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