Zigarettenrauch im Auto vermeiden

21. September 2022
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Aktuelles

Durch Zigarettenrauch nehmen Raucher bekanntlich Nikotin auf, was beruhigend oder stimulierend wirkt, jedenfalls aber zur Sucht geworden ist Auch beim Autofahren benötigen Raucher ihr Nikotin, um kühlen Kopf im Straßenverkehr zu bewahren. Allerdings wird nicht nur die eigene Gesundheit und jene von Mitfahrern dadurch potenziell geschädigt (sind Kinder unter zwölf Jahren an Bord, herrscht in Österreich deshalb Rauchverbot im Auto, nicht aber in Deutschland ), auch der Innenraum des Autos leidet darunter.

Rauchpausen einlegen

Wer auf seine Zigarette nicht verzichten möchte, muss sich bei längeren Autofahrten mehr Zeit nehmen, um etwa an Raststätten die eine oder andere Zigarette zu rauchen. Fenster öffnen und während der Fahrt den Rauch aus dem Auto blasen, kann bei leicht geöffneter Scheibe funktionieren, lenkt aber ab (vor allem, wenn Asche vom Fahrtwind unerwartet ins Auto zurückgedrückt wird und beispielsweise in die Augen gerät) und kann gefährliche Zwischenfälle provozieren.

Nicotine Pouches

Als Alternative zum Rauchen entdecken immer mehr Raucher Nikotinbeutelchen, sogenannte Nicotine Pouches, für sich. Diese Nicotine Pouches sind mit einem Stoff gefüllt, der wiederum Nikotin und Aromastoffe enthält. Eines dieser kleinen Beutelchen nimmt man in den Mund und steckt ihn zwischen Lippe und Zahnfleisch. Durch den Speichel werden die Stoffe aus diesem Nicotine Pouches gelöst und das Nikotin durch die Mundschleimhaut aufgenommen. Da Nikotin von Natur aus bitter schmeckt, sorgen die Aromastoffe für einen annehmen Geschmack im Mund. Mit diesem Hilfsmittel erhält der Raucher sein Nikotin und das Auto bleibt rauchfrei.

Viele Raucher haben sich bereits mit dem Thema befasst und werden denken, dass hiermit sogenannte Snus gemeint ist. Dies ist aber nicht so, denn Nicotine Pouches sind quasi tabakfreie Snus. Snus sind auch kleine Beutelchen, allerdings mit Tabak gefüllt. Deren Verkauf ist in Europa verboten, lediglich in einigen skandinavischen Ländern ist dies aus Traditionsgründen noch anders. Tabakfreie Snus kauft man in gut sortierten Tabakläden oder im Internet bei speziellen Shops.

Nicotine Pouches, die es in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt, sind eine Alternative zum Rauchen, aber nicht zwangsläufig gesünder. Da man das Nikotin über die Mundschleimhäute aufnimmt, kann es passieren, dass man zu viel davon erwischt. Die Folge können Schwindel, Übelkeit und Erbrechen sein. Man sollte sich also schon vorher mit den Nicotine Pouches beschäftigen, um zu wissen, wie sein Körper reagiert und wie viele Beutelchen man gut verträgt.

E-Zigaretten

Schon länger erfreut sich die E-Zigarette als Ersatz zur herkömmlichen Zigarette einer gewissen Beliebtheit. Dampfen ist wohl auch nicht wirklich gesund, aber jedenfalls weniger gesundheitsschädlich als Rauchen. Da dabei kein Verbrennungsvorgang stattfindet, atmet man immerhin keinerlei Kohlenmonoxid, Stickoxide, Rußpartikel etc. ein. Man sollte allerdings nicht mit zu hoher Leistung dampfen, weil mächtige Dampfwolken kurzfristig die Sicht beeinträchtigen können. Auch ist Sorgsamkeit bei der Auswahl des Liquids der E-Zigarette (flüssiger Aromastoff zum Nachfüllen) angesagt, manche Liquids sind extrem geruchsintensiv. Zwar riecht man auch dann kurze Zeit später nichts mehr, dennoch können sich intensive Aromastoffe im Auto absetzen und beispielsweise die Scheiben belegen.

Oder ganz auf die Zigarette verzichten?

Mit dem Rauchen aufzuhören, wäre natürlich die gesundheitsförderndste und kostengünstigste Alternative. Allerdings ist das ein langer und schwieriger Prozess, der angehenden Nichtrauchern viel abverlangt. Ist man aber ein Liebhaber von schönen Autos, sollte man sich diese Alternative anschauen und ausprobieren, allein schon um sein Traumauto nicht mit dem Zigarettenrauch zu belasten.

Foto: REFLEX_PRODUCTION / pixabay.com

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