ARCHIV - Die Produktionsbänder des BMW-Werks in Regensburg (Oberpfalz) stehen am 28.06.2012 während dem EM-Halbfinale zwischen Deutschland und Italien still. (zu dpa "Betrunken und bekifft - BMW-Arbeiter legen Fließband lahm" vom 20.03.2017) Foto: Armin Weigel/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Berauschte Mitarbeiter brachten BMW Montageband zum stehen

20. März 2017
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Aktuelles

Betrunken ein Auto zu lenken ist ein absolutes No-Go.

Betrunken Autos zu bauen ist ebenfalls unerwünscht. In Verbindung mit Marijuana-Konsum ist da eine Katastrophe vorprogrammiert. Solch eine ist im Münchner BMW-Werk am 3. März passiert, wie jetzt bekannt wurde.

Zwei Kollegen, die davor reichlich getrunken hatten, gönnten sich in ihrer Spätschicht noch eine, naja sagen wir mal, besondere Pausenzigarette und kollabierten daraufhin. Das war eindeutig zu viel Qualm für die beiden Auspuffmonteure, der Notarzt rückte an. Daraufhin musste das Montageband ganze 40 Minuten lang pausieren.

„Der Schaden beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag“, so ein Sprecher von BMW.

Dies war der erste Vorfall, bei dem aufgrund von Drogen ein Fließband anhalten musste. Hoffentlich war es auch der letzte.

1 Kommentare

  1. Profilbild von Weuzi

    Also gibt es doch noch „Montagsautos“ – irgendwie beruhigend dass es noch menschliche Faktoren in der Automobilproduktion gibt.

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