Aston Martin CEO: Autonome Autos sind nur eine Frage der Zeit

17. Februar 2017
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Image Credit: Peter Power / Reuters

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Es klingt ja irgendwie merkwürdig, dass man als Gesprächsthema beim autonomen Fahren gelandet ist, wenn der CEO von Aston Martin vor einem steht und gerade den AM-RB 001 und somit vermutlich das brachialste Auto der nächsten Jahre vorgestellt hat (je nachdem wie “böse” der Mercedes-AMG Project 1 dann wirklich wird). Doch auch das ist wohl ein Zeichen der Zeit.

Jedenfalls hatte Andy Palmer dazu auf der Canadian International Auto Show einiges zu sagen. Er meinte, dass sich die Frage, ob die Autos unserer Zukunft alleine fahren gar nicht mehr stelle, sondern nur, wann es soweit sei. Dabei sagte er das auch aus persönlicher Erfahrung. Seine Kinder, so meinte er, lägen keinerlei Wert auf ein Auto – hätten keinen persönlichen Bezug, würden sich damit nicht identifizieren. All das beziehen sie aus anderen Quellen: Smartphones, soziale Netzwerke und Co.

Das, kombiniert mit der technologischen Entwicklung lässt laut Palmer keinen Zweifel daran, dass der Fahrer in Autos zunehmend unwichtig wird. Das bedeutet aber freilich nicht, dass Aston Martin jetzt die Produktion von Fahrmaschinen einstellt. Gerade für das Segment der “Luxus-Sportwagen” sei autonomes Fahren nämlich kein Entwicklungsziel – zumindest nicht kurz- oder mittelfristig. Zudem meinte er, dass bevor man einen allein fahrenden Ladonda bauen würde (was offensichtlich fest steht), man zuerst intensiv in Sachen Sicherheit forschen und testen müsse: “Bevor wir unsere Kunden Beta-Testen lassen, verstehen wir doch erst einmal die Technologie” – meinte er. Schlauer Mann.