Autopflege-Serie Teil 4: Innenreinigung

27. November 2023
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Aktuelles

Innenreinigung: In den letzten Ausgaben unserer Autopflege-Serie haben wir uns mit der Außenwäsche beschäftigt. Nun fokussieren wir uns auf den Innenraum. Ist man an einer schnellen Reinigung interessiert, sorgen unsere drei Schritte in nur wenigen Minuten für eine saubere Umgebung. 

Zunächst muss der gröbste Schmutz entfernt werden. Dazu sollte man im ersten Schritt die Fußmatten entfernen und reinigen (dazu später mehr). Danach muss ein Staubsauger her. Auch wenn das übertrieben klingt: Beim Saugen passieren viele Fehl- er. Zunächst ist da der Schlauch, auf den gerne vergessen wird. Streift dieser am Fahrzeug, können Kratzer am Lack oder auch an der Plastikbeplankung entstehen. Die Lösung: Mit der einen Hand saugen und mit der anderen Hand den Schlauch vom Fahrzeug fernhalten. 

 

Bei der Reinigung selbst gilt es zu beachten, dass das entsprechende Stück am Staubsauger oft abgenutzt oder rau ist. Deswegen sollte man nie zu wild oder grob drauf los saugen. Das gilt insbesondere dann, wenn es an den Schmutz in engen Bereichen geht (wie zum Beispiel zwischen Sitz und Tür) – hier versucht man gern, die Düse mit Nachdruck in die Lücke zu bekommen, hinterlässt dann aber womöglich unschöne Spuren.

Zurück zu den Fußmatten: Nach dem Ausklopfen und Absaugen empfiehlt es sich, mit einer handelsüblichen Kleiderbürste drüberzugehen – zur Entfernung von feinstem Staub kann man am Ende noch mit Innenreinigungstüchern arbeiten.

Weitere Schritte

Womit wir auch schon bei den nächsten zwei Schritten sind: Sowohl für die Oberflächen im Innenraum als auch für die Scheiben kann ein gebrauchsfertiges Reinigungstuch verwendet werden – oder aber die Kombination aus Mikrofasertuch und einem entsprechenden Putzmittel. Wir haben uns diesmal für die Fertig-Ware im Cockpit entschieden. Je nach Verschmutzungs-Grad sollten rund zwei Feuchttücher reichen. 

Wie auch bei der Außenwäsche gilt: Bei weniger verdreckten Stellen wie dem Armaturenbrett beginnen und nach unten arbeiten, außerdem sollen zusammenhängende Flächen immer in einem Zug gereinigt werden (z.B. der Fahrersitz) – so verhindert man Verfärbungen.

Übrigens: Es empfiehlt sich immer, einen kurzen Blick auf die Beschreibung des Reinigungsprodukts zu werfen. Bei der hier verwendeten Ware wird beispielsweise darauf hingewiesen, dass diese nicht auf Displays angewendet werden soll, für Scheiben ist sie jedoch geeignet.

Entscheidet man sich für ein extra Tuch samt separaten Putzmittel, ist es ratsam, den Scheibenreiniger zuerst auf das Mikrofasertuch außerhalb des Fahrzeugs aufzutragen und dann erst mit der Behandlung der Scheibe zu beginnen – andernfalls sprüht man immer auch die Umgebung mit an. Wenn die Fenster nicht gleich beim ersten Versuch perfekt erstrahlen: Nicht verzagen    die Reinigung von Glasflächen erfordert Geduld.  Soviel zum Thema Innenreinigung.