Erster Test: Toyota RAV4 Plug-In-Hybrid

23. November 2020
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Aktuelles

Toyota ist seit der Einführung der revolutionären Antriebs-Technik im Jahr 1997 Österreichs Hybrid-König. Allerdings handelte es sich bei den Modellen der Japaner meist um klassische Vollhybride, so auch beim RAV4 – die aktuelle Generation des Kompakt-SUV ist seit rund zwei Jahren am Markt, nun schieben die ­Japaner eine Ansteck-Version nach.

 

Der E-Motor an der Hinterachse bleibt gleich stark, das vordere Stromaggregat hat hingegen um rund 63 PS zugelegt, der Verbrenner gewann 7 PS. ­Mit einer Systemleistung von 306 PS ist der Plug-In-RAV4 der bis dato stärkste Straßen-Hy­brid der Marke, er übertrifft den bis­he­rigen Teilzeitstromer im Sprint auf 100 km/h um satte 2,1 Sekunden.

Zum Renngerät wird der RAV4 trotz Mehrleistung und (zum Ausgleich des Mehrgewichts) härterem Fahrwerk freilich nicht, der Fokus liegt weiterhin auf Komfort und Praxisnutzen: Letzterer ist durch die größeren Akkus nur leicht eingeschränkt, der Kofferraumboden liegt lediglich um drei Zentimeter höher, was insgesamt rund 60 Liter Volumen kostet.

In Sachen Reichweite und Laden hat Toyota übrigens nicht gepfuscht: Mit 75 Kilometern rein elektrischem Einsatzradius sollten wohl die meisten Pendel-Strecken abgedeckt sein, außerdem ist man dadurch förderungswürdig – heißt: 2500 Euro Bonus. Und an der Haushaltssteckdose ist der Japan-SUV in viereinhalb Stunden aufgeladen.

Daten & Fakten

Basispreis in € k.A.
Zyl./Ventile pro Zyl. 4/4
Hubraum in ccm 2487
Leistung PS/Drehmoment Nm 185/227
Systemleistung PS/kW 306/230
Getriebe stufenlose Automatik
L/B/H, Radst. in mm 4600/1855/1685, 2690
Kofferraum/Tank in l bzw. Akku in kWh 520–1604 / 55 bzw. 18,1
Leergewicht in kg 1910
0–100 km/h in sec 6,0
Spitze in km/h 180
WLTP-E-Reichweite in km 75
WLTP-Normverbrauch in l (kombiniert)/CO2-Ausstoß in g/km 1,0/22

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