Ferrari Superfast um 350.000 Euro … ohne Motor.

31. August 2017
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Aktuelles

Bei Autos, die auf Auktionen gehandelt werden, ist die Historie eines Wagens oft mindestens so wichtig wie sein Zustand. Wenn nicht sogar wichtiger. Hier ist das auf jeden Fall so. Denn von einem „Zustand“ kann man bei diesem Ferrari 812 Superfast in mehrerer Hinsicht sprechen. Immerhin ist das auf den Bildern zu sehende Auto eigentlich gar kein solches, sondern ein Modell. Und zwar das, das für die Gestaltung der Außenhaut des neuen Frontmotor-Ferraris in den Windkanal geschickt wurde – recht häufig, möchte man meinen.

Dementsprechend verfügt der „Wagen“ über keinen Motor und kein Interieur, ist also definitiv keineswegs fahrtüchtig. Dafür besteht die Außenhaut aus handgeformten Karbonfasern und anderen, nicht näher benannten „Prototyp-Materialien“ und bringt eben vor allem eines mit: geschichtliche Relevanz. Ohne diese mattschwarze Skulptur hätte es den Superfast eben nie gegeben.

Und wenn ihr wollt, kann dieses Unikat bald schon euch gehören. Am 9. September findet in der Ferrari-Zentrale in Modena die bis dato größte Ferrari-Auktion der Geschichte statt, bei dem auch dieses Windkanalmodell unter den Hammer kommt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung mit dem Namen Ferrari – Leggenda E Passione von dem renommierten Auktionshaus RM Sotheby’s. Selbiges vermutet einen Verkaufspreis von irgendwas zwischen 280.000 und 320.000 Euro … was übrigens nicht viel weniger wäre als die € 363.195,–, die man in Österreich für einen neuen, fahrtauglichen Ferrari 812 Superfast berappen muss.

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