Hacker-Diva Hotz stellt comma.ai ein

31. Oktober 2016
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Aktuelles

Es fing alles wie eine klassische Hollywood-Geschichte an: Ein Hacker zog quasi im Alleingang los um es den großen zu zeigen. In diesem Fall in Sachen „autonomes Fahren“. In seiner Garage baute George Hotz also einfach mal ein System, das seinen Honda autonom fahren ließ – und das mit Hardware um ein paar Hundert Dollar und jeder Menge Programmier-Wissen. Nach viel medialer Aufmerksamkeit wurde daraus ein konkreter Business-Plan: Comma.ai war geboren und laut einer PK erst Mitte September schon so gut wie marktreif, die Vorbestellungen waren eröffnet, die Markteinführung für mehr Autos fix geplant.

Doch nun scheint das Projekt doch noch zu enden, bevor es wirklich begann. Hotz twitterte letztes Wochenende:

Wenn man sich den geposteten Brief allerdings durchliest, entsteht nicht unbedingt das von Hotz vermittelte Bild, dass ihm „gedroht“ würde. Viel mehr wird schlicht darauf hingewiesen, dass es schlau wäre das System checken zu lassen, BEVOR es in den Verkauf geht, da sonst Strafen oder andere Konsequenzen drohen – für Comma.ai, aber auch die Kunden. Auf den zugegeben vermutlich nicht gerade unbürokratischen Zulassungs- und Überprüfungs-Vorgang hatte Hotz aber schlicht keine Lust und stellte das gesamte Projekt daher einfach ein … so wirkt es zumindest.

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