Jaguar XJ: Neuer Top-Motor und neue Elektronik

26. Juli 2017
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Aktuelles

Für das neue Modelljahr bietet Jaguar sein Flaggschiff, den Jaguar XJ, nun in einer neuen Hochleistungs-Variante an: als XJR575. Dieser ist im Vergleich zu seinem Vorgänger (dem XJR) bei gleichbleibendem Kompressor-V8 um 25 PS auf namensgebende 575 PS erstarkt und beschleunigt das luxuriöse Flaggschiff mit seinen 700 NM Drehmoment in gerade einmal 4,4 Sekunden auf Tempo 100. Bei runden 300 km/h ist dann Schluss mit Vortrieb.

Damit man diesen neuen Bonus-Dampf auch von außen erkennt bekam die neue Top-Katze eine eigene Heckspoilerlippe, breitere und ausgestellte Türschweller, Luftauslassöffnungen auf der Motorhaube, größere Einlassöffnungen in der Frontschürze, rot lackierte Bremssättel und eigene 20″-Felgen spendiert. Zudem haben die Mannen der SVO-Abteilung auch zwei neue, exklusive Lackfarben zusammengemischt: Velocity Blue und Satin Corris Grey. Innen sorgen 575-Embleme und eigene Sitze für Alleinstellung.

Nicht dem XJR575 vorbehalten bleiben hingegen die technologischen Aufwertungen, die ab Oktober 2017 allen neuen Modellen innewohnen: Beim Infotainment-System kommt das neuste Gerät aus dem Hause Jaguar-Landrover zum Einsatz (wir kennen es schon zB aus dem XF), das jetzt hinter seinem 10″ Touchscreen unter anderem eine Tür-zu-Tür-Navigation und einen 4G WiFi Hotspot bietet.

Zu den neuen Fahrassistenzsystemen gehört unter anderem ein autonomer Notfall-Bremsassistent mit Fußgängerschutz (bis maximal 50 km/h verhindert es per Vollbremsung einen Aufprall, bis maximal 80 km/h wird ein möglicher Kontakt abgemindert). Zudem wartet ein aktiver Spurhalteassistent, ein Aufmerksamkeitsassistent und ein adaptiver Geschwindigkeitsbegrenzer samt Verkehrszeichenerkennung.

Zum Schluss noch die Preise: Der XJ Modelljahr 2018 startet bei 92.250 Euro für den 300 PS starken V6-Turbodiesel, der Spaß mit dem neuen XJR575 geht erst bei 184.900 Euro los. Dazwischen wartet der 340 PS starke Kompressor-V6 mit einem Startpreis von 118.050 Euro.

1 Kommentare

  1. Die hätten lieber das scheußliche Heck umgestalten sollten…das sieht nach allem aus, nur nicht nach einem Jaguar. Eher wie eine misslungene Kopie des Citroen C6.

    MfGJ

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