Lamborghini: V12 bleibt, autonomes Fahren wird ignoriert

26. September 2016
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Aktuelles

Lamborghini-Boss Stefano Domenicali hat letztens etwas ausführlicher mit unseren Kollegen von caradvice.com.au aus Australien geplaudert. Das Thema: Die Zukunft der Marke. Und obwohl Domenicali dabei natürlich oft betont hat, dass noch viele Entscheidungen zu treffen und Alternativen abzuwägen sind, waren doch ein paar interessante Details und Aussagen herauszuhören. Zum Beispiel die, dass der V12-Motor, zumindest auf absehbare Zeit, bei Lamborghini ein Fixpunkt ist. Er wird auf jeden Fall bleiben – zumindest im Supercar-Segment.

Anders verhält es sich bei den Autos, die sonst für die weitere Expansion der Marke sorgen sollen. Das entsprechende SUV – der Urus (siehe oben) – ist hier freilich der erste, große Schritt, aber ja kein totales Neuland für Lamborghini, die um 1990 mit dem LM002 (oder auch Rambo Lambo) ja schon etwas entsprechendes am Markt hatten. Hier ist ein V12 auch möglich, vor allem dürfen wir uns aber auf Turbo-Motoren mit acht Zylindern freuen – wir haben bereits berichtet.

Ebenfalls kein Neuland für Lamborghini sind Limousinen … auch so etwas gab es bereits. In Konzept-Form erst im Jahr 2008, wo der Estoque dann allerdings zu Gunsten des Urus nach hinten verschoben wurde. Sollte der Urus aber ein Erfolg werden, ist der Weg für eine Limousine quasi frei.

Definitiv ein großes Stopp-Schild vor der Nase hat bei der Marke mit dem wütenden Bullen allerdings das Thema voll-autonomes Fahren. Domenicali wörtlich: „Sie werden NIE einen allein fahrenden Lamborghini sehen“ (…) „es wird immer ein Lenkrad, eine Bremse und eine Kupplung geben … 100 Prozent“.

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