Maserati pausiert mangels Nachfrage die Produktion

20. Dezember 2017
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Aktuelles

Während Tesla gerade damit kämpft, nicht einmal ansatzweise so viele Autos produzieren zu können wie der Markt verlangen würde, steht Maserati am genau gegenüberliegenden Ende der möglichen Probleme eines Automobilherstellers. Aufgrund stark gesunkener Nachfrage – vor allem in Asien – hat Maserati laut Berichten von autonews.com beschlossen, all seine Werke bis Mitte Jänner zu schließen:

  • Das Grugliasco-Werk, in dem der Ghibli und der Quattroporte vom Band läuft, steht bereits seit 15.12. still und wird erst am 15. Jänner wieder mit der Produktion beginnen. (letztes Jahr waren es nur drei Wochen Pause)
  • Das Werk in Mirafiori, in dem der Levante gebaut wird, wird heute, am 20.12. geschlossen und soll ebenfalls bis 15. Jänner stillstehen. (letztes Jahr wurde hier zur selben Zeit nur für einen Tag pausiert)
  • In Modena, wo der Granturismo und das Grancabrio gefertigt werden, bließ man ebenfalls schon am 15.12. zum Zapfenstreich. Hier soll es am 08. Jänner weitergehen.

Fiat Chrysler – also der Eigentümer von Maserati – hat diese durch die Gewerkschaft nach außen gedrungenen Berichte noch nicht kommentiert. Letzten Berichten zufolge wird 2017 insgesamt als gutes Jahr für Maserati in die Geschichte eingehen: Mit geschätzt 43.000 produzierten Fahrzeugen konnte man das Vorjahr leicht übertreffen. Vor allem die ersten neun Monate waren gut: 40 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr stand hier in den Büchern – angetrieben durch den neuen Levante. Umso schlechter liefen die letzten drei. Die aktuellen Schätzungen besagen dass die Verkaufszahlen des vierten Quartals im Jahresvergleich um 25 Prozent niedriger ausfallen sollen.

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