Neuer Autopilot-Crash mit einem Tesla

11. August 2016
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Aktuelles

In einem Flugzeug – also einer Passagiermaschine – ist der Fall klar: Auch wenn der Autopilot abseits von Start und Landung im Grunde die ganze Arbeit macht, müssen die Piloten ihn stets überwachen. Sobald er beginnt sich „komisch“ zu verhalten, wird durch Eingriffe korrigiert oder gänzlich übernommen. Passiert dann etwas (abseits von technischen Gebrechen) ist in jedem Fall der Pilot schuld. Mit diesem Logik im Kopf, sollte sich eigentlich auch die Frage erübrigen, wer die Schuld trägt, wenn ein autonom fahrendes Auto auf einer Autobahn in ein wegen einer Panne halb auf einem Fahrstreifen abgestelltes Auto kracht. Nicht so offenbar in China.

Dort ist einem Mann an Bord seines Tesla genau das passiert. Während er sich blind auf die Technik des Autos verlassen hat, sah er quasi seelenruhig dabei zu wie seine E-Limousine mit voller Fahrt ein schon ewig vorher zu sehendes Auto touchierte. Anstatt allerdings einzusehen, dass dieser Unfall durch einen kurzen Griff zum Lenkrad watscheneinfach zu vermeiden gewesen wäre, gibt es Tesla, bzw. dessen Verkaufspersonal die Schuld. Die hätten ihm gesagt, das Ding wäre „selbst-fahrend“; hätten zum Beweis sogar während der Demonstration die Hände von der Lenkung und die Füße von den Pedalen genommen.

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