Mozl motzt – Das Klimaschutz-Virus

22. März 2020
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Was Klimaschutz-Organisationen nicht erreichen konnten, wovon Greta Thunberg immer geträumt hatte und was die zu medienwirksamen Klimatreffen mit dem Privatflugzeug angereisten Klimaschutz-Milliardäre nicht geschafft haben, das wurde jetzt durch das Coronavirus erreicht: der Eingriff der Politik in das Leben der Menschen und die Einschränkung der Reisefreiheit.

Deshalb könnte 2020 ein gutes Jahr für den Klimaschutz werden, weil sich der weltweite CO2-Ausstoß verringern wird. Weniger Reisen, weniger Flüge, weniger Kreuzfahrten. Das alles hat freilich nichts mit dem Autoverkehr zu tun, der für die obgenannten Interessensgruppen und deren Gefolgsmedien die Wurzel allen Klimaübels ist. Der Klimaschutz-Effekt verstärkt sich vor allem auch dadurch, dass die Weltwirtschaft in eine Rezession fallen wird, mit allen negativen Begleiterscheinungen wie steigenden Arbeitslosenzahlen, kränkelnden Unternehmen und sinkenden Steuereinnahmen für den Staat bei gleichzeitig steigenden Sozialausgaben.

Was das Coronavirus anbelangt, rät die Regierung dazu, öffentliche Verkehrsmittel nach Möglichkeit zu meiden. Vollgepferchte U-Bahnen in den Stoßzeiten sind nämlich eine Brutstätte für Corona und andere grausliche Viren, Bakterien und Bazillen. Es zeigt sich in Zeiten wie diesen, dass der motorisierte Individualverkehr nach wie vor seine Berechtigung hat und nicht nur das Hobby notorischer Klimawandel-Leugner ist. Niemand möchte seine 80 Kilometer entfernt lebenden alten und kranken Eltern, denen empfohlen wird, zu Hause zu bleiben, um nicht angesteckt zu werden, mit dem Fahrrad versorgen.

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