Nissan 370 Z: noch gut für ein paar Jahre

4. September 2017
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Aktuelles

2008, also vor rund neun Jahren, löste der 370Z den 350Z ab und verlängerte die Story des „Z-Cars“, die noch unter dem Markennamen Datsun begann, um ein weiteres Kapitel. Grundsätzlich wäre nach einer so langen Bauzeit die Zeit reif für einen Nachfolger. Nicht so bei Nissan: die Japaner spendieren dem Sportwagen einfach noch ein Facelift. Jetzt werdet ihr die Bilder studieren und euch fragen: „Warum ist dann noch das aktuelle Modell abgebildet?“

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Tatsächlich zeigen wir hier schon das Faceliftmodell. Die Änderungen am Fahrzeug sind aber ziemlich verhalten. An der Karosserieform ändert sich gar nichts, die Farbe „Red Metallic“ ist allerdings neu. Die Türgriffe sind neuerdings schwarz statt silber lackiert und neue Felgen, 19 Zoll im Durchmesser, kommen ins Programm. Zu den wenigen Aktualisierungen kommen dann auch noch leicht abgedunkelte Rückleuchten. Die Motorleistung bleibt gleich: 328 PS aus dem extravaganten 3,7 Liter V6 ohne Aufladung. Technisch blieb trotzdem nicht alles beim alten. Nissan hat sich mit Kupplungsspezialist Exedy zusammengetan und das Problem mit der rupfenden Kupplung gelöst. Die lässige Zwischengas-Funktion beim Herunterschalten bleibt dem Spaßmacher aber erhalten. Auch weiterhin steht die siebenstufige Automatik zur Wahl. Das Premium-Infotainmentsystem gibt es jetzt zu jedem 370Z serienmäßig.

Es ist zwar löblich, den Oldschool-Sportler weiter im Detail zu verbessern – nach neun Baujahren wäre aber die Aussicht auf einen Nachfolger schön. Über Preise hat sich Nissan nicht geäußert, sie werden sich aber im Vergleich zum Vorgänger, wie das ganze Auto, vermutlich nicht viel verändern. Momentan löhnt man 48.350 Euro für das Coupe und 55.752 für den Roadster.

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