Probesitzen in Paris: Hyundai i30

3. Oktober 2016
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Aktuelles

„Da scheppert nix““ klingelt es noch immer in den Ohren, als wir zum ersten Mal im neuen Hyundai i30 Platz nehmen. Und das Lob von damals hat heute kaum was an seiner Berechtigung verloren. Ganz im Gegenteil. Damals wie auch heute wirkt alles massiv, wertig und haptisch einwandfrei. Auch die Ergonomie passt im mäßig mutig gezeichneten Cockpit des neuen Kompaktklässlers. Wohl ist das Lenkrad – wie in letzter Zeit eigentlich bei jedem Hyundai – nicht unbedingt arm an Knopferl, aber man kommt eigentlich sehr schnell zurecht …. zumindest im Stand, mitten im Messewirrwarr des Pariser Autosalons.

dsc_0698Da klappt dann auch das herumgetippe auf dem wahrlich sehr präsent auf das Armaturenbrett gesetzte Navi sehr gut. Gott wie „schön“ ist die Lösung vielleicht nicht, gut im Sichtfeld liegt der angenehm große Screen damit aber auf jeden Fall. Auch in Sachen Platz gibt es eigentlich nichts zu meckern. Klar müssen erst unsere Messungen beim Testwagen Klarheit schaffen, wo sich der neue i30 wirklich einreiht, doch rein vom Augenmaß und persönlichen Wohlfühlen funktioniert sowohl die erste, als auch die zweite Sitzreihe für einen durchschnittlich großen Mitteleuropäer ganz hervorragend. Auch der Kofferraum wirkt solide, ebenso wie das Ablagen-Aufkommen.

Zum Abschluss noch ein kurzer Umriss der Technik: Bei den Motoren stehen drei Benziner und ein Dieselmotor zur Wahl: Kunden dürfen zwischen einem neuen 1,4-Liter-T-GDI-Vierzylinder-Turbomotor mit 140 PS, dem 1,0-Liter-T-GDI-Dreizylinder-Turbomotor mit 120 PS, dem 1,4-Liter-MPI-Vierzylinder mit 100 PS oder einem 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel wählen, der in drei Leistungsstufen erhältlich ist: mit 95, 110 und 136 PS. Geschaltet wird entweder mittels manuellem 6-Gang-Schaltgetriebe oder Hyundais 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

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