Sébastien Loeb überrascht sich selbst mit P1 nach der ersten Dakar-Etappe

5. Januar 2016
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Aktuelles

387 Kilometer lang war die erste Etappe (eigentlich die zweite, aber wegen Schlechtwetter wurde gestern ausgesetzt) der diesjährigen DAKAR-Rallye, die somit auch die ersten Kilometer in diesem Bewerb für den neunmaligen WRC-Weltmeister Sébastien Leob bedeuteten. Dieser ist als einer von zwei Peugeot-Fahrern auf dem neu entwickelten Peugeot 2008 DKR dabei und hatte nach eigenen Aussagen ein „ganz gutes Gefühl“, während er so dahin brauste. Einmal sei er im Matsch stecken geblieben, gab er zu, doch sonst war er einigermaßen zufrieden. Immerhin lag ihm das Terrain – viele Streckenabschnitte waren WRC-Etappen recht ähnlich. Umgewöhnen musste er sich trotzdem, immerhin fährt sich ein Buggy schon an sich ganz anders als ein WRC-Auto und außerdem ist er nun ja nur mit Hinterradantrieb unterwegs. Dementsprechend ging er auch fix davon aus, dass die Allrad-Autos des Feldes schneller sein würden als er … weit gefehlt.

Ganze 2.23 Minuten Vorsprung auf einen weiteren 2008 mit Stéphane Peterhansel am Steuer brachten er und sein Co Daniel Elena am Ende ins Ziel. Das ist umso beeindruckender, wenn man sich die restlichen Zeiten ansieht. Immerhin drängen sich hinter Peugeot #2 (Peterhansel) gleich vier weitere Autos in den nächsten 30 Sekunden. Die Kombination „Loeb / Peugeot“ scheint einfach zu funktionieren – ziemlich egal in welcher Rennklasse. Dennoch betont der Franzose:

Morgen werden wir als erste starten, was eine neue Herausforderung sein wird. Aber Daniel und ich sind hier, um viel zu lernen.

Sei der Erste der abstimmt.

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