Test: VW T-Roc 1.5 TSI DSG R-Line

18. Oktober 2022
137 Views
Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Volkswagen
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:150 PS
Testverbrauch:6,6 l/100km
Modelljahr:2022
Grundpreis:40.360 Euro

Obwohl es keinen direkten Vorgänger gab, eroberte der VW T-Roc 2017 schnell die Gunst der österreichischen Autokäufer – weltweit wurden bis dato mehr als eine Million Autos ausgeliefert. Der Erfolg gibt ihm also recht, obwohl nicht nur wir in unzähligen Tests wiederholt dieselben Kritikpunkte äußerten: Immer wieder fiel der kompakte Crossover mit Elektronik-Schwächen auf, dazu wurden die Materialien im Innenraum einem mindestens 27.000 Euro teuren Auto nicht gerecht. Bis auf den Preis (dieser blieb in etwa gleich hoch) hat sich mit dem Facelift einiges geändert: Der Innenraum wirkt nun deutlich hochwertiger, in Sachen Software hat man den T-Roc auf  den neuesten Stand gebracht – und in unserer Test-Zeit lief alles wie am Schnürchen.

Weiterhin ein Pluspunkt, wenn auch nicht im Testwagen verbaut: Den T-Roc kann man (als Diesel wie auch als Benziner) mit Allrad bestellen, Mild- oder Plug-In-Hybrid gibt es keinen – was ihn zu einem VW der guten, alten Schule macht. In diese Kerbe schlägt auch das „kleine“ Multimediasystem mit echten Drehreglern und stabiler Software. Zudem überzeugt der durchaus sparsame Vierzylinder-Benziner auf ganzer Linie, ebenso das dynamische Fahrverhalten.

Motor & Getriebe – Kultiviert, gut gedämmt und schon bei niedrigen Drehzahlen kräftig: An diesem ­Vierzylinder-Benziner gibt es nichts auszusetzen. Ebenso wenig am ­sauber und flott schaltenden DSG-Getriebe. 

Fahrwerk & Traktion – Trotz 19 Zoll-Sportbereifung ausreichend komfor­tabel (auch ohne 1240 Euro teure Adaptiv-Dämpfer). Williges Einlenkverhalten, für einen ­Hochbau-Wagen satte Straßenlage. Wachsames ESP. Feinfühlig- direkte Lenkung, solide Bremsen. Gute Traktion

Bedienung & Multimedia – Sowohl bei der Sitzposition als auch der Ergonomie gibt es nichts zu beanstanden. Gelungenes Bedien­konzept des Multimediasystems (Touchscreen, Drehregler). Smartphone-Anbindung Serie, wer diese kabellos haben möchte, zahlt Aufpreis, ebenso für induktives Handyladen (503 Euro) und Sprachsteuerung (245 Euro). Gut ablesbare Digi­tal-Instrumente, genügend Ablagen, passable Rundumsicht.

Innen- & Kofferraum – Vorne mit viel Platz, die Beinfreiheit im Fond ist jedoch nicht rekordverdächtig. Überdurchschnittlich großer, gut nutzbarer Kofferraum mit verstellbarem Boden – damit ebene Ladefläche auch nach ­Umlegen der 2:1-Fondlehnen (inklusive  ­Skidurchreiche). 

Dran & Drin – Die getestete R-Line kommt mit Schaltwippen, speziellen Sitzbezügen, Zweizonen-Klimaautomatik und Sitzheizung. Die Basis „Life“ ist um 6700 Euro günstiger und bietet schon digitale Instrumente, DAB-Tuner und Parklenk-Assistent. Ohne DSG-Getriebe 2700 Euro billiger. Solide Verarbeitung, seit dem Facelift spürbar hochwertigere Materialien.

Schutz & Sicherheit – LED-Licht, Abstandsregel-Tempomat sowie Spurhalteassistent stets ab Werk, weitere Assistenzsysteme über Pakete. Klassenübliches Airbag-Aufkommen. 

Preis & Kosten – Die gesamte Konkurrenz ist günstiger (Skoda ­Kamiq, Seat Ateca, Kia XCeed etc.), das gilt auch für Audis Q2 mit gleichem Motor und Sportpaket. Test-Verbrauch trotz 19-Zöllern nah an der Werksangabe. Zweijahres-Garantie für 399 Euro auf fünf Jahre verlängerbar. Lange Service-Intervalle, sehr dichtes Werkstatt-Netz. Keine schlechte Werthaltung.

Ergonomisch einwandfreies Cockpit. R-Line-Zugaben: Sportlenkrad mit perforiertem Leder und Schaltwippen sowie speziell bezo­gene Sportsitze. 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Obwohl es keinen direkten Vorgänger gab, eroberte der VW T-Roc 2017 schnell die Gunst der österreichischen Autokäufer – weltweit wurden bis dato mehr als eine Million Autos ausgeliefert. Der Erfolg gibt ihm also recht, obwohl nicht nur wir in unzähligen Tests wiederholt dieselben Kritikpunkte äußerten: Immer wieder fiel der kompakte Crossover mit Elektronik-Schwächen auf, dazu wurden die Materialien im Innenraum einem mindestens 27.000 Euro teuren Auto nicht gerecht. Bis auf den Preis (dieser blieb in etwa gleich hoch) hat sich mit dem Facelift einiges geändert: Der Innenraum wirkt nun deutlich hochwertiger, in Sachen Software hat man den T-Roc auf  den neuesten Stand gebracht – und in unserer Test-Zeit lief alles wie am Schnürchen. Weiterhin ein Pluspunkt, wenn auch nicht im Testwagen verbaut: Den T-Roc kann man (als Diesel wie auch als Benziner) mit Allrad bestellen, Mild- oder Plug-In-Hybrid gibt es keinen – was ihn zu einem VW der guten, alten Schule macht. In diese Kerbe schlägt auch das „kleine“ Multimediasystem mit echten Drehreglern und stabiler Software. Zudem überzeugt der durchaus sparsame Vierzylinder-Benziner auf ganzer Linie, ebenso das dynamische Fahrverhalten.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Kultiviert, gut gedämmt und schon bei niedrigen Drehzahlen kräftig: An diesem ­Vierzylinder-Benziner gibt es nichts auszusetzen. Ebenso wenig am ­sauber und flott schaltenden DSG-Getriebe.  Fahrwerk & Traktion - Trotz 19 Zoll-Sportbereifung ausreichend komfor­tabel (auch ohne 1240 Euro teure Adaptiv-Dämpfer). Williges Einlenkverhalten, für einen ­Hochbau-Wagen satte Straßenlage. Wachsames ESP. Feinfühlig- direkte Lenkung, solide Bremsen. Gute Traktion Bedienung & Multimedia - Sowohl bei der Sitzposition als auch der Ergonomie gibt es nichts zu beanstanden. Gelungenes Bedien­konzept des Multimediasystems (Touchscreen, Drehregler). Smartphone-Anbindung Serie, wer diese kabellos haben möchte, zahlt Aufpreis, ebenso für induktives Handyladen (503 Euro) und Sprachsteuerung (245 Euro). Gut ablesbare Digi­tal-Instrumente, genügend Ablagen, passable Rundumsicht. Innen- & Kofferraum - Vorne mit viel Platz, die Beinfreiheit im Fond ist jedoch nicht rekordverdächtig. Überdurchschnittlich großer, gut nutzbarer Kofferraum mit verstellbarem Boden – damit ebene Ladefläche auch nach ­Umlegen der 2:1-Fondlehnen (inklusive  ­Skidurchreiche).  Dran & Drin - Die getestete R-Line kommt mit Schaltwippen, speziellen Sitzbezügen, Zweizonen-Klimaautomatik und Sitzheizung. Die Basis „Life“ ist um 6700 Euro günstiger und bietet schon digitale Instrumente, DAB-Tuner und Parklenk-Assistent. Ohne DSG-Getriebe 2700 Euro billiger. Solide Verarbeitung, seit dem Facelift spürbar hochwertigere Materialien. Schutz & Sicherheit - LED-Licht, Abstandsregel-Tempomat sowie Spurhalteassistent stets ab Werk, weitere Assistenzsysteme über Pakete. Klassenübliches Airbag-Aufkommen.  Preis & Kosten - Die gesamte Konkurrenz ist günstiger (Skoda ­Kamiq, Seat Ateca, Kia XCeed etc.), das gilt auch für Audis Q2 mit gleichem Motor und Sportpaket. Test-Verbrauch trotz 19-Zöllern nah an der Werksangabe. Zweijahres-Garantie für 399 Euro auf fünf Jahre verlängerbar. Lange Service-Intervalle, sehr dichtes Werkstatt-Netz. Keine schlechte Werthaltung.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1666099531141{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1666098710076{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Ergonomisch einwandfreies Cockpit. R-Line-Zugaben: Sportlenkrad mit perforiertem Leder und Schaltwippen sowie speziell bezo­gene Sportsitze. [/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb43f9eb-ea62"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 1498 ccm, 150 PS (110 kW) bei 5000–6000/min, max. Drehmoment 250 Nm bei 1500–3500/min, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4236/1819/1584 mm, Radstand 2590 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,1…

7.7

FAZIT

Spürbar aufgewerteter, aber teurer Crossover-SUV.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
8

R4, 16V, Turbo, 1498 ccm, 150 PS (110 kW) bei 5000–6000/min, max. Drehmoment 250 Nm bei 1500–3500/min, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 4236/1819/1584 mm, Radstand 2590 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,1 m, Reifendim. 215/55 R 17 (Testwagen-Bereifung 225/40 R 19), Tankinhalt 50 l, Reichweite 760 km, Kofferraumvol. 445–1290 l, Leergewicht (EU) 1353 kg, zul. Gesamtgewicht 1860 kg, max. Anh.-Last 1500 kg, 0–100 km/h 8,6 sec, Spitze 205 km/h, Steuer (jährl.) € 691,20, Werkstätten in Österreich 255, Service alle 30.000 km (mind. alle 2 Jahre), WLTP-Normverbrauch kombiniert 6,3 l, Testverbrauch 6,6 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 142/152 g/km

sechs Airbags, Spurhalte-Assistent, LED-Kurvenlicht, Adaptiv-Tempomat, Müdigkeitserkennung, digitale Instrumente, Einparkhilfe v/h, Einpark-Automatik, heizbare E- Außenspiegel, Innenspiegel aut. abblendend, Zweizonen-Klimaautomatik, Licht- und Regensensor, heizbare Vordersitze, E-Parkbremse mit Auto Hold, Multifunktions-Lederlenkrad, Audiosystem mit Internet-Radio, 6 LS, USB-C-Slots (auch im Fond), 8 Zoll-Touchscreen, (kabelgebundene) Smartphone-Anbindung, vier E-Fensterheber, FB-Zentralsperre, abgedunkelte Fondscheiben, 17 Zoll-Alufelgen etc.

Unlimited-Paket (Spurführungs- und Spurwechsel-Assistent, Rückfahrkamera, Navigationssystem, Android Auto & Apple CarPlay kabellos,
Verkehrszeichenerkennung) € 2393,–, „iQ.Drive“-Paket (Spurführungs- und Spurwechsel-Assistent) € 404,–, Matrix-LED-Scheinwerfer € 851,–, „Easy Open“-Paket (schlüsselloser Zugang, sensorgesteuerte E-Heckklappe) € 804,–, Rückfahrkamera € 319,–, Lenkrad-Heizung € 145,–, Lederausstattung € 2996,–, schlüsselloser Zugang € 420,–, Metallic-/Zweifarben-Lack ab € 657,–/1196,–, Pa-norama-Glasschiebedach € 1326,–, Navigation inkl. Android Auto & Apple CarPlay kabellos und Verkehrszeichenerkennung € 866,– (inkl. 9,2 Zoll-Touchscreen u. Sprachsteuerung € 1779,–), Soundsystem „beats“ € 539,–, Sportsitze € 323,–, Alufelgen 18/19 Zoll ab € 541,–/1082,– etc.

Kommentar abgeben