BMW: Alle Pläne, Innovationen und Modelle bis 2025

10. Oktober 2022
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Aktuelles

Das Ende des klassischen Verbrenners ist in Europa mit dem Jahr 2035 definiert, jedenfalls für Neuwagen. Wenn sich nicht noch Entscheidendes ändert, wird die automobile Zukunft elektrisch sein. So ist es auch nicht überraschend, dass immer mehr Automobilhersteller neue Elektroautos präsentieren. So auch BMW. Viele Neuheiten der Bayerischen Motorenwerke werden elektrifiziert, einige davon werden in den nächsten Jahren erwartet. Aber welche Modelle werden bis zum Jahr 2025 auf den Markt kommen? Zahlreiche Informationen hat der Münchner Premiumhersteller bereits preisgegeben bzw. sickerten diese inoffiziell durch.

Diese Modelle werden noch im Jahr 2022 erwartet

 X1 und iX1

Schon im Juni wurde der BMW X1 vorgestellt – soeben ist der Marktstart erfolgt. Den X1, ein beliebter SUV aus dem Hause BMW, gibt es als Verbrenner (mit 136 PS-Benziner und Frontantrieb ab 41.750 Euro), als Plug-in-Hybrid (mit 245 PS und Allradantrieb ab 49.950 Euro) und – mit dem iX1 – als elektrische Version des Kompakt-SUV. Noch im November soll der elektrische BMW auf den Markt kommen. Mit seinem 65 kWh-Akku kommt der 313 PS starke Allradler  iX1 laut Norm 440 Kilometer weit. Österreich-Preis: ab 57.400 Euro.

M2

Noch im Jahr 2022 wird der BMW M2 der Öffentlichkeit präsentiert werden, auf den Markt kommt er aber erst 2023. Sein Reihensechszylinder, den man bereits aus dem BMW M4 kennt, hat eine Leistung von 450 PS.

Der kommenden BMW M2 auf Erprobungsfahrt am Nürburgring.

3er-Facelift

Der sehr beliebte 3er BMW erhielt soeben ein Facelift, das bereits bestellbar ist. Die Einstiegspreise in Österreich lauten 46.750 Euro für die Limousine (318i, 156 PS) bzw. 48.950 Euro für den gleich motorisierten Kombi („Touring“).

M3 Touring

Der Performance-Kombi der Premium-Mittelklasse wird ab Dezember 2022 bei den Händlern verfügbar sein. Bestellt werden kann er seit September. Den BMW M3 Touring gibt es nur in der Competition-Version mit 510 PS, zum Österreich-Preis von satten 118.200 Euro.

XM

Ende September hat BMW den XM vorgestellt, dabei handelt es sich um einen 5,11 Meter langen SUV mit Plug-in-Hybridantrieb und 653 PS Systemleistung. In Produktion geht der XM noch 2022 – auf der Straße wird man ihn aber erst im Jahr 2023 sehen. Das Design des BMW XM bleibt erstaunlich nah an der Studie und polarisiert entsprechend. Der Preis? Ab 170.000 Euro.

Bei so einem Einstiegspreis ist es ratsam, dass man positive Chain Reaction Erfahrungen sammelt, um das investierte Geld vermehren zu können.

Diese Modelle werden für das Jahr 2023 erwartet

7er und i7

 Der radikal veränderte und mit 5,39 Meter ausufernd lange 7er BMW wurde bereits vorgestellt – der Marktstart wird für November 2022 erwartet. Zu Beginn steht nur die vollelektrische Ausführung i7 (544 PS, Norm-Reichweite dank 102 kWh-Akku bis zu 625 Kilometer, in Österreich ab 144.000 Euro) zur Verfügung. Die Hybrid- und Dieselversionen werden hingegen erst für den Jahresanfang 2023 erwartet. Es wird auch eine Top-Version (Plug-In) mit gut 570 PS auf den Markt kommen – noch ist aber unklar, wann genau das sein wird.

5er

Der neue 5er BMW könnte noch im Jahr 2022 vorgestellt werden, auf der Straße wird er aber erst im kommenden Jahr zu sehen sein. Als relativ gesichert gilt, dass 5er-Fahrer künftig auf einen V8-Motor verzichten werden müssen, hubraumstärkstes Aggregat wird der Dreiliter-Reihensechszylinder sein. Um leistungsmäßig nicht zurückzufallen, wird die Top-Motorisierung auf einen Plug-In-Hybrid zurückgreifen, der dank rund 200 zusätzlicher Elektro-PS auf insgesamt wohl knapp weniger Power als der BMW 7er Plug-In (ca. 570 PS) kommen wird – nicht aus technischen, sondern aus hierarchischen Gründen.

 X2 und iX2

Der Start des neuen BMW X2 könnte sich noch knapp im Jahr 2023, aber auch erst Anfang 2024 ausgehen. Gesichert ist, dass es vom X2 neben thermischen Antrieben und zumindest einer Plug-In-Version auch eine rein elektrische Variante (iX2) geben wird.

Dieses Modell wird für das Jahr 2024 erwartet

i5

Für Ende 2024 ist der BMW i5 zu erwarten, der dem neuen 5er optisch recht ähnlich sehen soll. Er wird wohl auf der aktuellen Multifunktions-Plattform für alle Arten von Antrieben (CLAR, CLuster Architecture Platform) von BMW aufbauen, könnte aber eine entscheidende technische Neuheit bieten: Gerüchten zufolge könnte er nämlich der erste BMW mit Feststoff-Akku sein. Bei dieser bisher noch nicht serienreifen Akku-Technik ist der Elektrolyt nicht flüssig, sondern fest. Das bringt nicht nur große Vorteile in Sachen Sicherheit (keinerlei Brandgefahr nach Unfällen) und Langzeit-Haltbarkeit, sondern vor allem bei der Kapazität. Bei gleichem Gewicht wie ein aktueller Lithium-Ionen-Akku kann eine Feststoff-Batterie etwa die doppelte Menge an Strom aufnehmen, was logischerweise in einer verdoppelten Reichweite resultiert.

Dieses Modell wird für das Jahr 2025 erwartet

i3

BMW arbeitet an einem elektrischen 3er, der schon – gut getarnt – bei Testfahrten gesichtet wurde. Für 2024 wird sich der Marktstart aber nicht ausgehen, bis Anfang 2025 wird man schon warten müssen. Bei der Namensgebung könnte BMW Mut zum Risiko beweisen und ihn i3 nennen. Dieser Name ist zwar naheliegend, war aber bis vor kurzem vom allerersten Elektro-BMW, einem Mikro-Van besetzt. Assoziationen zum hoch bauenden, schmal bereiften Stadthüpfer wären kontraproduktiv für das sportliche 3er-Image, weshalb „i3“ auch noch nicht endgültig fixiert ist.

Fotos: Werk

3 Kommentare

  1. Es gibt eine Folge von the simpsons in der Homer ein Auto designen darf. Die ist mir spontan eingefallen, als ich die ersten Bilder vom XM gesehen habe.

    • Du hast Recht, Mozl…! Der XM von Citroën war deutlich fescher. Was BMW das wohl kostet, dieses Kürzel verwenden zu dürfen?

  2. Der XM (der kommende von BMW, nicht der von Citroen) ist so häßlich, dass man mit verbundenen Augen einsteigen muss.
    Die Nieren erinnern hier an einen Saurüssel.
    MfG J

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