Toyota i-Concept: Vorstufe zum Terminator?

5. Januar 2017
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Aktuelles

Nach der Vorstellung des FF 91 gestern war es schwer, noch einen drauf zu legen. Toyota hat es dennoch locker geschafft; mit dem i-Concept. Gut – der Vergleich ist etwas unfair. Immerhin ist der Faraday-Wagen tatsächlich käuflich und der Toyota nur eine Studie für die ferne Zukunft – dennoch fasziniert der Wagen. Zum einen wegen seinem Look wie direkt aus einem Science-Fiction-Film. Vor allem aber weil er auch Features mitbringt, die man sonst nur als Hollywood kennt.

So verzichten die Japaner beispielsweise auf eigene Displays. Stattdessen ist so gut wie jede Fläche im Auto in der Lage, Informationen anzuzeigen. Die Idee dahinter: Warum den Fahrer nötigen die Blickrichtung zu ändern, wenn er eine gewisse Information braucht oder will. Stattdessen wird sie einfach dort hin gebracht, wo der Fahrer sie gerade am leichtesten konsumieren kann. Dementsprechend ist natürlich auch die Windschutzscheibe nicht bloß eine Scheibe, sondern ein einziges, großes HUD:

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Richtig spannend wird es aber erst, wenn man sich die Technik hinter all den Display-Flächen und der quasi selbstverständlichen Fähigkeit auch ohne Zutun des Fahrers herumzucruisen ansieht: Immerhin ist laut Toyota eine KI im Auto verbaut. Laut Toyota soll diese nicht nur auf Basis des Kalenders des Nutzers seinen Besitzer entsprechend erinnern und Routen planen, sondern auch eigene Entscheidungen treffen – also mögliche Routen auf Basis der Gewohnheiten des Halters vorhersagen. Smartphone-Nutzer kennen das schon – moderne Handys machen das teilweise auch. Skurril wird es allerdings, wenn Toyota sagt, dass der Wagen nicht nur eigenständig die Fahrbahnbeschaffenheit analysiert um sein Fahrprofil anzupassen, sondern auch ein Auge auf die emotionale Situation und subjektiven Präferenzen des Fahrers hat. Dementsprechend wird die Art und Weise angepasst, wie das Auto mit seinem Fahrer kommuniziert (farbliche Aufbereitung, Tonlage und so weiter). Das Auto soll also über die Zeit – Zitat – eine Beziehung zu seinem Besitzer aufbauen.

Was passiert, wenn man dem Auto einfach unsympathisch ist, wird sich zeigen …