Viele, große Hersteller heuer nicht auf der IAA

7. April 2017
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Aktuelles

Die IAA dürfte dieses Jahr etwas kleiner ausfallen als sonst. Im Laufe des letzten Tages haben sowohl FCA (Fiat Chrysler Automobiles), die PSA Group (Peugeot, Citroen, DS und neuerdings auch Opel) und Nissan (inkl. Infiniti) bekannt gegeben, dass sie auf der diesjährigen IAA nicht vertreten sein werden. Oder, im Falle von PSA, zumindest nicht mit allen Marken: Citroen wird sehr wohl einen Stand haben.

Diese Info wurde auch bereits vom Verband der Automobilindustrie (VDA), dem Veranstalter der IAA bestätigt. Dennoch betonen sie, dass 50 Hersteller vertreten sein werden. Darunter übrigens spannenderweise auch namentlich noch nicht genannte, neue chinesische Marken sowie Technologie-Unternehmen wie Sony, IBM und Qualcomm (bekannt vor allem durch seine Prozessoren für Smartphones).

Die Gründe für die Rückzieher vieler Hersteller bringt ein PSA-Sprecher auf den Punkt: Man möchte schlicht nicht aus reiner Gewohnheit viel Geld für den sehr teuren Messeauftritt ausgeben, der sich vielleicht keineswegs rechnet. Vor allem nicht in Relation zu anderen Möglichkeiten direkt beim Kunden. Citroen werde aber dennoch vertreten sein, schlicht da dort ein größerer Produktlaunch abgefeiert wird, der das größere Investment und die auf der Messe erzielbare Wirkung braucht.

Von Seiten Nissan gab es nur das Statement, dass man sich die Messe im internationalen Vergleich genau angesehen und sich in der globalen Marketingstrategie dafür entschieden habe, sein Budget auf flexiblere Art für mehr eigene Events auszugeben.

Aus den Reihen von FCA, Ford, Mitsubishi und Volvo gab es noch keine Stellungsnahmen.

1 Kommentare

  1. Wenn das der alte Henry Ford wüsste – der hat doch gesagt: Wer aufhört zu werben um Geld zu sparen kann genauso gut die Uhr anhalten um Zeit zu sparen. Das haben wohl seine Nachfahren vergessen.

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